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Die Heimkehr. Unbekannter Einband – 2006

3.7 von 5 Sternen 37 Kundenrezensionen

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Die Heimkehr.


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Top-Kundenrezensionen

Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 28. Mai 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Peter Debauer, der Protagonist in Schlinks jüngstem Roman, begibt sich auf Spurensuche.

Will Debauer zu Anfang noch den Autor eines Heftchenromans , den er als Heranwachsender bei seinen Großeltern in der Schweiz gelesen hat, finden, sucht er schon bald darauf nach seinem tot geglaubten Vater, als er bemerkt, dass es sich um ein und diesselbe Person handelt.

Peter lebt von Kindheit an rückwärtsgewandt, weil er seine Wurzeln nicht wirklich kennt. Seine Mutter läßt ihn in vielem im Ungewissen und erzählt Halbwahrheiten, um ihn zu schonen. Schweizer Herkunft ist Peters Vater. Seine Mutter hatte ihn einst während der NS-Zeit in Breslau kennengelernt.

Wie Peter eruiert, hat Debauer senior im Laufe seines Lebens viele Identitäten angenommen. Den Nazis stand er nahe. Er schrieb damals Traktate, in denen Begriffe wie Ritterlichkeit sophistisch in ihr Gegenteil verkehrt und für ideologische Zwecke missbraucht wurden. Rechtswissenschaften hatte der alte Debauer in Deutschland studiert und mit Heftchenromanen sich über Wasser gehalten, bevor er in die USA ging und dort unter anderem Namen als Juraprofessor Karriere machte. Frau und Kind besorgte er zum Abschied einen Schweizer Pass.

Peter, selbst Jurist, will seinen Vater kennen lernen und ihn stellen. Der rechtschaffene Sohn ist empört über das chamäleonartige Wesen seines Vaters und auch aufgebracht darüber, dass dieser als Professor es spitzfindig immer noch schafft, Begriffe unentdeckt zu verbiegen, indem er ihnen wortverdreherisch einen neuen , völlig fragwürdigen Inhalt zuordnet.

Worin liegt der Nutzen von Gerechtigkeit? Bei wieviel Kälte, Hunger, Druck, Angst ist der Lack der Zivilisation ab?
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Format: Gebundene Ausgabe
Da hat man nun das Buch mit Genuss, wenn auch gepaart mit etwas Verwirrung, wie das manchmal bei Schlink so ist, gelesen und möchte es anderen Leuten empfehlen, schlägt aber vorsichtshalber erst einmal die Seite der privaten Rezensionen auf und ist überrascht. Es gibt ein paar wohlwollende Besprechungen, eine giftige auch, aber man hat das Gefühl, dass diese Leser das Buch nicht so richtig verstanden haben.

Oberflächlich betrachtet geht es natürlich um die Suche eines Kriegskindes nach dem verlorenen Vater, wobei der Leser, eher Peter Schlemihl als Odysseus gleich, durch wahre Labyrinthe geführt wird, bis sich die Dinge langsam klären und am Ende eine recht unerwartete Lösung finden: der Vater wird eigentlich nicht mehr benötigt, der Sohn hat gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Wie so oft war der Weg das eigentliche Ziel und wie so oft im Leben findet man das erst am Ende des Wanderung heraus. In einer spanischen Pilgerherberge auf dem Jakobsweg hängt ein Zettel mit dem Satz: "Am Anfang ist es eine Hoffnung, am Ende eine Fußspur" - so auch hier.

Blickt man tiefer in das Buch hinein, so merkt man, dass es nicht nur um einen einzigen Vater geht, den, der in den letzten Kapiteln dann auch auftritt, sondern um eine Vielzahl von Männern, die dem Suchenden als mögliche Väter gezeigt werden: das deutsche Frontschwein, das irgendwo herumirrt, der kalt-distanziert agierende Schweizer Intellektuelle, der an Ernst Jünger erinnert, oder - horribile dictu - der NS-Gauleiter von Schlesien, Hanke, um nur einige zu nennen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Bernhard Schlinks neuer Roman "Die Heimkehr" erzählt die Geschichte einer Suche, die das Leben des Protagonisten Peter Debauer bestimmt.
Peter wächst in den fünfziger Jahren bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, eine Kindheit voller Vernunft und Pflichtbewusstsein.
Die großen Ferien verbringt er stets in der Schweiz, bei den Eltern seines nicht aus dem Krieg heimgekehrten Vaters. Es sind Sommer voller Geborgenheit und Wärme und besonders genießt er die Abende, an denen seine Großeltern arbeiten. Sie redigieren Heftchenromane und die Druckfahnen darf Peter als Mal- und Schmierpapier behalten. An das strikte Verbot, die Rückseiten zu lesen, hält er sich jahrelang.
Eines Tages wagt er aber doch einen Blick auf die Rückseiten und liest fasziniert die Geschichte eines Stalingrad-Heimkehrers, zu der jedoch der Schluss fehlt. Die Suche nach dem Ende der Geschichte und die Suche nach dem Autor der Geschichte wird für ihn zur fixen Idee und ist der Auftakt für eine jahrelange, akribische Recherche.
Wer war der Autor des Romans und warum wechselte er mehrfach seine Identität? Diese Fragen treiben Peter Debauer um, sie bestimmen seine Zukunft und weisen ihm gleichsam auch einen Weg in die eigene Vergangenheit.
Peter Debauers Geschichte entwickelt sich zu einer Odyssee, an der der Leser unmittelbar Anteil hat.
Immer wieder führen Debauers Wege in die Irre und doch ist er ein Unbeirrter, der erst dann die volle Verantwortung für sein Leben und seine große Liebe übernehmen kann, als er die Antworten gefunden hat, die sich aus der anfänglichen Suche nach dem Ende einer Heimkehrergeschichte ergeben...
Manchmal mag der Roman dem Leser ein wenig überkonstruiert erscheinen.
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1 Kommentar 81 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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