Eine sehr gelungene Fortsetzung zum vorausgehenden Roman.
Die junge Hebamme Anna aus Wien reist mit ihrem Verlobten, Lorenzo Martecelli, den sie noch auf dem Weg heiratet, in ihre neue Heimat, die Toskana. Doch auch dort müssen sie sich mit neuen Schwierigkeiten auseinandersetzen, mit einem gemeinen Mord und verschlungenen Intrigen rund um das Weinanbaugebiet der Martecellis. Und auch Lorenzos Vater ist zunächst nicht so begeistert von seiner frischgebackenen Schwiegertochter, da für seinen Sohn doch eine ganz andere Dame bestimmt war...
Anfangs, nach der langen Wanderung durch die verschneiten Berge, kam mir der Roman kurze Zeit etwas langweilig vor, doch es hat sich gelohnt, dass ich nicht aufgegeben habe. Die Handlung nimmt genau an dieser Stelle nämlich erst Anlauf und entfaltet sich in raffinierter Weise bis zum Schluss hin. Von Langeweile habe ich wenig später nichts mehr gespürt.
Für alle, die sich auch für den ersten Roman begeistert haben, nur zu empfehlen!