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Die Herrin im Turm 1 - Scallagrim
 
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Die Herrin im Turm 1 - Scallagrim [Taschenbuch]

Fritz Walter
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 268 Seiten
  • Verlag: CHARON Verlag; Auflage: 1 (15. Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3931406261
  • ISBN-13: 978-3931406264
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.160.207 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Myrrhon! Du Sch”ne! Schreckliche! Breithftige, gesch„ftstchtige Hure Ooms! Grausam bist du, besitzergreifend, kaltherzig, anspruchsvoll! Und doch nenne ich dich Heimat: Denn in den Herzen deiner Bewohner brennt die Lebensflamme mit schmerzhafter Helle; in deinen Straáen sind die Frchte der Snde sáer, der Rache bitterer und der Rechtschaffenheit befriedigender als anderswo. Am treuesten dienten dir die Hexen vom Weiáen Turm, und ihre Herrin Kara Ai- Yarree war deine dunkle Schwester, so verfhrerisch und t”dlich wie du selbst. Schrecklich und Furcht erregend war Scallagrim, Champion der Gladiatoren - doch zugleich der treueste Gefolgsmann der Herrin vom Weiáen Turm, ihr starker Arm, wenn Liebeskunst und Magie versagten. Oh Myrrhon! Deine Schwester wurde gestrzt, du selbst in Fesseln geschlagen; aus dem tiefsten Kerker heraus verschwand sie, zusammen mit ihrem treuen Scallagrim. Der Weiáe Turm steht leer, verlassen, und tr„umt einen dunklen Traum von Rache und Vergeltung.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 22. November 2004
Von Ein Kunde
enttäuschende SM-Fantasy literatur. Der Handlungrahmen ist eine Kopie von anderen Fantasyromanen, die Sprache ein stilistisch schwaches Deutsch, und die SM Handlungen einfallslose Brutalitäten, die zwar in einem Fantasy-historien Roman ok sind, aber keinerlei erotische Faszination austrahlen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erotic Fantasy? 16. Dezember 2003
Dieses Buch habe ich einerseits mit gemischten Gefühlen, andererseits nicht ohne eine gewisse Erwartung in die Hand genommen: Fantasy aus einem Verlag für SM-Erotik? Und genau das ist es denn auch: Eine Mischung beider Genre.

Erstaunlicherweise keine Mesalliance; dem Autor ist es tatsächlich gelungen, höchst spannende Fantasy zu kreieren, in einer ausgefeilten fiktiven Welt und mit originellen und scharf gezeichneten Charakteren, mit einer plausiblen und mehrschichtigen Story -- dicht besetzt und durchdrungen von Szenen, die vor Erotik strotzen und einem schier die Luft nehmen!

Selbst in einer bereinigten Fassung könnte das Buch neben so ziemlich allem bestehen, was derzeit auf dem Fantasy-Sektor zu haben ist. Angenehm hebt sich vor allem heraus, wie menschlich die Hauptpersonen sind in ihren Fehlern, Launen und Eigenheiten, aber eben auch in ihrer Größe; anders als in der Fantasy üblich sind die Grenzen zwischen Gut und Böse fließend, ja eigentlich existieren diese Kategorien gar nicht; jeder verfolgt seine Interessen im Rahmen der Möglichkeiten, fast wie im richtigen Leben.

Die erotischen Szenen hingegen dürften selbst verwöhnte Connaisseure der SM-Literatur zufrieden stellen. Dabei hebt die Darstellung der Frauen sie weit über die sonst geläufigen Klischees hinaus, und das macht gerade den Unterschied zwischen Pornografie und Literatur.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Nach den überschwänglichen Kritiken habe ich mir dieses Buch gekauft mit großen Erwartungen. Sie haben sich leider nicht erfüllt. Ich fand „Die Herrin im Turm" ziemlich oberflächlich und streckenweise (gerade bei den erotischen Szenen) sprachlich schrecklich und manchmal einfach nur peinlich...
„Irgendwo zwischen `Der Herr der Ringe' und `Tausend und eine Nacht'" versprach (ein bisschen zu großspurig...) der Klappentext. Leider fehlt „Herrin im Turm" für den einen Vergleich dann doch die überwältigende Komplexität und das dramaturgische Können des unvergleichlichen Originals, für den anderen eindeutig die erotische Finnesse und Vielschichtigkeit.
Ich hatte den Eindruck, ein paar „heiße Szenen" wurden gewaltsam in das gerade sehr angesagte Fantasy-Genre gequetscht - ob das nun passte oder nicht...
Da wird aus Mittelerde mal eben Mittelberge, eine Stadt wird beherrscht von einer Gemeinschaft lustvoller Hexen, die sich hemmungslos ihrer mal hetero-, mal homosexuellen (und vorwiegend masochistischen) Schmerzlust hingeben und angeführt werden von der Titelgebenden Herrin und [Zitat] „Chefhexe", die sich ewige Jugend von einer Art Hausdämonin erkauft und einen (selbst noch angesichts „gepflegter Lesbenshow" [auch O-Ton]...) impotenten Kraftprotz als persönlichen Bodyguard hält . Die Gemeinschaft von selbstverständlich immer und unendlich „geilen Weibern" wird dann recht schnell und unspektakulär politisch abgesägt und damit endet dieser erste Teil der angekündigten Trilogie auch schon. Besonders gepackt hat mich das alles nicht und große Spannung, wie denn die Fortsetzung nun weiter gehen mag, kam für mich persönlich jetzt auch nicht auf.
Als störende Stilbrüche empfand ich, wie erwähnt, vor allem die oftmals leider einfach nur grottige Wortwahl, wenn es erotisch zur Sache ging in dem Buch. Ich finde es nicht unbedingt passend und besonders phantasievoll, wenn die Personen einer Fantasy-Geschichte sich einer Ausdrucksweise bedienen, die eher in eine anspruchslose, simpel gestrickte Sexgeschichte passen würde wie zum Beispiel eben die erwähnten „geilen Weiber" (die wirklich unglaublich oft auftreten!), das arg strapazierte „geile, kleine Luder", die vielen „Sessions" und vermutlich stimmungmachend gemeintes „Du machst mich fertig! Du bist unglaublich! Mach weiter!"-Gerede und ähnliches in diesem Tonfall garniert mit vielen Ausrufezeichen... Ich finde, da müsste doch heutzutage und nachdem es eben schon länger wirklich gute, vorzüglich geschriebene (SM-)Erotik gibt, einfach ein bisschen mehr drin sein. Auch einfallslose Beschreibungen von „schwellenden Formen", „schlanken, wohlgeformten Frauengestalt"(en), „so einer Klassefrau" und (selbstredend immer!) "mächtigen", "starken" und "heißen" männlichen Genitalien rissen mich nicht gerade vom Hocker... Na ja, das ist vermutlich Geschmackssache. Mich haben diese sprachlichen Plattitüden jedenfalls immer wieder aus dem Lesefluß gebracht und mir kein Genuß verschafft.
„Ein fesselnder, sehr, sehr spannender Fantasie-Zyklus" , „atmosphärisch dicht" und „eine sadomasochistische Märchenwelt von großer erzählerischer Kraft" sollte das nun sein...? „Die Herrin im Turm" ist nicht gerade, was ich darunter verstehe.
Auch 19 Seiten Glossar mit den Erklärungen der vielen Phantasiebegriffen und -orten können so recht noch kein Epos machen.
Anstandspunkte für ein schön schnell lesbares Stück erotischer „Gebrauchsliteratur", ein ambitioniertes Konzept, das hübsch gemachte Cover und die gezeichnete Kartenbeilage, die das Buch optisch aufwertet.
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