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Die Hermannsschlacht Taschenbuch

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Philipp Reclam Jun Verlag GmbH
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150003482
  • ISBN-13: 978-3150003480
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 0,8 x 14,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 477.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Phoenix am 19. November 2010
Was hatte denn Heinrich von Kleist mit den Nazis am Hut? Er lebte doch viel früher und kann nun beim besten Willen nichts dafür, daß sein Werk von späteren Generationen mißbraucht wurde. Daß die Römer (oder meinetwegen auch der römische Staat)eroberungswütig waren und unzählige Städte geplündert, niedergebrannt und deren wehrlose Einwohner umgebracht oder in die Sklaverei verschleppt haben, wird ja nicht mal von deren eigenen Schriftstellern bestritten.

Da Kleist Dramatiker und kein Historiker war, trifft auch der Vorwurf der historischen Ungenauigkeit oder Unwahrheit nicht. Die geschichtlichen Vorfälle wurden eben nur als Aufhänger genommen, um die Deutschen zum Freiheitskampf gegen die napoleonischen Eroberer aufzurufen. Dabei hat er sich natürlich auch soviel dichterische Freiheit genommen, wie er brauchte.

Für mich ist "Die Hermannsschlacht" ein gelungenes Drama und ein interessantes Zeitdokument. Sicher hat Kleist qualitativ Besseres geschrieben, aber ihn als Stichwortgeber der Nazis oder Rassisten hinzustellen, ist für mich völlig danebengegriffen. Daß er franzosenfeindlich und patriotisch eingestellt war, kann man ihm angesichts der Besatzung und Ausplünderung seiner Heimat durch den Diktator Napoleon wohl kaum verdenken. Sein Patriotismus war aber von freiheitsliebender und demokratischer Natur.

Das kein "kritischer" Kommentar hinzugefügt wurde, empfinde ich nicht als störend, da ich es als mündiger Leser für selbstverständlich halte, auch mal selber die historischen Hintergründe eines Werkes zu recherchieren.
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Solang' sie in Germanien weilt, ist Haß mein Amt / Und meine Tugend Rache!" -- Das ist kräftige, kleistsche Sprache. Wer den Meister ihretwegen liebt, wird an der Hermannsschlacht seine wahre Freude haben. Entstanden ist das Stück in Deutschlands tiefster Erniedrigung, als es, von den Franzosen besiegt und seines Reiches beraubt, im Staube lag. Und so muß es auch gelesen werden. Die Germanen als alte Deutsche stehen für die neuen, und die Römer sind die Franzosen. Ein Werk für ein Volk, das sich von fremdem Joch befreien will. Großartig!
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Bernard am 25. November 2008
Als Heinrich von Kleist »Die Hermannsschlacht« 1808 veröffentlichte, hatte Napoleon grade große Teile Deutschlands besetzt. Es mag also nicht verwundern, dass der Patriot Kleist den römischen Besatzern in seiner »Hermannsschlacht« einige französische Attribute andichtete. Seine Germanen stilisierte Kleist in diesem Werk hingegen zu vielen kleine Adelshäusern, welche sich schließlich zur Befreiung »Deutschlands« verbünden. Dass der historische Flickenteppich wilder, germanischer Stämme in Wirklichkeit keine Idee von einem vereinten Deutschland und dem Wort an sich hatte, wird hierbei zur Nebensache. Von einem historischen Wahrheitsgehalt von Kleists Version der Hermannsschlacht kann wohl bis hierhin keine Rede sein.

Des weiteren ist in diesem Werk auch schon mal von der »niedrigeren Rasse« der Römer die Rede. Ein wehrloser Gefangener wird enthauptet. Selbst die verdienten, »guten« Römer werden mit »schlechten« in einen Topf geworfen, denn sie verdienen, nach Kleist, als Besatzer »Deutschlands« alle den Tod. Die Römer werden weiterhin verallgemeinert als Brandstifter, Plünderer und Frauenschänder, sie neigen zu Vertragsbrüchen und bringen willkürlich arme Bauern um. Natürlich ist eine solche Darstellung einer ganzen Volksgruppe heute moralisch nicht mehr vertretbar. Kein Wunder, dass dieses Stück Kleist seinen entscheidenden Durchbruch erst 1933 feierte. Nämlich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland, denen »Die Hermannschlacht« gut in ihr Weltbild passte.

Ein weiteres Problem dieses Werkes betrifft die Reclam-Ausgabe. Diese entbehrt nämlich jeglicher Kommentierung. Und dies, obwohl kaum ein Werk einen kritischen Kommentar im Anhang nötiger hätte. Hier gibt es noch über Hintergründe aufzuklären.
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2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Monika Bourdin am 21. Mai 2007
Dieses Werk ist meiner Meinung nach kein Buch, dass man schnell nebenbei im Bus oder in der Straßenbahn rausholen kann um ein paar Minuten darin zu lesen und es nachher wieder einzupacken. Es ist ziemlich schwer zu lesen und ist in einer Sprache geschrieben, die viel Konzentration erfordert. Des weiteren kommen für die Länge des Stückes sehr viele Personen vor (die alle altgermanische Namen haben also leicht zu verwechseln sind). Für mich persönlich war das Buch anstregend zu lesen. Das Buch ist also nur den begeisterten zu empfehlen, keine leichte Lektüre...
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