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Die Haushälterin: Roman
 
 

Die Haushälterin: Roman (Gebundene Ausgabe)

von Jens Petersen (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 5 (9. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421057869
  • ISBN-13: 978-3421057860
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 197.938 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vater und Sohn leben nach dem Tod der Mutter alleine in einer Hamburger Gründerzeitvilla; der Sohn ist fünfzehn Jahre alt, der Vater Atomphysiker. Als er arbeitslos wird, verwahrlost der Haushalt, bis der Vater nach einem Unfall ins Krankenhaus kommt und der Sohn die Initiative übernimmt. Er stellt die polnische Studentin Ada als Haushälterin ein. Das verändert die Situation im Haus von Grund auf ... Die Haushälterin ist ein Generationenroman, eine Vater-und-Sohn-Geschichte und zugleich der Roman einer ersten Liebe. Jens Petersen hat mit seinem Debüt ein einfühlsames Porträt eines jungen Erwachsenen geschrieben - lakonisch und witzig.

Dieses Buch wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 sowie dem "aspekte"-Literaturpreis 2005 ausgezeichnet.



Über den Autor

Jens Petersen wurde 1976 in Pinneberg geboren und lebt in München. Er ist Arzt und hat in München, Lima, New York, Florenz und Buenos Aires studiert. Erzählungen von ihm sind in Anthologien erschienen. Für "Die Haushälterin" erhielt er 2003 ein Literaturstipendium der Stadt München; es ist sein erstes Buch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erste Liebe, 19. Juli 2005
Dieser Roman ist geprägt von einer wunderbaren Leichtigkeit. Man kann ihn am See lesen oder im Zug - und doch werden hier die „großen Themen" in Form eines spannungsgeladenen Kammerspiels behandelt: Bedingungslose Liebe. Das Warten auf den Tod. Sex. Die Sehnsucht des jungen Menschen, von Älteren respektiert zu werden. Die Sehnsucht des alten Menschen, wieder jung zu sein. Bei alledem setzt der Autor auf Humor und Ironie! Dieses Buch wurde nicht umsonst vom SPIEGEL schwer gelobt: Als zeitgemäße Adaptation der Novelle „Erste Liebe" des russischen Erzählers Iwan Turgenjew.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein erstes Buch über erste Liebe , 3. Juni 2007
Von Karl-H. Heidtmann "khh" (Weyhe-Melchiorshausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Die Haushälterin: Roman (Taschenbuch)
Mit der Zeit schwindet die Erinnerung. Doch die erste Liebe vergisst man meist nie - auch nicht den Unsinn, den man als Jugendlicher unternommen und gefühlt hat.

Genau in diesen Schwebezustand der Leichtigkeit und gleichzeitig unendlichen Schwere des verliebten Seins hat Jens Petersen sein erstes Buch geschrieben.

Ihm kann man die leider unerträgliche Tendenz der Großkritiker und Feuilletons, jeden neuen Autor als neuen Stern am Literatenhimmel zu begrüßen, nicht anlasten.

Ein solches Tun ist vermutlich nur dem Versuch geschuldet, Neuerscheinungen im Auftrag der Verlage möglichst schnell in die Bestsellerlisten zu bekommen. Um es deutlich zu sagen: All jene Vergleiche mit anderen weltberühmten Autoren, die da nun laut gezogen werden, sind m. E. völlig überzogen - genauso wie der Gattungsbegriff "Roman" hinterfragt werden darf.

Dennoch hat dieses Büchlein durchaus seinen Charme, passt in diese Zeit und erinnert mich stark an andere aktuelle Bestseller wie Stanisics "Wie der Soldat das Grammophon reparierte" oder Marina Lewyckas "Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch".

Fazit: Ein ohne Zweifel gelungenes Erstwerk, sehr kurzweilig zu lesen und genau so schnell vergessen.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Bitte böser!, 9. November 2005
Nett. Das Wort hat heutzutage keinen guten Ruf. Klar. Nett ist das Lieblingswort von Girlies oder jung gebliebenen Frauen, die es dann zumeist als Antwort auf die Frage verwenden, wie ihnen das und das oder der und der gefallen habe. Nett wird dann zu Nä-hät. Nett ist der Typ, der gerade vorbeigeht. Nett ist das Lokal, in dem man gerade sitzt. Ein Blick ins etymologische Lexikon klärt auf: Nett – das heißt „rein, sauber, lauter, rechtschaffen, höflich“. Nett steht insofern nicht nur für eine Gruppe der heutigen Gesellschaft, sondern auch für die Produkte, die diese vorzugsweise konsumiert. Nette Musik, nette Filme, nette Bücher.

„Die Haushälterin“ von Jens Petersen macht auf den ersten Blick den Eindruck eines solchen netten Buchs. Eine Coming-of-age Geschichte aus der gehobenen Mittelklasse Hamburgs, kombiniert mit einer Menage à Trois, deren Erotik stets nur angedeutet bleibt. Philipp heißt der sensible Junge, der hier die Geschichte erzählt. Seine Mutter ist schon seit einiger Zeit tot, der Vater, nachdem er arbeitslos geworden ist, wird zum Alkoholiker und Hobbyliebhaber. Als Philipp eine Haushälterin engagieren möchte, um den überforderten Vater zu entlasten, steht eines Tages eine junge Polin vor der Tür, Ada. Marke: wild und geheimnisvoll. Es kommt, wie es kommen muss: Vater und Sohn verlieben sich in die junge Frau. Was folgt, sind die schmerzhaften ersten Liebeserfahrungen Philipps, der nicht so recht weiß, ob Ada mit ihm spielt oder tatsächlich etwas für ihn empfindet. Baden im See, Sommergewitter, Partys, Tränen, Wut. Das ganze Paket eben. Am Ende: Entfremdung vom Vater, der Ada mit plumpen Mitteln verführt hat.

Wie gesagt: auf den ersten Blick eines dieser Bücher, die man gerne mal so in der Bahn liest, am Balkon in der Sonne, und die irgendwann vielleicht in schönen Bildern für das ZDF mit Tom Schilling in der Hauptrolle verfilmt werden. Und daran wäre ja auch an sich überhaupt nichts auszusetzen. Denn auch wenn nicht so ganz klar ist, wie alt der Junge nun wirklich sein soll, der manchmal erstaunlich infantil und dann wieder unrealistisch erwachsen für sein Alter agiert; auch wenn hin und wieder platte Maximen stören, die Figur des Vaters oberflächlich bleibt und der Schluss etwas unmotiviert und disproportional zum Rest des Buchs erscheint, das aus unerfindlichen Gründen „Roman“ und nicht „Erzählung“ genannt wird – „Die Haushälterin“ ist ein solide und flüssig geschriebenes Debüt.

So weit, so nett. Das einzige, was dann tatsächlich, wenn auch indirekt, an dem Buch irritiert, ist der plötzliche Hype, der um es herum veranstaltet wird. Hymnische Besprechungen in den großen Tageszeitungen, eine ganze Seite im „Spiegel“ – die merkwürdigerweise kaum über das Buch selbst berichten, sondern stattdessen das gute Aussehen des Autors hervorheben, was auch noch mit Fotos untermauert wird. Schließlich: die Nominierung für den „Deutschen Buchpreis“ als "bestes Buch des Jahres" und der „Aspekte“-Preis für das „beste deutschsprachige Debüt des Jahres“. Warum einem dabei dann doch ein etwas ungutes Gefühl beschleicht: Kann es sein, dass es in Deutschland dieses Jahr wirklich keine „besseren“ Debüts gab, Debüts, die nicht auf Nummer sicher gehen, sondern sprachlich und inhaltlich etwas wagen? Und vielleicht noch wichtiger: Inwieweit tut man dem Autor, der ohne Zweifel viel Potential besitzt, einen Gefallen, wenn man ihn jetzt schon mit seinem harmlosen Erstling neben vormalige „Aspekte“-Preisträger stellt, wie Ingo Schulze, Andreas Maier oder Thomas Stangl?

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4.0 von 5 Sternen schwerelos
Die ganze Erzählung erscheint mir auf angenehme Art schwerelos. Philipp ist auf einer Seite sehr kindlich, auf der anderen Seite handelt er sehr verantwortlich. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Nachteule veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Was will dieses Buch eigentlich?!
Zum Inhalt von Jens Petersens erstem Buch haben die übrigen Rezensenten bereits so ziemlich alles geschrieben, weshalb ich mich sogleich der Kritik widme:
Offiziell handelt... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von M. HL veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen lesenswert
"schau dir den jungen an", brüllte er. "er raucht! er nimmt meine schmerztabletten ! nachts besäuft er sich irgendwo, und wenn er morgens nach hause kommt, trägt er frauenkleider... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2005 von Jan Reinhardt

3.0 von 5 Sternen Endlos
Angenehm lesbarer Roman mit merkwürdig offenem Ende. Da Lehrer,
Ärzte,und Richter alles besser wissen erwartet man eine runde Geschichte mit einem vernünftigen Ende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2005 von Dirk Domnick

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