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Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch)
 
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Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Jan Graf Potocki , Roger Caillois , Louise Eisler-Fischer , Maryla Reifenberg
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 869 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 10 (1. September 1975)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458318399
  • ISBN-13: 978-3458318392
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,9 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 348.352 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die sechsundsechzigtägige Reise des Offiziers Alfons van Worden gibt den Handlungsrahmen ab für Potockis phantastisch-phantasievolles Erzählwerk Die Handschrift von Saragossa. Seine Lust am Okkultismus wie die Lust am Galanten, gepaart mit einer intelligenten Immoralität, lassen den Roman ebenso reizvoll erscheinen wie seine Vorbilder Das Dekameron und Die Erzählungen aus den 1001. Nächten

Über den Autor

Jan Potocki (1761-1815), Dichter, Forscher und Verleger, entstammte dem polnischen Hochadel. Er reiste sein Leben lang durch Europa und die Welt und suchte häufig die Schauplätze großer Ereignisse auf, so zum Beispiel auch das Paris der Revolution. Den Traditionen des polnischen Adels wie seiner Bildung gemäß schrieb er in französischer Sprache.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, 5. Januar 2002
Eines der herrlichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Was wie eine Mischung aus Don Quichote, 1001 Nacht und E. A. Poes Schauergeschichten beginnt, erweist sich als ein Kaleidoskop unerschöpflich vielfältiger Geschichten, oft drei- und vierfach verschachtelt, die sich am Ende überraschend zu einem einzigen Roman zusammenfügen. Potockis unglaubliches Buch (schon die Entstehungs- und Textgeschichte liest sich wie eine Fabel von Borges) nimmt Techniken und Einfälle des zwanzigsten Jahrhunderts vorweg -- Kafka, Borges und Eco lassen grüßen. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber für jeden, der eine Mischung aus intellektuellem Spiel mit geistreicher Erzählkunst und ein wenig Erotik zu schätzen weiß, eine echte Entdeckung.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher der Weltliteratur!, 4. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Die Handschrift oder das Manuskript von Saragossa ist für mich eines der besten Bücher der Weltliteratur. Interessant macht das Buch für mich, die vielen Querverbindungen zu anderen Büchern und zu anderen geschichtlichen Begebenheiten. Dieses Buch zu lesen wird erst für jemanden interessant der schon viel gelesen hat. Ich denke dabei an die Geschichte Venedigs, Erzählungen über den ewigen Juden und über die Vertreibung der Mauren aus Spanien. Kurz gesagt bildet ja die Reise und die Erlebnisse des Offiziers Alfons van Worden nur den Rahmen ab Geschichten und Begebenheiten aus fast allen Zeiten und Räumen zu erzählen. In diesem Buch wird der Satz ganz deutlich der da lautet ‚'' Bücher sprechen mit und über Bücher''. Das von Jahn Paul Potocki kann sich ohne weiteres mit Büchern wie Don Quijote von Miguel de Cervantes oder Der Name Der Rose von Umberto Eco messen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen abendländisches 1001 Nacht, 3. Mai 2005
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Gerade hat der junge Alfons von Woerden sein Hauptmannspatent der wallonischen Garden erhalten und reist von Cadiz nach Madrid, um den Dienst anzutreten. Furchtlos, wie er ist (oder zu sein glaubt) überquert er die Sierra Madre, die damals fast menschleer nur von einzelnen Räubern bewohnt wird.

In einem leerem Gasthaus, das, so heißt es, ein Spukhaus ist, trifft er zwei schöne Maurinnen der Familie Gomelez, verbringt mit ihnen die Nacht - und findet sich am nächsten Morgen unter besagtem Galgen wieder.

Immer neue Abenteuer, erotische wie unheimliche, besteht er, trifft einen Zigeunerhauptmann und zwei Räuber, Ahasver, den ewigen Juden und einen Kabbalisten, eine Fürstin, Einsiedler und Besessene und jeder erzählt ihm seine Geschichte, in den Geschichten tauchen neue Geschichten auf, zeitweilig sind es bis zu vier Erzählebenen.

Das europäische „Tausend und Eine Nacht" hat man dieses Buch aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts genannt und aus sechsundsechzig Tagen und Nächten besteht es, jede prall gefüllt mit Geschichten.
Zeit und Muße sollte man haben, um es zu lesen, es ist kein Thriller - obwohl es einige Thrillerelemente enthält -, kein Pageturner, aber ein schillerndes Kaleidoskop von wilder Fabulierlust. Ein Buch für lange Winterabende vor dem Kamin.

(C) Hans Peter Roentgen

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