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Die Haarteppichknüpfer
 
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Die Haarteppichknüpfer [Taschenbuch]

Andreas Eschbach
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453133188
  • ISBN-13: 978-3453133181
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.817 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas Eschbach
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Buch schildert anfangs die Zustände auf einem Planeten in einer nicht näher bestimmten Zukunft: die am höchsten angesehe Kaste ist die der "Haarteppichknüpfer", einer Art Weber, die aus dem Haar ihrer Frauen und Töchter einen Teppich weben; und das mit solch einer Kunstfertigkeit und Knotendichte, daß an deren Lebensende gerademal ein Teppich vollendet ist, mit dessen Verkauf das Überleben der Familie wieder für eine Generation gesichert ist. Der Käufer aller Teppiche des Planeten ist der Kaiser, gottgleich und unsterblich, für dessen Palast die unbezahlbaren Kunstgegenstände bestimmt sind.

Die Perspektive wechselt, und plötzlich findet sich der Leser im Orbit des Planeten wieder. Dort befindet sich ein Expeditionsraumschiff, das in diesen bisher unbekannten Sektor der Galaxie vorgedrungen ist und dessen Pilot nun beschließt auf dem Planeten zu landen um mehr Informationen zu sammeln. Kurz nach seiner Ankunft wird er jedoch gefangengenommen, denn er verbreitet die "ketzerische" Nachricht, der Kaiser sei schon seit langem gestürzt und die Rebellen hätten die Menschen von ihrem Joch befreit. Dies paßt natürlich überhaupt nicht ins Weltbild der Einheimischen, denn für die Festigung der Macht des Kaisers sorgen planetenweit umherwandernde Priester ... doch vor seinem Verschwinden kann der Pilot noch eine Mitteilung über die Haarteppiche an sein Schiff schicken. Nach einiger Zeit wird die Suche nach ihm aufgegeben und die Sache mit den Teppichen wäre nur eine Kuriosität geblieben, wenn nicht Hunderte anderer Planeten entdeckt worden wären, auf denen das gleiche faszinierende Handwerk weit verbreitet ist. Doch in dem Palast des Kaisers -- der in der Tat gestürzt wurde -- wird kein einziger dieser Teppiche gefunden und immer noch holen Schiffe die fertiggestellten Produkte ab. Was also geschieht mit den Teppichen? Die Antwort wird am Ende des Buches offenbart, doch bis dahin erfährt man noch viel mehr Hintergründe: die Geschehnisse, die zum Sturz des Kaisers führten, genauso wie Einblicke in die Kultur des Planeten ... und immer wieder nimmt die Handlung überraschende Wendungen.

Urteil: Mit seinem Erstlingswerk zeigt Eschbach, daß die deutsche SF nicht tot ist. Die von ihm entworfene Welt ist ebenso äußerst ergreifend wie fremdartig, und das ohne irgendwelche spektakulären Action-Einlagen oder Super-Aliens. Durch andauernde Sprünge in Erzählperspektive sowie Zeitlinie weiß der Autor den Leser bis zum Ende zu fesseln, bis schließlich die vielen Mosaike ein großes Bild ergeben ... auch wenn die Auflösung und einige andere Aspekte vielleicht mehr mit Fantasy als mit Science Fiction zu tun haben. Alles in allem wirklich empfehlenswert, besonders weil sich die Story erfrischend vom Durchschnitt abhebt. --Oliver Faulhaber

Kurzbeschreibung

Seit undenklichen Zeiten knüpfen sie Teppiche für den Gottkaiser - aus dem Haar ihrer Frauen und Töchter. Doch hinter ihrer Arbeit verbirgt sich ein unglaubliches Geheimnis, das zu anderen Sternen führt - in eine magische Welt, die Fantasy und ScienceFiction faszinierend verbindet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unterhalte Gott gut! Wer weiß worauf er sonst kommt ..., 2. Dezember 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Haarteppichknüpfer: Roman (Taschenbuch)
Die Haarteppichknüpfer arbeiten ein ganzes Menschenleben lang an ihren Meisterwerken, aus den Haaren ihrer Frauen, den Teppichen für den Palast des unsterblichen Kaisers.

Die gesammte Gesellschaft ist auf diesen Kult des Haarteppichknüpfens und die "Religion", den Glauben an den unfehlbaren Kaiser auf dem unerreichbar fernen Stern ausgerichtet.

Ein Raumschiff trifft auf diese Welt, und es beginnt die Suche nach dem tatsächlichen Ziel für die Haarteppiche, die nie im kaiserlichen Palast auf der Zentralwelt ankommen.

Das Buch gliedert sich fast wie eine Aneinanderreichung verschiedener Kurzgeschichten. Viele Figuren begleiten wir dabei nur ein Kapitel und es ereilt sie bereits jeweils zum Ende des Kapitels ein meist grausiges Schiksal. Trotzdem verliert sich nie der Rote Faden, auch wenn er manchmal so dünn scheint, wie die Haare, aus denen die Teppiche gefertigt sind.

Diese recht lose Struktur trägt dazu bei, dass die Kapitel nicht urplötzlich zu Gunsten eines Thrills unterbrochen werden, sondern der Leser sich mit den Hintergründen, den philosophischen Ansätzen und der Botschaft bereits während der Geschichte auseinandersetzt. Die düstere Atmosphäre und das Rätsel um den Verbleib der kostbaren Teppiche halten des Spannungsbogen ohne jeden weiteren Trick auf höchstem Niveau.

Ein Buch über Religion und Fanatismus. Ein Gedankenspiel zu Arroganz und Ignoranz, zu Rache und Unmenschlichkeit, zum Streben nach Höherem und der Suche nach einem Lebenssinn. Ein Ausflucg in die Unendlichkeit von Raum und Zeit.

Eine brilliante Auseinandersetzung mit dem für uns Menschen so unvorstellbaren, wie dem unendlichen Leben und der Allmacht.

Der Weg ist das Ziel, denn: Was mache ich, wenn ich schon alles erreicht habe?

Eschbach hat mit seinem Debüt ein Meisterwerk geschaffen, unbedingt lesen!!!

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Während des Lesens: Hm, naja. Danach: Woah, super Buch!, 24. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Haarteppichknüpfer: Roman (Taschenbuch)
"Die Haarteppichknüpfer" ist ein Buch, das bis zum Schluss voller Geheimnisse steckt. Die Geschichte wird zwar nicht von einer Person oder aus nur einer Perspektive geschildert, doch trotzdem lässt der Gesamtumfang der Handlung den Leser einfach nicht los. Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einem anderen Charakter, und keiner von ihnen kommt ein zweites Mal zu Wort, doch verweben sich diese Geschichten so ineinander, dass man zum Schluss trotzdem ein Gesamtbild der Geschehnisse bekommt.

Ich muss gestehen, während ich das Buch las, hoffte ich nur, dass es schnell vorbei ist und *endlich* heraus kommt, worauf Eschbach bei diesen vielen Geschichten und darin enthaltenen Andeutungen eigentlich hinaus wollte. Denn bis kurz vor Schluss wird das Geheimnis um die Haarteppichknüpfer nicht gelüftet und der Leser auf die absolute Folter gespannt.
Wirklich, während ich es las, musste ich in den Lesepausen daran denken, weil es so rätselhaft und zusammenhangslos wirkt (und zu einem nicht unerheblichen Teil trostlos!), aber jetzt, wo ich es durch habe, kann ich nicht aufhören daran zu denken, weil der Schluss wirklich so überraschend und aufwühlend ist und eine Moral vermittelt, die mir auf diesem Weg noch nie begegnete.

Für den hinterlassenen Eindruck sollte ich also eigentlich fünf Sterne geben, aber da ich mich teilweise wirklich durch das Buch quälte (diese Perspektivenwechsel und die Trostlosigkeit machten mir das Lesen nicht leichter), muss ich leider einen Stern abziehen. Ein weiterer Stern ist weg, weil die Wendung der agierenden Charakter im letzten Kapitel auf mich sprichwörtlich wie "an den Haaren herbeigezogen" wirkt. Und zwar schon so sehr, dass ich das als Sternabzug gelten lassen kann.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unterhalte Gott gut! Wer weiß worauf er sonst kommt ..., 2. Dezember 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Haarteppichknüpfer: Roman (Taschenbuch)
Die Haarteppichknüpfer arbeiten ein ganzes Menschenleben lang an ihren Meisterwerken, aus den Haaren ihrer Frauen, den Teppichen für den Palast des unsterblichen Kaisers.

Die gesammte Gesellschaft ist auf diesen Kult des Haarteppichknüpfens und die "Religion", den Glauben an den unfehlbaren Kaiser auf dem unerreichbar fernen Stern ausgerichtet.

Ein Raumschiff trifft auf diese Welt, und es beginnt die Suche nach dem tatsächlichen Ziel für die Haarteppiche, die nie im Kaiserlichen Palast auf der Zentralwelt ankommen.

Das Buch gliedert sich fast wie eine Aneinanderreichung verschiedener Kurzgeschichten. Viele Figuren begleiten wir dabei nur ein Kapitel und es ereilt sie bereits jeweils zum Ende des Kapitels ein meist grausiges Schiksal. Trotzdem verliert sich nie
der Rote Faden, auch wenn er manchmal so dünn scheint, wie die Haare, aus denen die Teppiche gefertigt sind.

Diese recht lose Struktur trägt dazu bei, dass die Kapitel nicht urplötzlich zu Gunsten eines Thrills unterbrochen werden, sondern der Leser sich mit den Hintergründen, den philosophischen Ansätzen und der Botschaft bereits während der Geschichte auseinandersetzt. Die düstere Atmosphäre und das Rätsel um den Verbleib der kostbaren Teppiche halten des Spannungsbogen ohne jeden weiteren Trick auf höchstem Niveau.

Ein Buch über Religion und Fanatismus. Ein Gedankenspiel zu Arroganz und Ignoranz, zu Rache und Unmenschlichkeit, zum Streben nach Höherem und der Suche nach einem Lebenssinn. Ein Ausflucg in die Unendlichkeit von Raum und Zeit.

Eine brilliante Auseinandersetzung mit dem für uns Menschen so unvorstellbaren, wie dem unendlichen Leben und der Allmacht.

Der Weg ist das Ziel, denn: Was mache ich, wenn ich schon alles erreicht habe?

Eschbach hat mit seinem Debüt ein Meisterwerk geschaffen, unbedingt lesen!!!

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