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Die Heilige und der Teufel.
 
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Die Heilige und der Teufel. [Broschiert]

Robert Gordian
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Produktinformation

  • Broschiert: 366 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746622506
  • ISBN-13: 978-3746622507
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 545.385 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Frau kämpft gegen ihren Mann - den König Frankreich im 6. Jh. König Chlodwig ist tot. Bruderkrieg, Verschwörung, Verrat und Mord herrschen am Hofe der Merowinger. Doch es gibt eine Frau, die gegen die barbarische Männerwelt aufbegehrt: Radegunde ist schön und intelligent.

Als 16jährige wird sie mit dem viel älteren und brutalen König Chlothar verheiratet, der nicht mit ihrem Mut und ihrer Willenskraft gerechnet hat.

Über den Autor

Robert Gordian wurde 1938 in Oebisfelde/Sachsen-Anhalt geboren. Studium der Journalistik und Geschichte. Fernsehredakteur und Theaterdramaturg in Berlin, Hör- und Fernsehspielautor. U.a. Verfasser von Antike-Romanen und historischen Krimis.

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2. Teil der Merowinger-Chronik 25. November 2006
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert
"A nesquio quo..."

(Gregor von Tours über den Tod König Hermenefreds)

Im Jahre 531 zerschlagen die Herrscher der fränkischen Teilkönigreiche von Metz und Soissons, Theuderich und Clothar, mit ihrem Sieg in der Schlacht an der Unstrut das Thüringerreich unter König Hermenefred. Während das von den Thüringern eroberte Territorium Theuderichs "Austrasien" eingegliedert wird, betrachtet sein jünger Halbbruder Clothar die thüringische Prinzessin Radegundis als Kriegsbeute, die er auf sein Gut in Athies an der Somme verschleppen lässt...

Das vom Aufbau Taschenbuch Verlag gewählte Buchcover führt mit der Abbildung eines spätmittelalterlichen Szenarios zunächst zu Irritationen. Erst ein Blick auf die Buchrückseite verschafft darüber Klarheit, in welcher Zeit sich die Handlung des Romans ereignet. Demgegenüber bietet der Buchtitel eine treffende Charakterisierung der beiden Protagonisten, die auch im Roman ihre Bestätigung finden. Während Robert Gordian in "Der Wolfskönig", dem ersten Teil seiner Romanreihe um die Geschichte der Merowinger, auch Themen wie fränkische Politik, Diplomatie, Religion etc. im beginnenden Mittelalter näher ausführt, nehmen in "Die Heilige und der Teufel" mit dem halbheidnischen, unmenschlischen König Clothar, sowie der Heiligen Radegundis die zwei Hauptpersonen und ihre Beziehungen nahezu den gesamten Raum ein. Hierzu gehören auch die verwandtschaftlichen Beziehungen der Nachkommen Chlowigs, die zusätzlich mit einer Stammtafel visualisiert werden. Eine Zeittafel am Ende des Buches bietet eine grobe Chronologie der historischen Ereignisse, lässt aber ebenso wie die Romanhandlung den Iberienfeldzug (542) vermissen, bzw. erwähnt die militärischen Aktionen der Franken gegen die Ostgoten und Byzantiner nur peripher.

Wie bereits beim Wolfskönig offenbart der Autor auch seinen spezifischen Humor, wenn er z. B. den Entsetzensschrei "Terror cimbricus! Furor teutonicus!", einen "zahnlosen Alten ausstoßen lässt, der so aussieht, als sei er schon damals, vor sechshundert Jahren (=120 v. Chr.), dabei gewesen". Die in der direkten Rede verwendeten Begriffe "Memme" (S. 119) und "Duckmäuser" (S. 169) sind als Anachronismen aus dem 16. bzw. 15. Jahrhundert lediglich zwei kleine Schönheitsfehler.

"Die Heilige und der Teufel" lässt zwar eine Landkarte vermissen, ist aber dennoch ein ansprechender Roman, der das Prädikat "historisch" vollauf verdient und mit 4 Amazonsternen zu bewerten ist. Er macht zudem neugierig auf den von Robert Gordian bereits im Juni 1998 veröffentlichten Roman "Die schrecklichen Königinnen" in dem seine Romangeschichte der Merowinger in den mörderischen Ereignissen um die Nachkommen Clothars und ihren westgotischen Gemahlinnen Brunichild und Galswintha bereits eine Fortsetzung gefunden hatte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Franken und Thüringern 27. August 2006
Von Lilian Grobis TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Gallien im Jahre 531 n. Chr.: König Chlodwig ist bereits seit zwanzig Jahren tot, sein Reich unter seinen Söhnen aufgeteilt. Chlothar, der jüngste von ihnen, bringt nach einem Gefecht die Tochter des getöteten Thüringerkönigs Berthachar in seine Gewalt. Die schöne Radegunde gefällt ihm - und so wächst das Mädchen in Gefangenschaft auf, um eines Tages seine Ehefrau zu werden...

"Die Heilige und der Teufel" ist der Nachfolgeband von "Der Wolfskönig", allerdings können beide Bücher auch unabhängig von einander gelesen werden. Robert Gordian erzählt hier die Geschichte der thüringischen Prinzessin Radegunde, welche trotz aller Widrigkeiten darum kämpft, ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können. Ein unterhaltsames Buch für historisch interessierte Leser.
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