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Die Haarteppichknüpfer Audio-CD – Audiobook, 12. Oktober 2012

121 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: Aufl. 2012 (12. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785746865
  • ISBN-13: 978-3785746868
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 1,5 x 14,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 173.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Produktbeschreibungen

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Das Buch schildert anfangs die Zustände auf einem Planeten in einer nicht näher bestimmten Zukunft: die am höchsten angesehe Kaste ist die der "Haarteppichknüpfer", einer Art Weber, die aus dem Haar ihrer Frauen und Töchter einen Teppich weben; und das mit solch einer Kunstfertigkeit und Knotendichte, daß an deren Lebensende gerademal ein Teppich vollendet ist, mit dessen Verkauf das Überleben der Familie wieder für eine Generation gesichert ist. Der Käufer aller Teppiche des Planeten ist der Kaiser, gottgleich und unsterblich, für dessen Palast die unbezahlbaren Kunstgegenstände bestimmt sind.

Die Perspektive wechselt, und plötzlich findet sich der Leser im Orbit des Planeten wieder. Dort befindet sich ein Expeditionsraumschiff, das in diesen bisher unbekannten Sektor der Galaxie vorgedrungen ist und dessen Pilot nun beschließt auf dem Planeten zu landen um mehr Informationen zu sammeln. Kurz nach seiner Ankunft wird er jedoch gefangengenommen, denn er verbreitet die "ketzerische" Nachricht, der Kaiser sei schon seit langem gestürzt und die Rebellen hätten die Menschen von ihrem Joch befreit. Dies paßt natürlich überhaupt nicht ins Weltbild der Einheimischen, denn für die Festigung der Macht des Kaisers sorgen planetenweit umherwandernde Priester ... doch vor seinem Verschwinden kann der Pilot noch eine Mitteilung über die Haarteppiche an sein Schiff schicken. Nach einiger Zeit wird die Suche nach ihm aufgegeben und die Sache mit den Teppichen wäre nur eine Kuriosität geblieben, wenn nicht Hunderte anderer Planeten entdeckt worden wären, auf denen das gleiche faszinierende Handwerk weit verbreitet ist. Doch in dem Palast des Kaisers -- der in der Tat gestürzt wurde -- wird kein einziger dieser Teppiche gefunden und immer noch holen Schiffe die fertiggestellten Produkte ab. Was also geschieht mit den Teppichen? Die Antwort wird am Ende des Buches offenbart, doch bis dahin erfährt man noch viel mehr Hintergründe: die Geschehnisse, die zum Sturz des Kaisers führten, genauso wie Einblicke in die Kultur des Planeten ... und immer wieder nimmt die Handlung überraschende Wendungen.

Urteil: Mit seinem Erstlingswerk zeigt Eschbach, daß die deutsche SF nicht tot ist. Die von ihm entworfene Welt ist ebenso äußerst ergreifend wie fremdartig, und das ohne irgendwelche spektakulären Action-Einlagen oder Super-Aliens. Durch andauernde Sprünge in Erzählperspektive sowie Zeitlinie weiß der Autor den Leser bis zum Ende zu fesseln, bis schließlich die vielen Mosaike ein großes Bild ergeben ... auch wenn die Auflösung und einige andere Aspekte vielleicht mehr mit Fantasy als mit Science Fiction zu tun haben. Alles in allem wirklich empfehlenswert, besonders weil sich die Story erfrischend vom Durchschnitt abhebt. --Oliver Faulhaber -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Talina am 24. April 2007
Format: Taschenbuch
"Die Haarteppichknüpfer" ist ein Buch, das bis zum Schluss voller Geheimnisse steckt. Die Geschichte wird zwar nicht von einer Person oder aus nur einer Perspektive geschildert, doch trotzdem lässt der Gesamtumfang der Handlung den Leser einfach nicht los. Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einem anderen Charakter, und keiner von ihnen kommt ein zweites Mal zu Wort, doch verweben sich diese Geschichten so ineinander, dass man zum Schluss trotzdem ein Gesamtbild der Geschehnisse bekommt.

Ich muss gestehen, während ich das Buch las, hoffte ich nur, dass es schnell vorbei ist und *endlich* heraus kommt, worauf Eschbach bei diesen vielen Geschichten und darin enthaltenen Andeutungen eigentlich hinaus wollte. Denn bis kurz vor Schluss wird das Geheimnis um die Haarteppichknüpfer nicht gelüftet und der Leser auf die absolute Folter gespannt.

Wirklich, während ich es las, musste ich in den Lesepausen daran denken, weil es so rätselhaft und zusammenhangslos wirkt (und zu einem nicht unerheblichen Teil trostlos!), aber jetzt, wo ich es durch habe, kann ich nicht aufhören daran zu denken, weil der Schluss wirklich so überraschend und aufwühlend ist und eine Moral vermittelt, die mir auf diesem Weg noch nie begegnete.

Für den hinterlassenen Eindruck sollte ich also eigentlich fünf Sterne geben, aber da ich mich teilweise wirklich durch das Buch quälte (diese Perspektivenwechsel und die Trostlosigkeit machten mir das Lesen nicht leichter), muss ich leider einen Stern abziehen. Ein weiterer Stern ist weg, weil die Wendung der agierenden Charakter im letzten Kapitel auf mich sprichwörtlich wie "an den Haaren herbeigezogen" wirkt. Und zwar schon so sehr, dass ich das als Sternabzug gelten lassen kann.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Weinberger am 10. März 2006
Format: Taschenbuch
Dieses Buch wurde mir von einer lieben Bekannten empfohlen mit den Worten "Versuche erst gar nicht, eine Hauptfigur oder einen durchgängigen Handlungsstrang zu entdecken, die Hauptfigur ist der Haarteppich und das große Rätsel löst sich erst ganz am Ende". Wer das Buch mit diesem Vorabhinweis genießt, läuft auch nicht Gefahr, seine Aufmerksamkeit an den falschen Stellen zu vergeuden oder eben nach etwas zu forschen, dass dieses Buch nicht enthält.
Das Buch steigt mitten im Leben eines Haarteppichknüpfers ein. Die Haarteppichknüpfer gehören einer Handwerksgilde an, die den Grundstein einer ungeheuren, planetenübergreifenden Infrastruktur bilden und deren Leben(sweise) streng reglementiert ist. So darf jeder Haarteppichknüpfer nur einen Sohn haben, jedoch beliebig viele Frauen und Töchter. Die weiblichen Mitglieder einer Familie stellen ihr Haar zur Verfügung, aus denen das Familienoberhaupt im Laufe seines Lebens genau einen Teppich fertigt, dessen Maße und Beschaffenheit ebenfalls genau festgelegt sind. In einem feierlichen Zeremoniell übergibt ein Haarteppichknüpfer am Ende seines Lebens den vollendeten Teppich an einen Händler, erhält eine beträchtliche Summe Geldes, die für die Zeitspanne eines ganzen Knüpferlebens bemessen ist, und sein Sohn beginnt schließlich den nächsten Zyklus. Ein religionsähnlicher Kult um einen unsterblichen Kaiser, der auf einem entfernten Planeten die Teppiche (angeblich) zum Schmuck seines Palastes verwendet, sichert die Demut und Loyalität des gesamten Apparates aus Knüpfern, Händlern und Raumfahrern.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Spielmacher am 30. September 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auch wenn das oft und über viele Bücher geschrieben wird: Dieses ist wirklich herausragend. Das liegt nicht am "Science"-Gehalt des Romans, sondern an der Geschichte an sich. Die kommt zwar langsam in Gang, entwickelt dann aber eine fundamentale Wucht, die einem noch lange nach dem Romanende darüber nachdenken lässt.

Beschrieben werden die absolut wahnwitzigen Auswirkungen von blinder Religiosität und absoluter Unterwerfung gegenüber der althergebrachten Lebensweise. Die extrem forschritts-feindliche und hinterwäldlerische Gesellschaft ist in eine Art von Kasten aufgeteilt, wo der einzelne nicht versteht, zu welchem Zweck er seinem Beruf nachgeht, geschweige denn den Sinn hinterfragt. Der Satz "Das haben wir schon immer so gemacht..." bekommt hier eine ganz spezielle Bedeutung. Und die Auflösung des Geheimnisses der Haarteppichknüpfer ist dermaßen absurd, dass es einem Schauer über den Rücken jagt.

Die Geschichte wird in teilweise lose miteinander verknüpften Einzelschicksalen erzählt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus gelungen und der Geschichte angemessen, weil dadurch die verschiedenen Aspekte der Geschichte in ihrer Absurdität sehr gut ausgeleuchtet werden.

Ein wirklich hervorragendes Werk!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 22. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
...kommt Andreas Eschbachs Erstling -Die Haarteppichknüpfer- daher. Während sich andere Autoren im Sci-Fi-Bereich damit begnügen eine Welt zu erschaffen, macht es Eschbach in seiner Geschichte nicht unter ein paar Galaxien und Äonen von Jahren. Dieser lange Atem macht den Stoff im wahrsten Sinne des Wortes anspruchsvoll zu lesen. Handlungsorte, Personen, Fakten und Stränge der Geschichte wechseln und haben scheinbar nichts miteinander zu tun. Am Ende lichtet sich der Nebel jedoch und die ganze Klasse von Eschbachs Roman kommt zur Geltung. Wer dann noch ein wenig Fantasie besitzt, der erkennt, dass die Story jenseits unserer Vorstellungskraft spielt und doch irgendwie ein Spiegelbild unseres Lebens ist...

Eschbachs Geschichte spielt in einer anderen Zeit, in einer fremden Galaxis. Er führt uns auf einen Planeten, der die Gilde der Haarteppichknüpfer beherbergt. Ein Mann knüpft aus den Haaren seiner Frauen einen Teppich. Dafür benötigt er sein ganzes Leben. Der Teppich wird dann an den Kaiser verkauft und der Erlös ernährt den Sohn des Haarteppichknüpfers. Dieser produziert wiederum den nächsten Teppich...
So weit, so gut. Der Kaiser lebt ewig und niemand rüttelt sei Jahrtausenden an den Vorgängen. Doch dann erscheinen Rebellen, die den Kaiser getötet haben. So recht glaubt das niemand, doch es erfolgt auch keine Reaktion von Seiten des Kaisers. Egal ob Haarteppichknüpfer, Händler oder Raumschiffer, alle müssen sich auf die neuen Situation einstellen. Da der Kaiser auf einem anderen Planeten lebt, lässt sich sein Sturz nicht überprüfen. Eschbach nimmt uns mit in das Leben seiner Figuren, die auf ihre eigene Weise versuchen, das Leben zu meistern.
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