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Die Habenichtse: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Katharina Hacker
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2007 suhrkamp taschenbuch
»Ich bin glücklich, wollte Jakob sagen, aber der Satz war wie ein Holzpüppchen, das man behutsam aufstellte und das sich doch nur einen Augenblick hielt, bevor es umkippte.« – Isabelle und Jakob treffen sich am 11. September 2001 nach Jahren auf einer Party in Berlin wieder. Sie verlieben sich, heiraten und bekommen die Chance, nach London zu ziehen, wo Jakob – Schicksal? Zufall? – eine Stelle in einer Anwaltskanzlei antritt, die eigentlich für einen Kollegen vorgesehen war, der bei den Anschlägen auf das World Trade Center umgekommen ist. Isabelle arbeitet von dort aus weiter für ihre Berliner Grafikagentur und genießt, in den spannungsreichen Wochen vor Ausbruch des Kriegs im Irak, ihr Londoner Leben. Die beiden haben alles, was ein junges, erfolgreiches Paar braucht – und stehen doch mit leeren Händen da. Sehnsüchtig und ratlos sehen sie zu, wie ihr Leben aus den Fugen gerät. Jakob ist fasziniert von seinem Chef, Isabelle von Jim, dem Dealer. Die untergründigen Ströme von Liebe und Gewalt werden spürbar, und das Nachbarskind Sara wird ihr Opfer. Wie das Weltgeschehen ins eigene Leben eingreift, wie sehr dabei die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen oder mitzufühlen, kollidiert mit der Sehnsucht nach existentiellen Erfahrungen, das erzählt Katharina Hacker meisterlich. Sie erzählt von jenen Mittdreißigern, die alle Möglichkeiten und Handlungsfreiheiten haben, sich selbst und die Menschen in ihrer Umgebung aber nicht vor Unheil bewahren können.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 309 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518459104
  • ISBN-13: 978-3518459102
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 477.222 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Liebe kann Leben retten. Niemand weiß das besser als Jakob. In den neunziger Jahren, zur Zeit seines Jurastudiums in Freiburg, hat er Isabelle kennen gelernt. Es war eine Art nachhaltiger One-Night-Stand: Man hat mit einander geschlafen, dann ging man auseinander. Aber Jakob hat Pläne geschmiedet, die auch eine gemeinsame Zukunft mit einbezog. Dann erfährt Jakob, dass Isabelle am 11. September 2001 auf das Fest einer gemeinsamen Freundin kommen will. Eigentlich soll er nach New York, zu einem Geschäftstreffen im World Trade Center. Jetzt aber schickt er einen Arbeitskollegen hin. Der kommt beim Terroranschlag islamistischer Terroristen ums Leben.

Irgendwie ist es da nur konsequent, dass Jakob und Isabelle heiraten -- eben darum, weil beide es nach dieser ungeheuerlichen Verkettung von Zufällen „so passend“ finden. Weniger konsequent, ja bezeichnend ist, dass sie es so unauffällig wie möglich tun. Isabelle geht mit Jakob nach London, wo der junge Rechtsanwalt die Stelle jenes Mannes annimmt, der statt seiner in New York ums Leben kann. Aber das wohlhabende Paar zieht keineswegs in einen respektablen Stadtteil, sondern in ein sozial eher heruntergekommenes Viertel, dessen viktorianische Fassaden schon bessere Zeiten gesehen haben. Hier leben die Habenichtse, darunter auch der Junkie und Drogendealer Jim, zu dem Isabelle sich eigentümlich hingezogen wird. Spätestens jetzt wird klar, dass das, was Jakob und Isabelle füreinander empfinden, vielleicht doch nicht die große Liebe ist -- zumal sich die beiden in London immer weiter entfremden.

Seltsam leer beschreibt Katharina Hacker ihre Protagonisten, um die sie weitaus lebendigere Nebenfiguren gruppiert. Emotionale Habenichtse sind die beiden, als Vertreter der „Generation Golf“: jene Generation der Erben um die 35, die selbst der 11. September 2001 nur kurzfristig und auf die falsche Art und Weise erschüttern kann: als „Scheidelinie zwischen einem phantasierten, unbeschwerten Vorher und dem ängstlichen, aggressiven Gejammer, das sich immer weiter ausbreitete.“ Eigentlich ist Isabelle und Jakob nicht die Liebe, sondern das Leben selbst abhanden gekommen -- anders als ihren älteren Freunden und Bekannten, die aus wirklichen, nicht medial vermittelten, sondern selbst erlebten Katastrophen erstarkt hervorgehen. Das ist eine der erschütternden Erkenntnisse dieses ruhigen, klug aufgebauten und perspektivisch geschickt komponierten Buchs, das nichts weniger als Tod, Glück, Liebe und Schuld zum Thema hat und wohl Hackers bestes ist. Große, aber leise, und gerade deshalb verstörende Literatur. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Hacker lotet die seelischen Abgründe ihrer Figuren aus – ihr Gewaltvermögen, ihre Begierden, ihre Verunsicherung, ihre Schuld und ihre Schande. Die Prosa Hackers ist herausragend. Auf bewundernswerte Weise erkundet sie unser modernes urbanes Leben, von den rastlosen Habenden bis zu den verzweifelten Habenichtsen.« (Publishers Weekly )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jein 3. Dezember 2006
Von Shiraz
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe die Habenichtse gerade zu Ende gelesen und bin ziemlich ratlos, ob ich das Buch empfehlen soll oder nicht.

Einerseits schafft Hacker glänzend, was sie sich vorgenommen hat: Sie erzählt die Geschichte eines Paares ohne Persönlichkeit, das von Berlin nach London getrieben wird, dort allerhand erlebt, aber immer nur passiv, ja willenlos, ohne ihr Leben selbst zu bestimmen. Tatsächlich erscheinen Isabelle und Jakob als leblose Figuren, an denen man auch als Leser keinen Anteil nimmt. Sie bleiben einem ebenso egal, wie ihnen die Welt egal bleibt.

Der Nachteil des Konzeptes ist, dass Romane von lebendigen Hauptfiguren leben. Fehlen sie, wird das Lesen zäh, was bei den Habenichtsen noch durch den monotonen Stil gefördert wird. Hauptsatz reiht sich an Hauptsatz, meist durch Komma getrennt. Beschreibung an Beschreibung.

Vielleicht würde ich das Buch Lesern empfehlen, die Romane als intellektuelle Schreibübung begreifen. Menschen, die beim Lesen gerne Spaß haben, sollten sich besser ein anderes Buch kaufen, sie werden ziemlich sicher enttäuscht sein.
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
dann steht es ziemlich schlecht um unser Land, zumindest in Sachen Literatur. Hab mich auf das Buch gefreut, weil der Kurzinhalt und der Titel sehr interessant klangen, doch jetzt ärgere ich mich maßlos über das rausgeworfene Geld. Es ist einfach nur langweilig. Die ersten 50 Seiten sind sehr zäh und danach wird es eher noch schlimmer. Einzige Motivation zum weiterlesen bis Seite 150 ist die Neugierde, warum dieses Buch wohl den Buchpreis bekommen hat. Man denkt sich permanent: Da wird schon noch mehr (Inhalt) kommen. Dem ist aber leider nicht so. Zu den Seiten 150 - 300 kann ich mich nicht mehr äußern, da mir meine Zeit dafür zu schade ist.
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum bloß 29. Dezember 2006
Von K. Jacob
Format:Gebundene Ausgabe
....ist dieser Roman mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden? Nur weil er die Themen 11. September, Drittes Reich, Ansprüche von Alt-Eigentümern, Yuppies, Unterschicht, Drogenmissbrauch und Kindesmisshandlung, Ego-Gesellschaft und anderes behandelt? Viel Stoff für gut 300 Seiten. Und die ziehen sich hin wie Kaugummi. Genauso zäh und fad. Zufällig auftauchende Aromen oder Gefühle sind künstlich zugesetzt. Die Masse an Themen alleine macht es eben doch nicht. Nach gut der Hälfte des Buches kommt die Autorin dann endlich zu dem, was der Klappentext als Handlung angibt. Hacker verliert sich in Bildern und verliebt sich in ihre Sprache, lässt immer mehr Personen auftreten, die aber schemenhaft bleiben, um nicht zu sagen scheintot. Die Personenbeschreibungen strotzen vor Widersprüchen, die nicht aufgelöst werden. Eigentlich sind es eher Marionetten, die die Autorin da bewegt. Sie denken nicht, sie fühlen nicht, sie sind kaum in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Leicht wie eine Feder werden sie durchs Leben getragen und vom Schicksal verwöhnt; Liebe, Karriere, Geld und Bewunderung nehmen sie als gottgegeben hin. Dann scheinen sie sich plötzlich in den Handlungsfäden zu verheddern, aber in ihrer grenzenlosen Passivität und Gleichgültigkeit fällt ihnen noch nicht mal das auf. Ich zumindest habe mich gewundert, dass dem Lektor/der Lektorin eklatante Ungereimtheiten, logische Brüche nicht aufgefallen sind. Aber vielleicht war er/oder sie zu diesem Zeitpunkt auch schon eingeschlafen.

Warum ich überhaupt einen Stern vergebe? Weil ich nach tapferer Lektüre eine Stinkwut auf die Hauptakteure hatte. Zumindest am Ende haben die Habenichtse dann doch noch Emotionen erzeugt.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ... und dabei hatte es Potential 14. Januar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist schon mehr als bedenklich, dass in einer Welt wie dieser der Roman "Die Habenichtse" tatsächlich überhaupt mit irgendeinem Preis - geschweige denn dem Deutschen Bücherpreis - bedacht werden kann. Na ja, es ist nunmal

passiert.

Ob es jedoch im Sinne Hackers war, dass gerade diese Tatsache unsere Zeit als eine solche entlarvt, wie sie die Autorin beschreibt, und damit ihre Hauptaussage, es handele sich um eine völlig "sinnentleerte Welt" und Zeit in der wir leben, nun untermauert sehen darf, möchte ich bezweifeln.

So hätte es den Leser vermutlich auch nicht wunder genommen, wenn Isabelle in dem Roman die Zeitungsnotiz vorgefunden hätte, dass eine Dame "Hacker" für solch ein Werk einen Preis erhalten habe. Dies hätte sich nachgerade stimmig in den Roman eingefügt.

So gesehen sind die Hauptaussage des Romans und der Preis, der ihm verliehen wurde, durchaus gerechtfertigt: denn sie rechtfertigen einander.

Jedenfalls hat Katharina Hacker es geschafft, nicht nur eine leere Welt darzustellen, sondern sogar einen leeren und hohlen Roman zu schreiben.

Man mag der Autorin gutwillig unterstellen, dass dies ihre Absicht war, dass ihre hölzerne und durch und durch unglaubwürdige Erzählweise mit Bedacht gewählt wurde, um eben genau dieses Gefühl bei dem Leser zu evozieren: dass ja alles keinen Sinn mehr hat.

Leider stellt Hacker nur dar, problematisiert jedoch nicht. Dies lässt nicht zu, dass der Leser einen Bezug zur Geschichte oder den Personen herstellen kann und letzten Endes auch er in einer bleiernen Lethargie versinkt.
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2.0 von 5 Sternen Alltagskram in Fastensprache
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Vor 5 Monaten von gilliatt veröffentlicht
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Ein Text, der mehr verbirgt als er erzählt, aber er hat doch etwas Faszinierendes. Nicht ohne Grund haben auch diejenigen Amazonrezensenten, die dieses Buch nicht mochten, es... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von LaFlamande veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Und was lerne ich daraus?
... anstatt mich auf die wiederholt komplett daneben liegende Buchpreis-Jury zu verlassen, erstmal abzuwarten, was Amazon-Leser dazu schreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von DerPlueck veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Geduld beim Lesen
Das Buch liest sich nicht im Vorbeigehen. Manche Szene ist sogar schwer nachvollziehbar. Und sicher entscheidet sich doch manch unbefangener Leser, die Lektüre einzustellen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2011 von utschl
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Nicht zuende gelesen, weil langweilig. Zur Handlung kann ich nicht viel sagen, da ich nach ungefähr der Hälfte des Textes immer noch nicht wusste, worum es nun eigentlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2011 von Anon Ymos
2.0 von 5 Sternen Kalt wie die Protagonisten
Ratlos lässt mich das Buch zurück. Laut "Brigitte" deckt das Buch auf, was unserer Gegenwart so oft fehlt: die Fähigkeit zum Mitleid. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2011 von Anke Przybilla
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Viele Fragen stellen sich angesichts dieses Buches: Warum nur, warum DAFÜR ein Buchpreis? Warum überhaupt gute Kritiken für dieses Machwerk? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 von Die Leseratte
4.0 von 5 Sternen Angerempelt vom Schicksal
Zunächst vorausgeschickt: Wie von vielen Rezensenten hier angemerkt, ist der Sprachstil dieses Großstadtromans äußerst gewöhnungsbedürftig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von QueenDivara
2.0 von 5 Sternen zwei Espressi zuviel
Eigentlich sollte man ja ein Buch sofort weglegen, wenn sich eine Figur (nicht in wörtlicher Rede) "zwei Espressi" bestellt ...

Hab ich dann doch nicht gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von buecheroeli
1.0 von 5 Sternen Shiraz ist noch zu vorsichtig
Zu der sehr zutreffenden Rezension von Shiraz kann man noch hinzufügen: Die Nebenfiguren werden sehr viel ausführlicher behandelt, aber auch hier hat die Geschichte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2010 von J. Well
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