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Die Hütte: Roman Taschenbuch – 20. Mai 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 158 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746621313
  • ISBN-13: 978-3746621319
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.378.452 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kathrin Groß-Striffler, geboren 1955, studierte Anglistik und Romanistik in Deutschland, Frankreich und den USA. Sie lebt in Jena. Für ihre Kurzgeschichten erhielt sie 2000 den Literaturpreis der Universitätsstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf, 2003 den Alfred-Döblin-Preis für den Roman "Die Hütte" (AtV 2131-3). Außerdem veröffentlichte sie den Roman "Das Gut" (2003) und die Erzählungssammlung "Herr M. und der Glaube ans Glück" (2004).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Er nahm mich mit nach New York, wo seine Schwester am Broadway tanzte, führte mich die Fifth Avenue hinauf und hinunter und bog dann plötzlich in eine Seitenstraße ein, wo unter Feuerleitern betrunkene Obdachlose zwischen Müllkübeln kauerten, er warf ihnen ein Geldstück hin und legte seinen Arm um mich, als ich mich an ihn drängte. An den Eingängen zur subway standen junge Schwarze und verkauften Stöcke und Peitschen und schrien you might need them, down there, und die Wagen waren leer, weil wir am Vormittag damit fuhren und weil, wie Jim sagte, nur wenige es wagten, sie zu benutzen. Wir fuhren aufs Empire State Building hinauf und er zeigte mir die Stelle, von der aus Selbstmörder in die Tiefe springen, und ich sah hinunter auf die Stadt mit all den Autos und Menschen und breiten Boulevards und engen Hinterhöfen und Feuerleitern und hörte Hupen und Bremsenquietschen und Rufe und an mehreren Stellen das Aufheulen von Sirenen, das Empire State Building spiegelte sich in einem riesigen gläsernen Wolkenkratzer gegenüber und ich sah, wie es schwankte, und sagte Jim, let's go back down, und Jim lachte mich aus und sagte Joanne, that's America for you. America klang anders, wenn er es sagte, als es geklungen hatte, wenn ich es zu Hause in Deutschland vor mich hin gesprochen hatte, es klang drohend und nackt und gefährlich und unüberschaubar und so, als könnte man sich darin verlieren. Zu Hause hatte es nach Weite geklungen und nach Freiheit und danach, dass ich anders werden könnte, als ich war, dass Grenzen da seien, um überwunden zu werden, und dass jenseits etwas auf mich wartete, eine neue Haut, in die ich schlüpfen könnte, eine, die weiter war und besser passte und in der ich wachsen konnte nach Belieben. Doch schon im Flugzeug waren mir Zweifel gekommen, als es abhob und die Motoren laut dröhnten und ich in den Sitz gedrückt wurde, als wären meine Wünsche gänzlich ohne Belang, als ich Schwindel spürte und schon wieder Angst, eine Angst, die ich kannte, und ich wusste nicht, was schlimmer war, die Angst selber oder das Gefühl, ihr nirgends entgehen zu können und dass ich es hätte wissen müssen, dass Amerika schließlich auch nichts anderes sein würde als ein Phantom. Und als wir über dem Ozean waren und die Motoren gleichmäßig brummten und ich über den Flügel hinweg auf das Wasser hinuntersah, glaubte ich, dass wir in der Luft stillstünden und nun für immer da oben gefangen wären, dass die Zeit aufgehört hätte zu verstreichen, und ich dachte immer nur, dass es mir recht geschähe, dass man sich eben mitnähme, wohin auch immer man ginge, und dass das Flugzeug erst weiterflöge, wenn ich aufhörte, Erwartungen zu hegen, ich sagte mir, nur Schlangen häuten sich, Menschen nicht, und da flog es weiter. In Chicago schienen die Wolkenkratzer noch höher als in New York, ich dachte an ein Buch, das ich soeben gelesen hatte, Manhattan Transfer, in dem jemand sagte God, I wish I were a skyscraper, und ich verstand, warum er es sagte, so groß und fest gefügt und kalt, wie sie waren; man musste den Kopf in den Nacken legen, um die Spitze des Sears Tower zu betrachten, während der Verkehr um einen herum flutete und die Sirenen aus allen Windrichtungen jaulten und der Himmel nur in Fetzen sichtbar war. Später saß ich mit den anderen deutschen Studenten, die wie ich an einer amerikanischen Universität studieren wollten, in einem Reisebus und hörte den Stolz in der Stimme des Reiseleiters, der auf die weltweit ersten Stahlskelettbauten hinwies und auf die School of Architecture und auf die neugotischen und barocken Ornamente, die die Wolkenkratzer verzierten, und der verstummte, als wir durch einen Slum kamen, wo schwarze Frauen auf den Treppen vor ihren Häusern saßen und teilnahmslos zu uns herstarrten und ihre Kinder, in Lumpen gekleidet, im Unrat spielten. Der Fahrer fuhr schneller, als ein Stein auf dem Dach unseres Buses landete, ein paar Jugendliche standen herum und schüttelten die Fäuste, und für einen Moment sah es so aus, als wollten sie uns den Weg versperren, denn die Straßen waren eng und es wäre ein Leichtes gewesen, den Bus anzuhalten, doch sie überlegten es sich anders und ließen uns passieren und wir setzten unseren Weg fort, langsam genug, um die Risse im Mauerwerk zu sehen und die zerbrochenen Fensterscheiben und die umherhuschenden Ratten und die eingefallenen Gesichter und die erloschenen Augen. Als die Straßen wieder breiter wurden, räusperte sich der Reiseleiter und kündigte ein Konzert an, das am Abend am Ufer des Michigansees gegeben werden sollte, er sagte, es gehe immer eine frische Brise dort unten, die vom See herkomme, und man habe die Skyline im Blick; er entschuldigte sich dafür, dass der Fahrer infolge von Umleitungen einen Umweg durch einen Stadtteil habe machen müssen, der nicht zu seiner üblichen Route gehöre, doch er hoffe, wir hätten die Stadttour trotzdem genossen. Am Abend saß ich unten am See und sah, wie sich der Sonnenuntergang in den Scheiben der Wolkenkratzer spiegelte und lauschte den Erzählungen einer jungen Frau, die soeben ein Studienjahr in den Staaten abgeschlossen hatte, sie sprach davon, wie viele Verbrechen es hier gebe und wie vorsichtig man sein müsse und dass man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ohne Begleitung das Haus verlassen könne und dass es in jeder Stadt Bezirke gebe, die man grundsätzlich meiden solle; dann begannen die Musiker auf der Bühne zu spielen, sie spielten Beethoven und nicht, wie angekündigt, Dvorak und die Symphonie Aus der Neuen Welt, und es war seltsam, das Gefühl, als wäre alles überall gleich und doch hier nichts so, wie ich es kannte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

1.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Köster am 2. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Da das Buch nur knapp 160 Seiten hat, konnte ich es bequem in einem Zug durchlesen. Ich habe mit Spannung auf eine interessante Wendung gewartet, die leider nicht eintrat. Etwa zur Hälfte des Buches wusste ich schon, wie die Geschichte enden wird.

Die Idee von einer Frau, die gerne zurückgezogen lebt und dennoch Angst vorm Alleine sein hat, war wirklich vielversprechend. Ich habe mit einem tiefgründigen Psychodrama gerechnet, dass mich die Angst der Frau nachempfinden lässt. Doch es geht alles so schnell und die psychologischen Hintergründe werden nur so oberflächlich angerissen, dass ich im ganzen Buch nicht ein einziges mal gefesselt war. Spannung Fehlanzeige. Mitgefühl Fehlanzeige.

Ich war enttäuscht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Guttmann am 3. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe selten solch ein langweiliges Buch gelesen. Die Beschreibung hat eindeutig mehr versprochen. Die Handlungen werden sehr lang, ausschweifend und ohne Spannung beschrieben. Habe mehrfach überlegt das Buch wieder in den Schrank zu stellen, aber aufgrund der Kürze habe ich mir das Ende als Ziel gesetzt.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Braun VINE-PRODUKTTESTER am 5. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Kathrin Groß-Striffler, die für den Roman "Die Hütte" auch den Alfred Döblin-Preis bekommen hat, versteht es in der Beschreibung des Alltags, den eine junge Frau auf einer einsam gelegenen Ranch erlebt, langsam aber stetig eine immer beklemmendere Atmosphäre zu schaffen. Die Innenwelt wird ahnbarer und damit die Angst vor dem, was sich hinter der nächsten Wegbiegung verbirgt größer. Diese Stimmung nimmt den Leser gefangen bis zuletzt doch noch ein Aufatmen möglich wird. Ein sehr intensives Buch, das auf 158 Seiten gefangen nimmt. Sicher kein Buch zum gemütlichen Zurücklehnen, aber ein Leseereignis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von esc am 9. Juli 2008
Format: Taschenbuch
eine vor ihrem gewalttätigen ehemann geflüchtete frau versucht in der einsamkeit eines pferdeguts in harter körperlicher arbeit ihre ängste zu bewältigen. soweit zur story - es passiert auch nichts weiter, obwohl man immer damit rechnet (das buch ist halbwegs spannend aufgebaut) und es gibt auch keine lösung, obwohl die titelfigur am schluß eine leichte wende ins positive nimmt. das leben und die arbeit am land mit den tieren ist recht schön geschildert, auch die befremdlichen gedanken und handlungen der frau (sie schlägt den hund den sie liebt fast tot). der schreibstil überzeugt mich aber nicht so sehr. das buch ist nicht langweilig, auch das offene ende stört nicht weiter, weil sich jeder seine eigenen gedanken spinnen kann; jedoch glaube ich dass ich die geschichte sehr schnell wieder vergessen habe.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christen am 28. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ständig lese ich Bücher über die verschiedensten Thematiken und empfinde fast jedes Buch als "Schatz", welches ich mit viel Interesse erforsche und entdecke. "Die Hütte" hat mich als Leserin sowohl vom Schreibstil als auch von dem herübergebrachten Inhalt sehr enttäuscht und in keinster Weise angesprochen. Wenn ich auch sonst selten Bücher nicht zu Ende lese, empfand ich das Weiterlesen dieses Buches nach etwa der Hälfte nicht mehr als erstrebenswert. Gelesene Bücher gebe ich gern in der Bibliothek ab, damit andere Menschen auch noch einmal an dem einen oder anderem Buch Spaß haben. Dieses Buch möchte ich allerdings keinem weiteren Leser "zumuten".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Natl am 16. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
...hab das Buch vor ein paar Wochen gelesen und kann mich kaum noch daran erinnern, so aussagelos war die Handlung. Nach Lesen des Klappentextes erwartete ich einen spannenden Psychoroman, bekommen habe ich nichts weiter Fragezeichen in den Augen. Man wartet ewig lang auf irgendwas Spannendes und stattdessen fragt man sich die ganze Zeit, ob die Hauptfigur eigentlich noch ganz richtig tickt (v.a. die Szene mit dem Hund, da hätte ich das Buch eigentlich schon weglegen sollen). Mich würde mal interessieren, nach welchen Kriterien dieses Buch den Döblin-Preis bekommen hat...
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