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Die Hellinger-Kontroverse: Fakten - Hintergründe - Klarstellungen
 
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Die Hellinger-Kontroverse: Fakten - Hintergründe - Klarstellungen [Taschenbuch]

Wilfried Nelles
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 1., Aufl. (31. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451055716
  • ISBN-13: 978-3451055713
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 741.518 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wilfried Nelles
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Therapeutisches Genie oder reaktionärer Psychoguru? Bert Hellinger spaltet die Gemüter. Wilfried Nelles untersucht die Grundlagen der Kontroverse und bezieht engagiert Stellung.

Über den Autor

Dr. Wilfried Nelles, Jahrgang 1948, aufgewachsen und schließlich wieder gelandet in der Eifel, verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Nach dem Studium der Politischen Wissenschaft, Soziologie und Psychologie war er insgesamt 12 Jahre in Forschung und Lehre tätig. Anfang der 80er bis Mitte der 90er Jahre beginnen seine spirituellen Wander-, Such- und Lehrjahre bei Osho. Nach umfangreicher Selbsterfahrung und Trainings in diversen Methoden der humanistischen Psychologie folgt eine 10-jährige Praxis als Leiter von Selbst- erfahrungs- und Meditationsgruppen bis er 1996 dem Familienstellen begegnet. Seitdem dreht sich sein Berufsleben um die Aufstellungsarbeit. Er ist Autor zahlreicher Bücher und leitet Kurse und Fortbildungen in Deutschland, Europa und Asien.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen klar und verständlich Stellung bezogen, 22. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Hellinger-Kontroverse: Fakten - Hintergründe - Klarstellungen (Taschenbuch)
Jenseits billiger Polemiken und reißerischer Presseartikel untersucht Wilfried Nelles die wichtigsten Kritikpunkte in der Debatte um Bert Hellinger und das Familienstellen. Das Buch enthält u.a. ein sehr informatives Kapitel über die Anti-Hellinger Kampagne der Gruppe um Colin Goldner und kirchliche sowie (halb-)staatliche Sektenbekämpfer und eine Auseinandersetzung mit der systemisch-konstruktivistischen Kritik an Hellinger. Dabei wird sehr präzise anhand von Hintergrundgeschichten aus der „Szene" gezeigt, dass sich hinter wissenschaftlich formulierter Kritik auch persönliche Eitelkeiten, berufliche und (verbands-)politische Interessen oder ideologische Weltbilder verstecken können.
Obwohl er engagiert Stellung bezieht, geht Nelles - vor allem im zweiten Teil des Buches - weit über den argumentativen Schlagabtausch hinaus und nutzt die Kontroverse, um schwierige Themen wie Schuld und Sühne, Verbrechen (Nationalsozialismus) und Versöhnung oder Schicksal und Freiheit zu vertiefen. Es geht ihm dabei weniger um die Person Bert Hellingers als um die Einsichten, die dieser und das Familienstellen ermöglicht haben. Nelles betrachtet Hellingers Aussagen als Denkanstöße, die bei vielen drängenden persönlichen wie gesellschaftlichen Problemen völlig neue Sichtweisen und Lösungen ermöglichen.
Besonders erfreulich: Dies alles ist in einer klaren, lebendigen und verständlichen Sprache geschrieben, die nah am Alltag bleibt und auch Persönliches nicht ausklammert.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Überfällig, 27. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Hellinger-Kontroverse: Fakten - Hintergründe - Klarstellungen (Taschenbuch)
Ein überfälliges Buch.
Schon in "Das Hellinger-Prinzip" ist Nelles auf die heftigen Kontroversen um Bert Hellinger und die Technik des Familienstellens eingegangen. Allerdings wirkte das knappe Kapitel damals wie ein Schnellschuß. Nun hat er nachgelegt und liefert wesentlich fundiertere Beiträge zu diesem kontroversen Thema. Er geht auf die ideologischen Hintergründe der Kampagne um Colin Goldner ein und weist nach, mit welcher Dreistigkeit Hellingers Thesen zu Schuld, Faschismus, Tätertum demagogisch in ihr Gegenteil verkehrt werden. Er benennt das Meinungskartell, das hinter diesen Manipulationen steckt, deckt Widersprüche in dieser kuriosen Allianz aus religionsfeindlichen Politaktivisten und Vertretern der evangelischen Kirche auf und weist auf die Infamie eines die Opfer des Nationalsozialismus funktionalisierenden (Pseudo)-"Antifaschismus" hin.
Erscheinen diese Teile des Buches selbst nicht frei von Polemik, sind andere (wie die Kontroverse zwischen Hellinger und der systemischen Therapie der "Heidelberger Schule") für Nichtinsider möglicherweise zu speziell und technisch, doch gelingt Nelles dann im Kapitel "B. H. - ein Volksschädling?" eine Abhandlung über Schuld und Vergebung, das große Tiefe hat.Besonders die Passagen über den Umgang der südafrikanische Gesellschaft mit den Verbrechen der Apartheit wird niemanden unberührt lassen.
Überfällig ist der Hinweis auf erste, allgemein zugängliche empirische Studien, welche die Methode der Familienaufstellung und das Phänomen der "repräsentativen Wahrnehmung" wissenschaftlich stützen. In den Puplikationen der Anti-Hellingerkampagne werden diese einfach totgeschwiegen und keiner scheint's zu merken.
Gegner Bert Hellingers werden dieses Buch nicht lesen, zu fest betoniert sind ihre Vorurteile. Wer sich aber für die Methode der Familienaufstellung interessiert hat und von der Kampagne verunsichert wurde, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.Es geht in seinen besten Stellen über den Grabenkrieg zwischen Befürwortern Hellingers und seinen Gegnern weit hinaus.
Und wer dann weiter lesen, ins Detail gehen will, dem sei das (durchaus kritische) Buch "Aufstellungsarbeit revisted ... nach Hellinger?" aus dem Carl Auer Verlag ans Herz gelegt.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein substantiiertes notwendiges Buch, 29. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Hellinger-Kontroverse: Fakten - Hintergründe - Klarstellungen (Taschenbuch)
Ich erlebte das Buch als eine wunderbare anschauliche Erläuterung der Arbeit Hellingers und in seiner Betrachtung den Kritikern Hellingers gegenüber sehr substantiiert, differenziert und klärend, mutig, ohne polemische Angriffe! Dabei gibt er Fundstellen an, was bei Büchern leider oft fehlt. Seine Erläuterung über Hellingers Arbeit, erst in der Versöhnung frei zu werden, ist für mich absolut glaubhaft und spürbar. Er ist ja auch nicht - so wenig wie Hellinger - (was beide wohl auch nicht behaupten) Erfinder des Versöhnungsgedankens. Ich erlebe es als hilfreich, einen Weg zur Versöhnung aufgezeigt zu bekommen, indem wir hinschauen, anstelle uns über andere zu stellen. Daß es uns unbequem ist, uns von Feindbildern zu verabschieden mit der scheinbaren Gefahr, unbedeutender zu werden, können wir alle an uns selbt erleben. Sagt nicht auch die Therapie jeder Art, dort wo der Schmerz bzw. die Angst ist, ist die Lösung. Es heißt nicht, dort wo der Haß ist, ist die Lösung. Insofern hat mir dieses Buch zu einem tiefen Respekt gegenüber Hellingers Wirken verholfen.
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