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Die Höhle der vergessenen Träume [3D Blu-ray]


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Produktinformation

  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 13. März 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0065X4QYC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.201 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Über 20.000 Jahre war die Chauvet-Höhle von einem Felssturz versiegelt - und mit ihr kristallverkrustete Innenräume von der Größe eines Fußballfelds, übersät mit den versteinerten Überresten riesiger eiszeitlicher Säugetiere.

1994 entdeckten Forscher die Grotten und fanden darin hunderte von unberührten Gemälden, deren spektakuläre Darstellungen über 30.000 Jahre alt sind (fast doppelt so alt wie frühere Entdeckungen). Sie stammen aus einer Zeit, als Neandertaler noch über die Erde streiften und Höhlenbären, Mammuts und Eiszeitlöwen die beherrschenden Spezies in Europa waren. Seither haben nur wenige Menschen Zugang zur Chauvet-Höhle erhalten, und so ist die wahre Dimension ihrer Schätze der Öffentlichkeit weithin entgangen - bis Werner Herzog die Räume betreten durfte.

Mit seinen 3D-Aufnahmen fängt Herzog die Magie und Schönheit eines der ehrfurchtgebietendsten Orte auf Erden ein, während er auf seine unverwechselbare Art über dessen ursprüngliche Bewohner, die Geburt der Kunst und die merkwürdigen Menschen im Umfeld der Höhle philosophiert.

Movieman.de

Die Entdeckung dieser Höhle ist für die Menscheit eine sehr bedeutende Entdeckung gewesen. Werner Herzogs Film ist aus diesem Aspekt, der Menschheit dies näherzubringen Respekt zu zollen. Um dieses Wissen darzubieten, hat Werner Herzog allerdings eine Art gewählt, die mehr als anstrengend ist und auch den aufmerksamsten und wachen Geist nach 30 Minuten in die Knie zwingt. Nicht lthemantisch angweilig, nein gewiss nicht, aber die betonungslose, auf deutliche Aussprache ausgerichtete Overvoice, die Herr Herzog in deutsch und englischer Fassung beitrug, flankiert von einer sehr trägen, zuweilen auch mit schrägen Geigensoli begleiteten Dialoge, sind Gift für jede noch so gute Konzentration.

Moviemans Kommentar: Die Entdeckung der Höhlenmalerei wurde unter Berücksichtigung der erschwerten Produktionsbedingungen - imposant in Szene gesetzt. Hier da und mangelt es an Weißabgleich und authentischer Farbwiedergabe, aber wir sind klar am Rande des GUT. Die Menschen im Bild haben eine gute Konturenzeichnung, Bartstoppeln, Falten, pp, Doppelkonturen bleiben weitgehend aus. Größere helle Hintergründe weisen leichtes Grieseln auf (29.02). Die Kontrastumfänge sind befriedigend und stößt z.B. bei der Unterscheidung von dunkelbrauner Kleidung (Mann) und schwarzer Kleidung (Frau) an seine Grenzen (30.10). Der DTS-Master-HD-Ton in Deutsch und Englisch konzentriert sich stark auf die Wiedergabe der Dialoge, ist relativ obertonarm und stark um den Centerbereich herum angelegt. Die eingestreute Musik nervt deutlich (37.47) und trägt den Film auch nicht gerade voran. Sie schwebt weitgehend ungreifbar im Raum umher und bietet wenig Grundton. Reiner Stereoton hätte hier kein Nachteil bedeutet. Es gibt über den Film hinaus ein knapp 4-minütiges Making-of, das seinen Namen zu Unrecht trägt und im Grunde nur ein verlängerter Trailer mit kurzen Statements ist.  --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Blu-ray .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pixelwolke am 10. Januar 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Lieferumfang:
* Blu-Ray mit 2D und 3D Version

Pro:
+ 2D und 3D Version auf einem Medium

Contra:
- Keine Beanstandungen

Beschreibung:
Hinweis: Rezension bezieht sich auf die Blu-Ray in 2D! - Aufmerksam wurde ich auf diesen Film durch zahlreiche Artikel, welche diese Dokumentation aufgegriffen und beschrieben haben. Ich persönlich sehe sehr gerne Dokumentationen aller Art. Diese Produktion hat mich nicht zuletzt aufgrund ihrer Thematik, sondern auch aufgrund der Kameraführung beeindruckt. Als ambitionierter Fotograf sind mir enge, unwegliche Räumlichkeiten zum Aufnahmen machen bestens bekannt und die Lösung hier gefällt mir absolut gut. Viele Aufnahmen wurden frei ohne Stativ & Co. gemacht, das wirkt auf mich persönlich nicht billig, sondern authentisch. Man hat das Gefühl, selbst durch die engen Gänge und über die engen Wegplatten zu schreiten. Den Kommentar finde ich im Gegensatz zu vielen anderen Rezensionen nicht langweilig, sondern durchaus informativ. Einige Wandmalereien werden in der Tat mehrfach thematisiert, da sie in der Höhle von besonderer Bedeutung sind.

Fazit:
Wer sich für Höhlen und Höhlenmalerei interessiert oder sich auch nur kulturell etwas berieseln lassen möchte, ist bei diesem Film definitiv richtig. Die freie Kameraführung ist sicher nicht jedermanns Sache, wirkt aber authentisch und ist definitiv mal eine Abwechslung zu den sonst perfekt ausbalancierten TV-Dokus. Wer generell Sprecher von Dokus langweilig findet, wird hier sicherlich nicht eines besseren belehrt. Der Sprecher erläutert eindrucksvoll das Gesehene und gibt Zusatzinformationen, reißt einen jedoch nicht aus dem Fernsehsessel.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von N. Figula am 29. März 2012
Format: Blu-ray
Erst im Jahr 1994 wurde die vor rund 20.000 Jahren von einem Felssturz versiegelte Chauvet-Höhle nahe dem südfranzösischen Vallon-Pont-d'Arc entdeckt - und in ihr die mehr als 30.000 Jahre alten Felsmalereien. Um diese zu schützen, wurde die Fundstelle für die Öffentlichkeit gesperrt. Werner Herzog ist es zu verdanken, dass wir jetzt einen Blick in diese geheimnisvolle Vergangenheit werfen können. Der Regisseur von über 50 Filmen und Gewinner zahlreicher Preise drang mit einem Mini-Team von insgesamt vier Leuten in das unterirdische Reich vor und filmte das Erlebnis mit einer Digicam.

Zunächst aber benötigte es großer Überredungskunst, um von den Behörden die Erlaubnis zu bekommen, dort überhaupt drehen zu dürfen. Dann aber gelang Herzogs Crew eine dokumentarische Glanzleistung. Kameramann Peter Zeitlinger drehte atemberaubende Bilder in der geheimnisvollen Welt der Chauvet-Höhle, deren weltberühmte Felsmalereien den Betrachter im Jahr 2012 zurück an die Wiege der Kunst führen.

Neben aller Faszination wirkt die ca. 90minütige Dokumentation zeitweilig aber auch ermüdend. Es stellt sich nämlich die Frage, ob für diese Thematik ein abendfüllender Film notwendig war. Ab einem gewissen Zeitpunkt wiederholen sich die Aufnahmen, was zwangsweise an der limitierten Auswahl der Höhlenmalereien liegt. Man gewinnt den Eindruck, mit zunehmender Spielzeit keine neuen Informationen zu erhalten, sondern lediglich immer wieder die gleichen Tierzeichnungen der Pferde, Löwen, Büffel, Nashörner oder Mammuts mit unterschiedlicher Musikuntermalung und Herzogs etwas nerviger esoterischer Erzählweise vorgeführt zu bekommen.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schmiddi am 17. März 2012
Format: Blu-ray
Um es vorweg zu nehmen: Für meinen Geschmack eine lohnenswerte Dokumentation. Ein spannender Bericht, gut erzählt, ich bereue den Kauf nicht.
ABER: Wieder mal ein Film, der mich dazu veranlasst hat, diverse Einstellungen an Fernseher und Blu-Ray Player auszuprobieren, den Fehler bei mir zu suchen und in diesem Fall sogar ein besseres HDMI-Kabel zu kaufen. Der Grund ist schlicht, dass die 3D-Darstellungen teilweise grauenhaft sind. Es gibt Unschärfen und sowas wie Geisterbilder, besonders auffällig in Szenen, in denen Personen im Vordergrund stehen und erläutern. Hinzu kommt schlimmes Kameragewackel hier und da. Das ist sehr anstrengend anzusehen, so dass ich nach 45 Minuten zunächst mal enttäuscht Pause gemacht habe.
Kritiken wie hier und an anderer Stelle im Internet lassen mich inzwischen denken, dass es wohl doch nicht an meiner Technik liegt.
Aber es gibt auch sehr schöne dreidimensionale Nahaufnahmen, die herauskommen lassen, wie Gesteinsstrukturen dazu genutzt wurden, auch die Tiermalereien plastisch erscheinen zu lassen.
"Prädikat besonders wertvoll" der Deutschen Film- und Medienbewertung ist auf der Hülle zu lesen, was wohl mehr dem Drehort geschuldet ist als der Filmtechnik.
So ist es schade zu sehen, dass diese bedeutsame Fundstelle filmisch so "na ja" für den Rest der Menschheit festgehalten wurde, zumal, wie schon am Anfang des Filmes erwähnt wird, eigentlich so gut wie niemand eine Genehmigung erhält, die Höhle zu betreten, um nicht Schäden an den empfindlichen Malereien und sonstigen Funden zu riskieren.
Denn normale Leute werden so schnell nicht wieder die Gelegenheit haben, durch ein Schlüsselloch auf diesen besonderen Ort spähen zu können.

Man kann die Doku kaufen, wenn man tolerant in Sachen 3D ist oder sich für das Thema generell interessiert und auch ohne 3D gut auskommen kann.
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