Der siebte Band (nach dem Erscheinen in Deutschland gezählt) ist inhaltlich zwischen dem fünften und sechsten, genauer gesagt, zwischen dem Ende und dem Schluß des fünften angesiedelt, noch vor der Eheschließung zwischen Colum und Kathryn.
Ein Rubin namens "Lacrima Christi", verwahrt bei den Greyfriars von Canterbury, wird gestohlen. Gleichzeitig wird derjenige, der diesen Rubin beim Fall Konstantinopels gest... äh in Verwahrung genommen hat, im Heckenlabyrinth seines Herrenhauses vor den Toren der Stadt ermordet. Kathryn findet sich schnell selbst inmitten eines verwirrenden Labyrinths aus Trug und Täuschung, Lügen und Rache wieder...
Im Gegensatz zu meinen Vorrezensenten finde ich nicht, daß er der schwächste Band der Serie ist (diese traurige Ehre gebührt m.E. dem "Festmahl der Giftmischer"), mir persönlich gefällt er fast besser als der fünfte. Trotzdem meine ich, daß die Bodenständigkeit der Hauptperson Kathryn und auch der Geschichte selbst sich nur in den ersten vier Bänden so richtig entfaltet.