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Produktinformation
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Neben der fesselnden Handlung kann Oliver Pötzsch mit interessanten Einblicken in die damalige Zeit überzeugen. Man erfährt viel Wissenswertes über die Scharfrichterei sowie über den Stand der Medizin und Heilkunde. So ist Jakob Kuisl nicht nur ein erfahrener Henker, der das Wissen und die Tradition seines Berufsstandes bewahrt, sondern auch in der Heilkunde sehr bewandert und verfügt über eine umfangreiche Bibliothek. Doch als Henker stehen er und seine Familie am Rande der Gesellschaft und waren sozial ausgegrenzt. Der Autor, selbst Nachfahre der tatsächlich in Schongau lebenden Henkersfamilie Kuisl, hat glänzend recherchiert und jede Menge Detailwissen zusammengetragen, das er geschickt in die Geschichte einwebt. Die Charaktere sind eigenwillig und lebendig beschrieben und es ist sehr angenehm, dass die Liebesgeschichte zwischen Simon und Magdalena nur am Rande eine Rolle spielt. Dass der Schatz der Templer ausgerechnet im bayerischen Pfaffenwinkel versteckt sein soll, mag vielleicht etwas konstruiert sein, lässt den Leser aber in erster Linie schmunzeln. So ist es offensichtlich, dass Oliver Pötzsch diese Gegend bestens kennt und liebt. Am Ende des Buches findet sich sogar ein kurzer Reiseführer, in dem der Leser eingeladen wird, die Orte und Klöster, die im Buch eine Rolle spielen, selbst kennen zu lernen und zu besuchen. - Alexandra Plath
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortsetzung!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerstochter und der schwarze Mönch: Teil 2 der Saga (Taschenbuch)
Über ein Jahr musste ich auf den zweiten Band um den Schongauer Henker Jakob Kuisl warten, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt! :-)Zunächst fiel mir wieder auf, wie eindrucksvoll Oliver Pötzsch seine Charaktere bereits in Band 1 entwickelt hat, denn ich konnte sofort wieder in die Geschichte eintauchen und alle bekannten Personen waren mir gleich wieder sehr nah, obwohl 13 Monate zwischen der Lektüre der beiden Büchern liegen. Im Laufe des Buches entwickeln sie sich immer weiter und wachsen einem noch mehr ans Herz. Sei es der brummige Henker Kuisl selbst, der versucht, seinen Job rechtlich UND menschlich korrekt auszuüben, sein "Ermittlungshelfer" Simon Fronwieser, der gerade durch seine offensichlichen Schwächen so sympathisch ist oder die Henkerstochter Magdalena, die nun endlich keine Nebenrolle mehr spielt, sondern zu einer komplexen und sympathischen Hauptfigur werden durfte und somit endlich der ihr im Buchtitel zugedachten Rolle gerecht wird. Auch die "Bösen" in der Geschichte sind wie in Band 1 wieder gut ausgearbeitet und nicht durchweg böse, sondern haben viele Facetten. Der Autor hat ihre Beweggründe dargestellt und es dem Leser so ermöglicht, auch einen Blick in die Tiefen ihrer Seele zu werfen. Der Kriminalfall an sich ist gut durchdacht und wird logisch aufgeklärt. Was mit einem toten Pfarrer und mehreren Raubüberfällen beginnt, entwickelt sich spannend und mitreißend zu einer vielschichtigen Verschwörung und einem spannenden Rätselraten, um schließlich in einem aufregenden und überraschenden Finale zu enden. Der Autor hat sich in jeder Hinsicht gesteigert, sowohl Aufbau und Inhalt des Buches sind wesentlich gehaltvoller geworden und auch der Schreibstil hat sich verbessert. Es entstand mehr Spannung als im ersten Teil und durch die verschiedenen Rätsel kann man als Leser noch mehr einsteigen und mitraten. Auch das Fachwissen um das Henkerhandwerk und die Kräuterkunde wurde wieder geschickt eingebaut, sodass man nebenbei noch einiges lernen kann, aber auch das Leben der Protagonisten viel besser verstehen kann. Für mich eine gelungene Fortsetzung, die allen Erwartungen gerecht wurde und sie teilweise noch übertraf. So kann es weitergehen und ich freu mich schon sehr auf den nächsten Teil der Henkerstochter-Saga. :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wieder ein pures Lesevergnügen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerstochter und der schwarze Mönch: Teil 2 der Saga (Taschenbuch)
Auch für den 2. Band dieser Serie hätte ich gern mehr Sterne vergeben, weil er mir ein ausgeprochen unterhaltsames und spannendes Osterwochende bereitet hat.Das Buch spielt einige Jahre nach der ersten Geschichte, nämlich 1660 , wieder in Schongau und seiner Umgebung. (Vorkenntnisse aus dem ersten Band sind nicht nötig, aber von Vorteil, um einiges besser verstehen zu können.) Der dreizigjährige Krieg hat das Land schwer gebeutelt, Räuberbanden machen die Handelsstraßen unsicher und die Ergebnisse der Friedensverhandlungen, in denen sich Protestanten und Katholiken auf die eine oder andere Weise geeinigt haben, haben nicht alle zufrieden gestellt.Einige Fanatiker sind geblieben, die den "wahren Glauben" mit allen Mitteln verteidigen und verbreiten wollen. Dieses Buch zu lesen hat einfach Spass gemacht. Die damalige Zeit wird sehr authentisch beschrieben, die Personen und ihre Berufe werden interessant und zeitgerecht erklärt. Die Hauptprotagonisten dieses Buches sind einfach so sympatisch und vielschichtig in ihrem Charakter,dass man schon auf den nächsten Band gespannt ist. Mir hat dieses Buch sogar noch etwas besser gefallen als Band eins, da ich ihn noch spannender fand. Am Ende des Buches ist noch ein kurzer Reiseführer angehängt, in dem die Orte und Klöster, die in diesem Buch eine Rolle spielen, näher erklärt werden. Wenn auf diese Art und Weise Werbung für diese Gegend betrieben wird, kann ich nur sagen, machen Sie weiter so Herrn Pötzsch, mir hats sehr gefallen und vielleicht komme ich ja auch mal in das Städtchen in dem ihre Vorfahren lebten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Teil Zwei der Trilogie,
Von Heidi Zengerling "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerstochter und der schwarze Mönch: Teil 2 der Saga (Taschenbuch)
Heute möchte ich euch den Folgeroman zur Henkerstochter von Oliv er Pötzsch vorstellen. Ich lese momentan schon den dritten Teil, auch hier wird wohl bald die Rezension folgen.Personen: ======== Wie auch im Vorgängerroman: Jakob Kuisl Scharfrichter aus Schongau Simon Fronwieser Sohn des Arztes Magdalena Kruisl die Tochter des Henkers Anna Maria Kruisl Frau des Scharfrichters Georg und Barbara die Zwillinge des Scharfrichters weitere Bürger ... Die Augsburger: Philipp Hartmann Scharfrichter aus Augsburg Nepomuk Biermann Apotheker aus Augsburg Oswald Hainmiller ein Händler aus Augsburg Leonhard Weyer ein weiterer Händler aus Augsburg Die Ratsherren: Johann Lechner Gerichtsschreiber Karl Semer, 1. Bürgermeister und Wirt vom Gasthaus Matthias Holzholfer 2. Bürgermeister Jakob Schreevogl Ratsherr Michael Berchtholdt Bäcker und Ratsherr Die Kirche Andreas Koppmeyer, Pfarrer der Lorenzkirche Elias Ziegler Pfarrer der Basilika Augustin Bonenmayr, Abt des Stifts Michael Piscator, Probst des Klosters in Rottenbuch Bernhard Gering, Abt des Klosters in Wessobrunn Mönche ... der Autor: ========= Oliver Pötzsch ist 1970 geboren worden und arbeitet als Fillmautor für den Bayerischen Rundfunk. Er zeichnet verantwortlich für die Sendung "Quer". Die Kuisls sind seine Verwandten, da er ein entfernter Nachfahre dieser Schongauer Familie ist. Die Kruisl waren vom 16. bis hin zum 19. Jahrhundert in Bayern die größte Dynastie bezüglich des Henkergeschäfts. Inhalt: ===== Das Buch spielt - wie auch der erste Teil der Trilogie in Schongau, dort, wo auch der Autor beheimatet ist, er weiß also, von was er schreibt ... Eine Vergiftung ist Angriffspunkt des Romaneinstiegs. Der Pfarrer der Lorenzkirche (Andreas Koppheyer) wird vergiftet. Aber er starb nicht sofort, er konnte noch ein Zeichen senden. Dieses weist in die Krypta, wo ein Templergrab verborgen ist. Dort muss wohl ein Schatz verborgen sein, den Jakob Kuisl und Magdalena und der Arzt des Ortes finden. Es sind Knochen eines alten Templers und Sprüche, die er bei sich im Grab hat. Aber was haben sie zu bedeuten? Es ist aber nicht nur der Mörder, der den Schatz für sich beansprucht, sondern eine Bande Räuber hat auch Interesse am Schatz. Es ist sozusagen ein Wettrennen gegen die Zeit, die durch den Roman führt. Eine äußerst dichte Handlung ist es, die den Roman mit seinen bildhaften und sehr schön charakterisierten Personen zu einem flüssig lesbaren historischen Krimi macht, von dem man kaum lassen kann, bis man weiß, wie alles zusammehängt. meine Meinung: =========== Ich habe schon den ersten Teil mit großer Spannung gelesen und ich finde sogar, dass dieser zweite Band den ersten noch etwas übertrifft, wenn man das überhaupt sagen kann. Ich lese im Allgemeinen historische Romane sehr gern, aber der Autor Oliver Pötzsch vereint etwas, was man historischen Krimi nennen kann und das ist kaum zu überbieten. Man spürt, dass alles top recherchiert ist, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Da er im Schongau beheimatet ist, sind die örtlichen Gegebenheiten auch sehr bildhaft und wissenswert beschrieben. Pötzsch bedient sich oftmals der wörtlichen Rede und vieler Adjektive, die die Charaktere vor dem geistigen Auge des Leser entstehen lassen. Man gewinnt die positiven Charaktere sofort lieb und lebt und leidet mit ihnen. Man möchte ihnen am liebsten helfen. Die Handlung ist von einem roten Faden durchdrungen und sehr durchdacht und die Recherchearbeit ist für meine Empfinden perfekt zu bezeichnen. Ein Krimi, der im Mittelalter spielt, der sehr viel von den Traditionen preisgibt und Spannung bietet, besser kann man das einfach nicht machen. Auch wenn das Mittelalter sooooo weit zurück liegt, wird es, wenn man dieses Buch liest, wieder zum Leben erweckt. Ein wirklich qualitativ hochwertiges historischer Roman, und man kann gespannt sein auf den dritten Teil. Die Handlung ist durchdacht und bis zum Ende hin spannungsgeladen und wird erst zum Schluss enträtselt. kurze Leseprobe: ============= "Warum machst du das?" fragte er schließlich. Jakob Kuisl ging darauf nicht ein. "Ich hab mit dem Lechner geredet", sagte er. "Kein Rädern, ein sauberes Erhängen. Die Frauen und Kinder gehen frei." Auf Schellers Gesicht breitete sich ein Lächeln aus, doch schon bald wurde er wieder ernst. "Wie lange noch?", fragte er. Jakob Kuisl zog an seiner kalten Pfeife. "Wenn`s das Wetter zulässt, ist der Prozess schon in ein paar tagen. Danach sind`s noch drei weitere Tage, so ist es der Brauch. Der Semer-Wirt stiftet die Henkersmahlzeit ... Hieran sieht man, dass auch sehr viel aus dem "Handwerk" eines damaligen Henkers gezeigt wird. Rundum ein äußerst lesenswerter Roman für Freunde dieses Genres. Es folgt bald der Bericht über das Buch: "Die Henkerstochter und der König der Bettler" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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