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Die Harzreise
 
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Die Harzreise [Hörbuch-Download]

von Heinrich Heine (Autor), Alexander Khuon (Erzähler)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 2 Stunden und 29 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 31. März 2006
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TW5M28
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

An einem Septembermorgen des Jahres 1824 begibt sich Heinrich Heine auf eine Wanderung, die ihn quer durch den Harz bis nach Jena führt. Der Bericht über diese Wanderung gehört zu den Klassikern der Reiseliteratur. Heine vermischt hier auf meisterliche Weise Naturbeschreibung und satirische Gesellschaftskritik.

Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf geboren. Gemäß der Familientradition begann er eine kaufmännische Laufbahn, in der er allerdings scheiterte; schließlich studierte er Jura und promovierte. Sein eigentliches Interesse aber galt der Philosophie und besonders der Literatur. Mit seiner Lyrik und seinen Reisebildern (Die Harzreise) wurde er schnell überaus populär, musste aber, angefeindet wegen seiner politischen Ansichten und der Zensur in Deutschland überdrüssig, 1831 nach Paris emigrieren. Nach 12-jährigem Exil kehrte Heine im Herbst 1843 zum ersten Mal nach Deutschland zurück -- im Anschluss dichtete er die wohl bedeutendste deutsche Satire überhaupt: Deutschland. Ein Wintermärchen. Im Oktober 1844 veröffentlicht, wurde das Epos noch im gleichen Jahr von den Zensurbehörden fast aller deutschen Länder verboten, gegen Heine erging Haftbefehl. Am 17. Februar 1856 starb Heine, der "brave Soldat im Befreiungskriege der Menschheit" nach langem Leiden in Paris.

(c) 2006 Argon Verlag

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Heinrich Heines „Harzreise" gehört zu der Reihe der Reisebilder, die Heinrich Heine in sehr frühen Jahren seines literarischen Schaffens schrieb. Genaugenommen beschreibt diese Reiseerzählung seine Reise von der Göttingen durch den Harz über den Brocken bis hin nach Ilsenburg. Eine Reise, die bei Göttinger Studenten zu dieser Zeit üblich war. Geschrieben hat er diesen Text während seines zweiten Aufenthalts an der Göttinger Universität zwischen 1824 und 1825. Es ist ein prosaischer Text, der vor Ironie und Sarkasmus den Menschen gegenüber nur so zu strotzen scheint. In den Text eingewoben sind einige wenige lyrische Abschnitte, sprich Gedichte, die sich bemerkenswerterweise vorzüglich in den Text einfügen. Das berühmteste dieser Gedichte ist sicherlich „Die Ilse" kurz vor Ende des eigentliches Textes und kurz vor Heines Ziel in diesem Buch, Ilsenburg. Es ist tatsächlich möglich, Heinrich Heine auf seiner Reise zu folgen, seine Übernachtungsstationen nachzuvollziehen. In diesem Sinne ist es eine tatsächliche Reisebeschreibung, sollte auch als eine solche verstanden werden, trotzdem sie diese wunderbaren spitzfindigen ironischen Einschübe enthält. Jeder, der dieses kurze Buch liest, wird es lieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Heine trägt während seiner "Harzreise" recht schwere Gedanken im Hirn, er schweift aus und kommt vom Hundertsten ins Tausendste, und das ist dann unser Glück, dass er seine Beobachtungen (im optischen und geistigen Sinn) auch aufschreibt. Darin sind Heine und Herder einander ähnlich, nur ist Herder mehr human und weniger spöttisch als Heine, weshalb ich ihn auch bevorzuge. Heine aber hat auch wahrhaft edle Gedanken. Und wie er diese Tiefsinnigkeiten inmitten der wunderbaren Reiseerlebnisse einstreut, ist sehr schön, und selbst wenn sie manchmal sehr gemein sind, muss man wohl einigemale unwillkürlich lächeln, weil er die witzigsten Wörter findet. Sein Stil ist feuilletonartig, vergleichbar vielleicht mit Fritz Reuter oder Kurt Tucholsky, nur dichter und konzentrierter, ja, besser.
Nur stimmt meine Gesinnung nicht mit der seinigen überein, vor allem stört mich, dass er in vielen guten und bösen Dingen das "Deutsche" sieht, der Rest sei französisch, italienisch, britisch, oder sonst wie. Aber gibt es nicht eine Nibelungentreue auch in Japan, eine Gretchenfrage auch in Australien, und einen Nürnberger Trichter auch auf Island? Dennoch gebe ich Heine fünf Sterne, weil er so charmant und schön schreibt, und mir eine sehr kurzweilige Lektüre beschert hat, weswegen ich ihm sehr dankbar bin.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Heine mochte Göttingen wohl nicht. "Gelehrtes Sibirien" nannte er es. Es zog in hinaus in den Harz, in die Natur, weg von der Stadt, ein zunächst fast schon metaphorisches Bild. Heine, mit dem Studium mehr als unzufrieden und innerlich wohl schon auf eine Entscheidung gegen die Universitätskarriere einschwenkend, will also den Harz bewandern und auf der Fuß-(!)Reise einen großen Abstecher nach Weimar zu Goethe machen. Der Harz, die Natur, das bewegt und beschäftigt ihn; Goethe und er haben sich nur wenig zu sagen als sie sich treffen.
Heine ist kein Naturidealist, dennoch atmet er physisch und psychisch auf, als er die Stadt hinter sich lässt. Diese holt ihn allerdings in nächtlichen Träumen wieder ein. Ein Hell/Dunkel, Tag/Nacht, Schön/Abscheu Dualismus entwickelt sich im Text. Er beginnt zu dichten; über Bergleute, Schäfer, Berge. Er gewinnt wieder von der "Lebenstiefe" zurück, die ihn die "Lebensbreite" das Studium in Göttingen gekostet hatte. Ihn dabei zu begleiten,... da kann man schon mal ein paar Stündchen mit verbringen.
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