Pressestimmen
»Der Roman liest sich packend wie ein Politthriller mit exakt kalkulierte Spannungsmomenten und ist doch in erster Linie eine Radiographie Guatemalas und seinen komplexen Verstrickungen in Terror und Gewalt.« (Margit Klingler-Clavijo, Südwestrundfunk)
»Der Leser verschlingt ein Buch, das ihn immer wieder in die Irre führt und für überraschende Wendungen sorgt ...« (Klaus Jetz, Entwicklungspolitik)
»Einer der lesenswertesten jüngeren Autoren Lateinamerikas.« (Valentin Schönherr, Guatemala Info)
Kurzbeschreibung
Wieviel darf die Liebe verschweigen? Und: Können Verbrechen der Vergangenheit je gesühnt werden? Ein spannender Roman über die Folgen eines Bürgerkriegs. Guatemala nach seinem langen, blutigen Bürgerkrieg. Ernesto kehrt der Armee und seiner gewalttätigen Vergangenheit den Rücken, um neu anzufangen, während sein Freund Pedro weiter glaubt, nur als Militär oder Krimineller eine Chance zu haben. Als Ernesto sich in Emilia verliebt, die mit einem Ex-Guerillero liiert und brutalen Verbrechen auf der Spur ist, wird es Pedro zu gefährlich. "Ist die Zukunft ein Produkt der Vergangenheit?" fragt Pedro, will aber die Antwort nicht wahrhaben.
Wie die jüngste Geschichte Guatemalas läßt Rey Rosa keine einfache Antwort zu auf die Fragen nach Wahrheit, Recht und Unrecht. Er entwirft das Portrait eines Landes, in dem das Grausame zur Gewohnheit wurde und die Hoffnung doch überlebt hat.
Von dem Übersetzer und Autor Erich Hackl eindrucksvoll ins Deutsche übertragen.