England zur Zeit der Rosenkriege: Der Mönch Roger Atworth stirbt unter mysteriösen Umständen. Nachdem er begraben wird, ereignen sich an seinem Grab angeblich Wunder. Schnell wird die Forderung nach Selig- und Heiligsprechung laut. Der Erzbischof von Canterbury bittet die Heilerin Kathryn Swinbrooke, in diesem Fall den Advocatus Diaboli zu spielen und Beweise zu erbringen, die gegen eine Seligsprechung sprechen. Doch Kathryn muss in diesem Fall sehr vorsichtig agieren, ist doch Herzogin Cecily, die Mutter König Edwards IV., eine Vertraute des verstorbenen Mönchs.
Colum Murtagh, der Sonderbeauftragte des Königs, hat derweil ganz andere Probleme. Ein englischer Spion, der mit wichtigen Neuigkeiten aus Frankreich kam, wurde ermordet. Nun muss Colum auf eigene Faust ermitteln, ob es am englischen Hof einen Verräter gibt...
Celia L. Grace alias Paul Doherty / Harding hat erneut einen spannenden Roman mit der sympathischen Kathryn abgeliefert. Rattenplage, Mord und Verrat suchen das mittelalterliche Canterbury heim. Nebenbei wird dem Leser noch Wissen über Heilkräuter und die damaligen Behandlungsmethoden vermittelt. Nur leider gelingt es dem Autoren diesmal nicht, die Auflösung hieb- und stichfest zu gestalten. Zumindest ein Teil der Lösung war für mich nicht klar nachvollziehbar. Trotzdem empfehlenswert, besonders für Fans der Reihe:
1.Die Heilerin von Canterbury, 2.Die Heilerin von Canterbury sucht das Auge Gottes, 3.Die Heilerin von Canterbury und der Becher des Todes, 4.Die Heilerin von Canterbury und das Buch des Hexers, 5.Die Heilerin von Canterbury und die Bruderschaft des Todes.