"Die Hüterin des Elfenfeuers" ist der dritte, letzte und mMn schwächste Teil der Saga um Thale. Naemy, die uns bekannte Nebelelfe wagt eine Riskante Aktion um mithilfe der gütigen Göttin in die Vergangenheit zu reisen und von dort aus das Übel abzuwenden und somit die Zukunft zum positiven zu wenden. Auf Naemys Reise in die Vergangenheit begegnen uns neue und von früheren Romanen bekannte Charaktere, die leider wenig liebevoll dargestellt werden. Fr. Felten beweist im 3. Band eine große Leidenschaft für jedes kleine Detail und lässt somit um den Leser herum eine Welt aus dem Nichts entstehen. Diese Detailverliebtheit zeigt sich auch in der Beschreibung der großen Schlacht, blutige Horrorszenarien werden dem Leser mehr als ausführlich beschrieben, dass es einen nur so schüttelt. Entweder ist mir das in den ersten Büchern nicht aufgefallen, weil Fr. Felten sich zurückgehalten hat oder ich bin empfindlicher geworden. Die Geschichte an sich ist durchdacht, aber vorhersehbar und Klischeebehafet wie die Vorgänger. Dieser Umstand störte mich nicht bei den Vorgängern, hier wirkt es auf mich allerdings nur nervig. Im vergleich zu den ersten beiden Teilen brauchte ich für dieses Buch am längsten, was sicher auch daran lag, dass es mich nicht störte mal einen Tag nicht darin zu lesen oder mich viel zu schnell von anderen Dingen ablenken lassen konnte.
Kann man die ersten beiden Bände noch unabhängig von einander lesen, MUSS man diese lesen, bevor man Band 3 in die Hand nimmt. Man kann "Die Hüterin des Elfenfeuers" aber auch nicht lesen.
Für das Cover der zweiten Auflage bekommt der Verlag von mir ein großes PLUS. Ein absoluter Hingucker.