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Die Himmelstür zum Cyberspace: Von Dante zum Internet Gebundene Ausgabe – 2000


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Ammann (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3250104175
  • ISBN-13: 978-3250104179
  • Originaltitel: Pearly Gates of Cyberspace
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 688.407 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Was glauben Sie eigentlich, wo Sie hier sind? Bitte keine Ausflüchte (Vor meinem Computer natürlich!), Sie bewegen sich gerade im, nun ja, virtuellen Raum. Einwände wie eigentlich doch nur ein Buch, bloß eben ein paar Milliarden Seiten dick sind nutzlos: Ein Klick brächte Sie zur Stadtverwaltung von Djakarta oder zum Wetterdienst auf Grönland, kein Buch kann so etwas! Ich wette mein Notebook, dass ich Ihnen bereits jetzt auf die Nerven gefallen bin: Cyberspace, wir können das Gerede langsam nicht mehr hören! Eine Revolution um uns her, der Boden schwankt, da tun wir lieber als wäre nichts. Mein Rat: Lesen Sie Margaret Wertheim!

Kühl und so gebildet, dass sie auf Imponiergesten verzichten darf, zeigt sie, wie wir unsere Vorstellungen vom Raum gezimmert haben: In der Antike, im christlichen Mittelalter, nach den geografischen und astronomischen Entdeckungen, hin zu Einstein, Heisenberg und dem gegenwärtig elfdimensionalen Raum der Physiker. Und wir lernen verblüfft, wie die Bilder vom Raum jeweils den Raum selbst geformt haben. Diese Darstellung Wertheims allein würde die Lektüre lohnen!

Am faszinierendsten aber: Die Wissenschaftshistorikerin vermag überaus faktenreich und anschaulich im Mythos vom Cyberspace das unstillbare Bedürfnis einer religiös verarmten Moderne nach Transzendenz sichtbar zu machen, nach einem Ort über uns hinaus, einem U-Topia. Die Sehnsucht nach jenem Himmlischen Jerusalem des Mittelalters kehrt als entscheidendes Motiv für das Entstehen unserer Vorstellungen vom Cyberspace zurück.

Was Sie davon haben? Nun, vielleicht das kleine Aufatmen über eine Vertrautheit im häufig doch ach so Fremden, scheinbar so unvergleichlich Neuen: Eine Beruhigung. --Michael Winteroll

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Baum am 30. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Margaret Wertheims historische Analyse des Raumes ist originell. Der Umstand, daß die Wahrnehmung des Raumes mit der Entdeckung der Subjektivität und damit der Neuzeit verbunden bleibt, ist zwar sicherlich keine neue These, wird aber auf erfrischende Weise von der Autorin, ihres Zeichens unverkennbar Naturwissenschaftlerin, rekonstruiert. Der Fokus des Buches richtet sich, wie der Untertitel bereits andeutet, auf die beiden Epochen der Renaissance und der Gegenwart. Die Hauptaussage der Autorin liegt in der Entdeckung einer Parallelität beider Epochen hinsichtlich der Frage, welcher Grad von Wirklichkeit der realen und virtuellen Welt zukommt. Es ist nicht weiter störend, daß das hier angesprochene Problem der Sache nach bereits im Mittelalter als sog. „Universalienstreit" reflektiert wurde und daher keine Erfindung der Neuzeit darstellt. Aber das Argument der Autorin überzeugt, in der Betroffenheit des Subjekts eine unverkennbar neue Fragestellung der abendländischen Kultur entdeckt zu haben. Daß die Analyse der Möglichkeiten des Cyberspace gegen Ende zu euphemistisch ausfällt, verdankt sich unter anderem der Tatsache, daß zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (1999) die kritischen Stimmen hinsichtlich der potentiellen Gefahren der virtuellen Welt des Internets noch wenig oder gar kein Gehör fanden. Umso beachtlicher die warnenden Bemerkungen der Autorin über den möglichen Wirklichkeitsverlust der „Cyberspace-User" am Ende der Ausführungen, die sich nicht erst seit dem „Drama von Erfurt" aktueller denn je erweisen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Autorin hat den interessanten Begriff des Raumes zum Thema ihres Buches gemacht. Wie man es von ihr als Physikerin erwarten konnte, hat sie sehr ausgiebig recherchiert und Informationen in diesen Buch für den interessierten Leser bereitgestellt. Wenn man sich zeitgeschichtlich, speziell über den Wandel der Betrachtung des Kosmos, informieren will, ist dieses Buch zu empfehlen. Gerade die jüngere Geschichte der Astrophysik des 20. Jahrhunderts ist gut herausgestellt. Dennoch meine ich, daß die wissenschaftlich-rationelle Sichtweise der Autorin, die dem Buch in angesprochener Weise zum Vorteil gereicht, an anderer Stelle einen erheblichen Nachteil birgt. Dieser tritt eklatant zu Tage, wenn man den Versuch anstellt, synthetische Betrachtungen der Theologie und der Philosophie, aus der analytischen Sicht eines Wissenschaftlers heraus zu erklären. Ihre Hoffnung die sie in den Cyberspace legt, sind aus dem gleichen Grund unsinnig, da ihre Schlußfolgerung, in Betrachtung der vorangegangenen komplexen kulturgeschichtlichen Kapitel, in "Cyper-Utopia" durchaus zusammengebastelt anmutet.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von info@media-lab.net am 25. März 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin bietet einen kenntnisreichen Einblick in die Kulturgeschichte des abendländischen Denkens. Als Webentwickler kenne ich das Problem, auf einer zweidimensionalen Oberfläche Raumeindrücke darzustellen. Das Buch sollte zur "Pflichtlektüre" der Webaktiviten gehören.
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