Ich erlebte das Buch als eine wunderbare anschauliche Erläuterung der Arbeit Hellingers und in seiner Betrachtung den Kritikern Hellingers gegenüber sehr substantiiert, differenziert und klärend, mutig, ohne polemische Angriffe! Dabei gibt er Fundstellen an, was bei Büchern leider oft fehlt. Seine Erläuterung über Hellingers Arbeit, erst in der Versöhnung frei zu werden, ist für mich absolut glaubhaft und spürbar. Er ist ja auch nicht - so wenig wie Hellinger - (was beide wohl auch nicht behaupten) Erfinder des Versöhnungsgedankens. Ich erlebe es als hilfreich, einen Weg zur Versöhnung aufgezeigt zu bekommen, indem wir hinschauen, anstelle uns über andere zu stellen. Daß es uns unbequem ist, uns von Feindbildern zu verabschieden mit der scheinbaren Gefahr, unbedeutender zu werden, können wir alle an uns selbt erleben. Sagt nicht auch die Therapie jeder Art, dort wo der Schmerz bzw. die Angst ist, ist die Lösung. Es heißt nicht, dort wo der Haß ist, ist die Lösung. Insofern hat mir dieses Buch zu einem tiefen Respekt gegenüber Hellingers Wirken verholfen.