Die Hebamme 2014

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Die junge Gesa will sich 1799 in Marburg zur Hebamme ausbilden lassen. Im örtlichen Gebärhaus dienen unverheiratete Schwangere angehenden Medizinern als lebende Anschauungsobjekte. Medicus Kilian nimmt in Kauf, dass die Frauen im Verlauf des verzögerten Geburtsvorgangs fast verbluten. Ungleich mehr Philanthropie findet Gesa beim Anatom des Hauses: Clemens Heuser erweist sich seiner grausigen Sammlung zum Trotz als Menschenfreund. Die unfreiwilligen Organspenden stammen von vermeintlichen Selbstmörderinnen, doch Gesa findet raus, dass in Wirklichkeit ein Serienmörder sein Unwesen treibt.

Darsteller:
Josefine Preuß, Lisa Maria Potthoff
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 54 Minuten
Darsteller Josefine Preuß, Lisa Maria Potthoff, Andreas Pietschmann, Axel Milberg, Alicia von Rittberg
Regisseur Hannu Salonen
Genres Drama
Studio Highlight
Veröffentlichungsdatum 27. März 2014
Sprache Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 54 Minuten
Darsteller Josefine Preuß, Lisa Maria Potthoff, Andreas Pietschmann, Axel Milberg, Alicia von Rittberg
Regisseur Hannu Salonen
Genres Drama
Studio Highlight Communications
Veröffentlichungsdatum 27. März 2014
Sprache Deutsch

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hazel auf 26. März 2014
Format: DVD
Zugegeben, schlecht ist der Film nicht gemacht und die Darsteller spielen ihre Rolle gut (oder weniger gut). Am besten gefiel mir die Leistung von Josefine Preuß. Sie verstand es meiner Meinung nach recht gut, ihrer Rolle gerecht zu werden. Die Darstellerin von Elgin Gottschalk kannte dagegen anscheinend nur den einen Gesichtsausdruck, den man von Anfang bis Ende des Filmes sehen konnte. Nur mal so zum Beispiel.

Der Film an sich... Nun ja... Vom Hocker hat er mich nicht gerissen. Es gibt im Film ein paar Dinge, wo ich schon als Historiker-Laie sagen muss, dass es zur damaligen Zeit wohl kaum so zugegangen sein kann, wie hier gezeigt wurde. Da haben anscheinend einige Aspekte, die für unsere Zeit selbstverständlich sind, aber damals undenkbar waren, Einfluss ins Drehbuch gefunden. Die "Wilde Ehe" von Gesa und Clemens, z.B., an der im Film keiner Anstoß nimmt, so als wäre das für die damalige Zeit völlig normal. Kann ich mir nicht vorstellen.

Die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge haben mir auch nicht so zugesagt. Das war zuviel von allem. Zwar sind sie irgendwo alle miteinander verbunden, aber wenn man hier auf ein paar verzichtet hätte, wäre das vermutlich besser gewesen.
Zumal die Aufdeckung des Mörders und sein Motiv in den letzten 8 Minuten des Films im Schnelldurchlauf passiert. Quasi nach dem Motto "Ach, da war ja noch was!". Dafür, dass der Film fast 2 Stunden geht... "Spannung bis zum Schluss" scheint hier wortwörtlich genommen wurden zu sein.

Ich habe gelesen, dass einige explizite Filmszenen im eigentlichen Buch gar nicht vorkommen. Überraschen tut mich das nicht sonderlich.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Friederike F. auf 26. März 2014
Format: DVD
Die Romanvorlage mag unterhaltsam und spannend sein, der Film allerdings... nunja.

Wo anfangen bei all dem Chaos?
Es beginnt schonmal damit, dass das Intro eine ziemlich offensichtlich und außerdem noch schlecht abgekupferte Version des "From Hell"-Intros ist. Dies wiederum -muss man dem Film immerhin zugestehen- passt zum konsequent durchgezogenen "Jack the Ripper"-Motiv; ob dies allerdings durch die Romanvorlage vorgegeben war, kann man mal dahingestellt sein lassen.
Wer am Ende der Bösewicht unter Cape und Ledermaske ist, ist erfreulicherweise nicht schon vor der ersten Werbepause (also in der ersten halben Stunde) ersichtlich. Dies kann man aber wohl kaum dem Film, als mehr Kerstin Cantz's Roman zu Gute halten. Die sogenannten "sinnvollen Streichungen, bzw Änderungen für den Bildschirm" wie die Sexszenen im Wald und im Heu oder die wilde Ehe in der Hauptfigur Gesa und ihr Anatom leben, rauben -so denn noch welche besteht- dem Film die letzte Glaubwürdigkeit.

Film-handwerklich ist die Umsetzung größtenteils in Ordnung. Allerdings wird hier mit zu vielen "Stilmitteln" jongliert (Ich-Erzählstimme aus dem Off, verzerrtes Sepia-Traumbild, schnelle Wechselblenden zwischen paralelllaufenden Handlungen, etc. etc. etc.), was schnell überladen wirkt und den Zuschauer mit der Frage zurück lässt, wieso das Produktionsteam keine stringente Linie verfolgen will. Was die Mordszenen angeht oder die Folter(visionen), muss ich sagen, dass sie nicht nur immer wieder einen massiven Bruch mit dem Resttempo des Films darstellen, sie kommen auch völlig unmotiviert und übertrieben daher. Tja, und dann auch noch Rockmusik und Synthi-Soundeffekte darunter zu legen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G.G. auf 29. April 2014
Format: DVD
Der Film an sich war gut, interessantes Thema aber die Schauspieler... unglaubwürdig gespielt, man nimmt ihnen ihre Rolle zu keiner Zeit ab. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Weiblich 23 auf 10. April 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Sehr interesanter Mittelalter Film. Zeigt die Geburten im Mittelalter, als alles noch etwas herzlos zuging. Nimmt ein Ende mit dem keiner rechnet.
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Von Lothar Hitzges auf 21. August 2014
Format: DVD
Nach dem Tod ihrer Mutter geht Gesa nach Marburg und möchte sich dort als Hebamme ausbilden lassen. Sie hat ein Schreiben ihrer Mutter für die dortige Stadthebamme Elgin Gottschalk dabei. Aber Elgin schickt sie trotzdem fort.

Gesa beginnt eine Ausbildung im Gebärhaus und lernt eine Menge Leute kennen. In der Stadt Marburg häufen sich die Selbstmorde. Dann stellt sich heraus, dass es sich Morde handelt. Der Landstreicher Konrad wird verdächtigt die Taten begannen zu haben.

Die Geschichte birgt mehre Geheimnisse. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringt taffe zeitgenössische Figuren hervor. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Gut ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler liefern einen sehenswerten Genrefilm ab.
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Von Cati auf 3. Juli 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
diesen Film kann ich nur empfehlen, wer auf Korruption, Blut, Medizin, Liebe & Machenschaften steht, hat hier alles in einem ...interessanter Film
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Von Kathrin Ungerer auf 2. Juli 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Hebamme ist ein seeehr schöner Film! Ich habe zwar das Buch nicht gelesen, aber es kann nur besser sein :D
Auf jeden Fall ist er sehenswert :)
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Von Ute auf 25. Juni 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe den Film im Fernsehen leider verpaßt. Am nächsten Tag habe ich erfahren, dass er seeeehr interessant gewesen sei und ich echt was verpaßt hätte... und richtig.Der Kauf hat sich wirklich gelohnt.
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