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Die Hand
 
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Die Hand

Sir Michael Caine , Andrea Marcovici , Oliver Stone    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sir Michael Caine, Andrea Marcovici, Viveca Lindfors
  • Regisseur(e): Oliver Stone
  • Komponist: James Horner
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 13. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 1981
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000HEZ9N2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.057 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Für Jon Lansdale wird der Verlust seiner Hand zum tragischen Horror. Unschuldige Lebewesen werden von einer unaufhaltsamen Kraft überwältigt. Jon Lansdale, besessen und ergreifend. Opfer oder Täter?"

Produktbeschreibungen

HAND, DIE

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abgründiges Psycho-Drama 17. Oktober 2006
Format:DVD
Lange hat es gedauert, ehe dieses frühe Werk von Erfolgsregisseur Oliver Stone auf DVD erschienen ist. Um so enttäuschender ist das puritanisch gehaltene Ergebnis: Außer dem Originalton (in Stereo) und der deutschen Synchronfassung (Mono!) beinhaltet diese DVD nichts, sieht man mal von der nervigen Anti-Raubkopierer-Kampagne ganz am Anfang ab. Auch das Bild ist nicht überarbeitet, was durch gelegentliche "Altersflecken" auffällt, die kurz durchs Bild hüpfen. Alles in allem kann man sagen, die Qualität entspricht einer guten VHS-Kassette.

Zur Handlung des Films:
Bei einem Autounfall verliert der Comic-Zeichner Jon Landsdale (Michael Caine) seine rechte Hand. Trotz intensiver Suche ist das abgetrennte Körperteil nicht mehr auffindbar. Landsdales bisheriges Leben gerät aus den Fugen: Er kann seinen Beruf nicht mehr ausüben und seine ohnehin schon marode Ehe zerbricht. Verbittert zieht sich Landsdale in eine nordkalifornische Kleinstadt zurück, wo er fortan mehr oder weniger desinteressierten Schülern Kunstunterricht gibt. Doch dann geschehen mysteriöse Dinge: Landsdales verlorene Hand scheint ein Eigenleben entwickelt zu haben und zu ihrem ehemaligen Besitzer zurückgekehrt zu sein, um fortan jeden zu töten, der den sensiblen Künstler verletzt oder ihm schadet.

1981 drehte Oliver Stone ("JFK", "Natural Born Killers") dieses Psycho-Horror-Drama nach der Novelle "The Lizard's Tail" von Marc Brandel. Der Film weicht jedoch stark von der Literaturvorlage ab und fand beim Publikum nur wenig Anklang. Letzteres liegt vielleicht daran, dass Stones Herangehensweise an das Thema kein klar definierbares Genre erkennen lässt: "Die Hand" ist sowohl ein Horror-Thriller (mit durchaus gelungenen und gezielt eingesetzten Spezialeffekten von Carlo Rambaldi, "Alien"), zum anderen aber auch ein Psychodrama um einen phantasiebegabten Künstler, der irgendwann nicht mehr zwischen Wirklichkeit und Rachephantasien unterscheiden kann. Auch fällt das Ende des Films durchaus mehrdeutig aus: Man kann es sowohl als schlichtes Horrorfinale als auch als Parabel dessen sehen, was in Landsdales Kopf vorgeht - zumindest sehe ich das so.

Michael Caine spielt seine Rolle als sensibler, verletzlicher Künstler mit großer Überzeugungskraft (wie ich gelesen habe, sollte ursprünglich Dustin Hoffman diese Rolle übernehmen). Caine schafft es, beim Zuschauer sowohl Mitleid als auch Abneigung gegenüber Landsdale zu wecken, und somit die Zweigespaltenheit seiner Figur zu vermitteln.

Hinzu kommen eine gute Kameraführung, das interessante Spiel mit Farb- und Schwarzweiß-Technik, sowie passende Beleuchtung und Musik (von James Horner, "Aliens"), welche die geistige Verfassung des Protagonisten zusätzlich betonen, und mitunter eine beklemmende Stimmung schaffen. Das Drehbuch ist durchaus gelungen und kann mit einigen überaus ironischen Dialogen aufwarten, z. B. als Landsdales Frau ihn zu einer Therapie überreden will. Nebenbei kommen auch Fans von Debby "Blondie" Harry mit einer Version von "Union City Blue" auf ihre Kosten. Stone selbst hat in diesem Film übrigens einen kleinen Auftritt als obdachloser Säufer (ebenfalls mit nur einer Hand, so als wollte er uns vielleicht vermitteln, wie viel er mit der Hauptfigur gemeinsam hat - was jetzt natürlich nur frei von mir interpretiert ist).

Ich persönlich mag dieser Film sehr. Sicherlich handelt es sich hier um kein Meisterwerk, aber sehenswert ist "Die Hand" allenfalls. Schade nur, dass Warner ihm keine würdigere DVD-Version zuteil werden ließ.
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Stonehand 26. Juni 2011
Format:DVD
Dem Comiczeichner Jon Lonsdale (Michael Caine) ging vieles leicht von der Hand: er konnte von dem leben, was er gerne machte und wohnte mit Frau und Kind an einem idyllischen Plätzchen. Doch die Harmonie wird rissig. Mit seiner Frau Anne (Andrea Marcovici) hat er immer öfter Streit und sie will mit der kleinen Tochter wieder in die Stadt ziehen, um etwas Abstand zu haben. Das passt Jon gar nicht. Bald hat er aber ganz andere Sorgen, denn bei einem Autounfall verliert er seine rechte Hand. Das vereint zwar vorerst seine Familie, ist aber trotzdem schmerzhaft für ihn. Die fehlende und durch eine Prothese ersetzte Hand und der erzwungene Berufswechsel machen ihm schwer zu schaffen. Er hat Anfälle von Verwirrtheit und wird mit Mordfällen in Verbindung gebracht. Wird er für sich und andere zur Gefahr?
In den frühen 1980er-Jahren kannte man Oliver Stone vor allem als Drehbuchautoren. Mit "The Hand" (Warner Bros./Orion Pictures, 1981) legte er sein Regie-Debüt vor. Der Film ist sehr gelungen und hat, zumindest stilistisch, Anleihen bei Stephen King, der ja damals als Geschichtenlieferant in Hollywood hoch im Kurs war. Er hat damit für Stone eher untypisch eine psychologische Note, die ihn (ausgerechnet bei diesem Titel) etwas weniger handfest macht als die meisten von Stones späteren Filmen. Spannend ist das Werk aber auf jeden Fall und der Film spielt gekonnt mit Elementen, die andernorts in dem Genre viel platter und mit mehr Stereotypen gezeigt werden. Der Film ist wirklich sehr sehenswert und natürlich handwerklich gut gemacht. Auf DVD läuft er 100 Minuten, was für einen Stone-Film relativ kurz ist.
Ein gutes Händchen hat die DVD-Abteilung von Warner leider nicht gehabt, denn die Ausstattung ist sehr mager. Es gibt kein Bonusmaterial, kein Kapitelmenü und keine Untertitel ausser Deutsch. Die Tonspur gibt es nur auf Deutsch und Englisch, aber immerhin kann sie durchschnittlichen Qualitätsansprüchen standhalten. Ähnliches gilt für das Bild in 16:9: nicht sensationell, aber vorzeigbar. Das sind insgesamt doch recht viele Abstriche. Schade!
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die DVD nur mit dem begeistern kann, was drauf ist, und das ist der Film. Für eine derart mickrige Ausstattung gibt es nicht mehr als drei von fünf erhobenen Mahnfingern und einen einzelnen schwarzen Lederhandschuh.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich... 15. Oktober 2006
Von HP
Format:DVD
...wieder ein Klassiker auf DVD. Tolly Story, die unter die Haut geht.

Eine abgetrennte Hand führt ein eigenständiges Leben und...mehr sollte nicht verraten werden an dieser Stelle. Sir Michael Cain ist jedenfalls diese Geschichte zum damaligem Zeitpunkt auf den Leib geschrieben. Sehr überzeugend spielt er den Mann, dem die Hand sozusagen abhanden kam.

Für jeden Horrorfan ein Muß. Also, kaufen, einlegen in den DVD-Player

und hören und sehen. Ich wünsche viel Spaß...
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