Ungewohnt erzählerisch gehen die Autoren Song, Halsey und Burress das Thema der E-Mail-Flut-Bewältigung an: Harold, der Hamster, tritt auf. Er steht symbolisch für den Manager, der von der E-Mail-Sintflut überrollt zu werden droht und sich 24/7, d. h. rund um die Uhr und Woche für Woche im Hamsterrad abstrampelt, ohne auch nur ein bisschen vorwärts zu kommen. Hamster Harold kann also sprechen, einen Laptop bedienen und Kaffee trinken. Er lässt sich vom Ich-Erzähler, seinem E-Mail-Coach, durch Zahlen beeindrucken, die zeigen, dass das E-Mail-Problem nicht nur in der schieren Masse der Botschaften, sondern auch in ihrer oft zweifelhaften Qualität liegt. Es entspinnt sich ein romanhafter Dialog darüber, wie man die Flut erfolgreich eindämmt. Die Lehren des Coachs kommen auf diese Weise sehr griffig und leicht nachvollziehbar daher. Stellenweise liest sich der Text wie ein Kinderbuch, und die Autoren sparen nicht mit penetrantem Eigenlob, aber was solls? Hauptsache, der Leser bekommt konkrete und schnell umsetzbare Ratschläge, wie er das tägliche E-Mail-Chaos in den Griff kriegt, meint getAbstract.