Die Haut, in der ich wohne 2011

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(49)
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Ein Psychothriller und Melodram von Pedro Almodóvar, mit Ausflügen ins Absurd-Komödiantische und schrägen Mix aus raffiniertem Horror. Es gibt absurde Trash-Komponenten, große Gefühle, verhängnisvolle Leidenschaften und vertrackte Plotwendungen. Mit dabei ist Antonio Banderas.

Darsteller:
Antonio Banderas,Elena Anaya
Laufzeit:
1 Stunde, 55 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller, Science Fiction, Horror
Regisseur Pedro Almodóvar
Darsteller Antonio Banderas, Elena Anaya
Nebendarsteller Marisa Paredes, Jan Cornet, Roberto Álamo, Eduard Fernández, Blanca Suárez, Susi Sánchez, Bárbara Lennie, Fernando Cayo, José Luis Gómez
Studio El Deseo S. A.
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aloysius Pendergast TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. März 2012
Format: DVD
Pedro Almodovár ist ja für krasse Wendungen und Themen der Sorte Sex, Homosexualität, Transsexualität und zwischenmenschliche Beziehungen bekannt. In Gestalten des Exil-Spaniers Antonio Banderas und der Newcomerin Elena Anaya ist der Streifen mit zwei tollen Darstellern besetzt worden.
In ruhiger Erzählweise bekommt der Zuschauer den genialen Arzt Robert Legard nahe gebracht. Er arbeitet seit Jahren fieberhaft an einer künstlichen Haut und hält darüber auch Vorträge auf Kongressen. Mit der Zeit und auch durch Rückblicke erfährt man die Tragik dieses getriebenen Mannes. Seine Frau und Tochter starben beide unter dramatischen Umständen. Wie sehr ihn das getroffen hat, merkt man mit der Zeit. In Ledgards Klinik lebt nur eine schöne, junge Frau namens Eva die von seiner Haushälterin Marilia als einzige Patientin betreut wird. Eva sieht Ledgards toter Ehefrau zum Verwechseln ähnlich. Sie darf nicht heraus und ist leicht selbstzerstörend. Ledgard pflegt sie akribisch und wenn sie sich mal wieder ritzt, kümmert er sich sofort um ihre Wunden. Raus darf Eva nicht und man will als Zuschauer unbedingt hinter das Geheimnis um diese drei Personen kommen. Als an Karneval ein als Tiger (!) verkleideter Mann Marilia um Unterschlupf bittet, bekommt die Geschichte etwas Fahrt. Jener Mann hat in der Vergangenheit Ledgards eine wichtige Rolle gespielt.
Wie in einem Krimi wird dem unbedarften Zuschauer Stück für Stück, gerne durch Rückblenden Informationen gegeben, die Licht in diese düstere und brutale Geschichte bringen. Blut und Gedärme gibt es nicht zu sehen, die Brutalität spielt sich im Kopf des Zuschauers ab, da hier einfach moralische Grundsätze überschritten werden.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Drewitz am 2. Januar 2013
Format: DVD
Eine schöne, schlanke Frau (Elena Anaya) liegt in einem fleischfarbenen Ganzkörperanzug auf einem Bett und liest ein Buch. Über einen Monitor beobachtet der Chirurg (Antonio Banderas) die junge Frau, die so aussieht wie seine eigene, deren Haut bei einem Autounfall verbrannte. Nach jahrelanger Forschung verpasst der angesehene Arzt dem Geschöpf im Labor seines abgeschiedenen Landhaus nach und nach eine makellose künstliche Haut, die gegenüber äußeren Einflüssen wesentlich unempfindlicher sein soll.
Vor ein paar Monaten war die Frau noch jemand Anderes. Im Spiegel, auf dem Bildschirm, im gezeichneten und geschriebenen Tagebuch an der Wand sucht sie ihre Erinnerungen zu erwecken.
Schließlich fragt sie den modernen Frankenstein, der sie erschaffen hat: "Hast du noch etwas, was du verbessern willst?" Er verneint. "Wenn ich fertig bin, was machst du dann mit mir?"

Der Oscar-prämierte spanische Starregisseur und Drehbuchautor Pedro Almodovár ("Sprich mit ihr", "Volver ) hat in seinem kühlen Horrorthriller erneut seinen ständigen Themen wie Identität und Sexualität aufgegriffen. Und wie in den klassischen Horrorfilmen steht auch hier die Frage: Wer ist das Monster; der Arzt oder das geschaffene Wesen?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruprecht Frieling TOP 500 REZENSENT am 21. März 2015
Format: Amazon Instant Video Verifizierter Kauf
Achtung:

SPOILER, SPOILER, SPOILER!

Der Chirurg Robert Legard (Antonia Banderas), der seit Jahren fanatisch getrieben an der Erschaffung einer neuen Haut arbeitet, bestraft den Vergewaltiger seiner psychisch gestörten Tochter auf unerbittliche Weise: Er kidnappt ihn und verschleppt ihn in sein privates OP in einer weitläufigen Villa. Dort wandelt er ihn mit ärztlichen Kollegen, die schon in dem ein oder anderen halblegalen Fall assisitierten, in eine wundeschöne junge Frau (Elena Anaya) um. Diese formt er mit Hilfe der von ihm entwickelten neuen Haut zu einem Ebenbild seiner bei einem Autounfall zur Unkenntlichkeit verkohlten Frau. Es braucht nicht viel Phantasie, um zu vermuten, dass sich Legard im Laufe der Zeit in sein Kunstwerk verliebt, für dessen Erschaffung er all seine Zeit investiert.

Diese an sich einfache Geschichte wird in viele Teile und Abschnitte zerlegt und durch Rückblenden stückweise ans Tageslicht gebracht. Sowohl Thematik wie Ausführung hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Almodovár berührt dabei ethische Fragen wie die grenzüberschreitender Menschenexperimente und solche der Transsexualität. Gleichzeitig schafft er es, ein Horrorkabinett mit klaustrophobischer Wirkung vom der Zuschauer zu öffnen, in dem dieser selbst bald gefangen ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von algi am 14. Mai 2013
Format: Blu-ray
für mich ist ein Film von Pedro Almodovar schon ein eigenes Genre, es ist immer ein Meisterwerk mit absolut interessanten Geschichten über Liebe, Tod, Sexualität, Macht und Ohnmacht, Schuld und Sühne, alles was das Leben so zu bieten hat. Und er wird von mal zu mal immer besser. Zudem bietet er uns die schönsten Bildausschnitte und Farben, die man sich vorstellen kann, ganz zu schweigen von der Filmmusik. Man sollte aber auch bewußt und 'ausgeschlafen' an so einen Film rangehen, sonst kann er auch manchmal zu anstrengend sein. Antonio Banderas nach 20 Jahren mal wieder in einem Almodovar zu sehen, ist echt eine Wohltat und Elena Anaya ist eine tolle 'Nachfolgerin' der (über)strapazierten Penelope Cruz.
Die Blu-Ray Qualität ist absolut zufriedenstellend, man wünschte sich alle Almodovar Filme gäbe es in dieser Qualität.
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