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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fesselnde Unterhaltung,
Von Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Hüterin des Evangeliums: Roman (Taschenbuch)
Mit diesem wunderbar atmosphärischen Roman entführt uns Gabriela Galvani nach Augsburg im Jahr 1555, es ist die Zeit der Teufelsaustreibungen, aber auch der Religionsfrieden soll beschlossen werden. Vor dieser Kulisse wird die überaus spannende Geschichte der jungen Christiane Meitinger erzählt. Sie verliert kurz hintereinander ihren besten Freund und Mentor und dann ihren Ehemann. Beide wurden ermordet und ehe sie sich versieht, wird die gescheite junge Witwe in die Ermittlungen um diese mysteriösen Mordfälle hineingezogen. Es dauert nicht lange und sie findet dubiose Luther-Manuskripte, die den langersehnten Religionsfrieden gefährden könnten. Christiane weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und begibt sich in große Gefahr.Ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen, so spannend und schön erzählt war es. Die recht kurzen Kapitel sind in mehrere Erzählstränge aufgeteilt, wie immer ein Garant für fesselnde Unterhaltung. Im Laufe der Geschichte gibt es immer neue Wendungen, die mich als Leser ein paar Mal aufs Glatteis führen. Genau so soll es auch sein, denn es wäre doch langweilig, wenn ich den Täter schon nach ein paar Seiten herausgefunden hätte. Die einzelnen Charaktere wurden mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, allen voran die mir von Anfang an sehr sympathische Christiane Meitinger. Die Sprache ist sehr bildhaft und der Zeit angemessen und schafft somit eine schöne historische Atmosphäre. Man konnte merken, dass die Autorin im Vorfeld sehr gut recherchiert hat, denn ich habe sehr viel über die Lebensumstände im mittelalterlichen Augsburg erfahren. Da für mich auch zu jedem guten Roman eine nette Liebesgeschichte gehört, hat es mich sehr gefreut, dass es auch in dieser Geschichte ein wenig knisterte. Ein Krimi muss mich fesseln und mitfiebern lassen, ein historischer Roman muss mich mit seiner Sprache in die damalige Zeit zurück versetzen und dieses Buch hat beides geschafft. Ganz besonders beeindruckt hat mich, dass der Prolog am Ende eine ganz besondere Bedeutung bekommt, das war das Sahnehäubchen, das das Buch perfekt abgerundet hat. Ich kann dieses Buch jedem Liebhaber von spannenden historischen Romanen wärmstens ans Herz legen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Diesen Roman kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.,
Von Ricarda Ohligschlaeger "Herzgedanke" (Dormagen) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Die Hüterin des Evangeliums: Roman (Taschenbuch)
Augsburg 1555Hierher entführt uns die Autorin Gabriela Galvani in ihrem historischen Roman "Die Hüterin des Evangeliums" Hauptfigur ist Christiane Meitinger, deren drei engste Verbündete in kürzester Zeit zu Tode kommen. Sie verliert nicht nur ihren Mentor Sebastian Rehm, sondern auch ihre Cousine Martha und ihren Ehemann Severin Meitinger. Doch der hinterlässt ihr ein ganz besonderes Erbe und fortan schwebt Christiane in großer Gefahr. Es stellt sich heraus, dass ihr Ehemann wegen geheimer Schriften erschlagen wurde und schneller als ihr lieb ist, wird sie in die Aufklärung des Mordes hinein gezogen. Gabriela Galvani schafft mit ihrem Schreibstil ein prachtvolles historisches Bild vor dem Auge des Lesers. Schon auf den ersten Seiten fühlt man sich von der Handlung in den Bann gezogen ' nicht nur wegen des dramatisch anmutenden Prologs durch den man regelrecht in die Geschichte hineinstolpert. Die Sprache ist der Zeit angemessen, wirkt aber an keiner Stelle schwülstig oder bemüht. Man ist eher dazu geneigt das Buch in einem Rutsch zu lesen, da sich in dem historischen Gewand des Buches auch ein spannungsvoller Krimi versteckt der nicht nur fesselt, sondern auch begeistert. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge ' dieses Buch hat für mich alles was eine unterhaltsame Lektüre benötigt. Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei Christiane Meitinger. Keine geringere als die verstorbene Mutter der Autorin war hierfür Vorbild und das spürt man in jeder Zeile Galvanis. Gekonnt erweckt sie Christiane zum Leben und stattet sie zusätzlich mit einem sympathischen Charakter aus. Nachvollziehbar, liebenswert und auf ihre Art und Weise ganz besonders einzigartig! Fazit: Krimi im historischen Gewand oder historischer Roman Krimielementen ' die Frage kann ruhig unbeantwortet bleiben. Fakt ist, dass ich so gut schon lange nicht mehr unterhalten wurde. Diesen Roman kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich bin mir sicher, er wird noch viele begeisterte Leser/innen finden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Macht der geheimen Schrift,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Hüterin des Evangeliums: Roman (Taschenbuch)
Christiane Meitingers Welt gerät aus den Fugen, als plötzlich der Mann ihrer Cousine, der Autor Sebastian Rehm, stirbt. Wenig später wird sie dann noch mit dem Tod ihres eigenen Mannes konfrontiert. Besonders tragisch ist, als sich herausstellt, dass beide Männer ermordet wurden. Bald muss sie außerdem feststellen, dass die Druckerei ihres verstorbenen Gatten am Rande des Ruins steht. Mit viel Mut und Verstand macht sich die junge Frau auf die Suche nach den Gründen für die Verbrechen und nach dem Mörder. Ihre Nachforschungen fördern ein Manuskript zu Tage, das sich als Fälschung eines Luther-Dokuments herausstellt. Diese Schrift bringt sie selbst in Lebensgefahr, und es scheint, als wäre der Teufel selbst hinter den Papieren her.Sehr schnell hatte ich die schöne und liebenswerte Protagonistin in mein Herz geschlossen. Die Handlung ist äußerst spannend aufgebaut und lädt die Leser(innen) zum Mitraten ein. Dabei werden diese aber, wie auch die Protagonistin, nicht nur einmal in die Irre geleitet. Vervollständigt wird dieser großartige Roman mit einer schönen aber keineswegs kitschigen Liebesgeschichte. Allerdings hat "Die Hüterin des Evangeliums", neben Spannung und Romantik, noch viel mehr zu bieten. Die historischen Details sind bestens recherchiert und bieten einen aufschlussreichen Einblick in das Leben der Augsburger, zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. Besonders interessant finde ich das Umfeld der Handlung, und ich war sehr erstaunt, wie "modern" die Verleger und Buchdrucker damals schon gearbeitet und gehandelt haben. Ein Großteil der seinerzeit verfassten Schriften war sicher aus dem religiösen Bereich. Fast vierzig Jahre nach Luthers Thesen waren die darauf folgende Reformation und die daraus resultierenden Probleme bei beiden Konfessionen ein brisantes Thema. Fiktion und historische Tatsachen bilden bei diesem Roman eine perfekte Einheit und bieten eine schöne Portion geschichtliches Wissen sowie jede Menge Lesevergnügen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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