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Die Höhle der Löwin: Ein Ina-Henkel-Kriminalroman
 
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Die Höhle der Löwin: Ein Ina-Henkel-Kriminalroman [Taschenbuch]

Astrid Paprotta
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, Juni 2009 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492247954
  • ISBN-13: 978-3492247955
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 277.395 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein spannender, psychologisch gelungener Kriminalroman, der sich positiv aus der Masse heraushebt.« Neue Presse Hannover

Kurzbeschreibung

Der blonde Racheengel. So wurde sie nach dem brutalen Mord an ihrem Lebensgefährten genannt. Jetzt ist Denise Berninger aus der Haft geflohen. Nach Bukarest, einer fremden, unbarmherzigen Stadt. Kommissarin Ina Henkel macht sich auf den Weg dorthin, auf die Jagd nach einer scheinbar durchgeknallten Frau. Was aber sucht Denise Berninger in Bukarest? Und hat sie damals nicht vielleicht doch das Richtige getan?  

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf der Suche... 20. Januar 2007
Von Leserin
Format:Taschenbuch
Ina Henkel, eine Kommissarin der Mordkommission, sucht nach einer aus dem Gefängnis geflohenen Mörderin. Im Verlauf der Geschichte kommt noch die Suche nach einem Kind hinzu, die Suche nach Halt und Orientierung, nach einem neuen Job, nach Nähe ohne Einengung und die Suche nach sich selbst sowie einem Lebenssinn Auch die Entflohene sucht: nach Ruhe, nach einer Identität, dem Abschluss ihrer Vergangenheit, einer sicheren Zukunft in Freiheit. Die Liste der Suchenden in dieser Geschichte könnte man noch eine Weile fortsetzen. Manche kommen am Ende ihrem Ziel ein Stück näher, die anderen müssen den Weg weitergehen, weil das Erreichte erstmal nur einen Zwischenhalt darstellt, um Kraft zu tanken für den Rest der Strecke.

"Die Höhle der Löwin" ist, betrachtet man die gesamte Bandbreite des Krimi-Genres, bezüglich Struktur und Erzählweise am äußeren Gattungsrand angesiedelt und hat ein Bein schon zur Hälfte in der Erzählung. Die Geschehnisse, die Action, treten deutlich hinter die Perspektive und Wahrnehmung der Protagonisten zurück. Das Hauptaugenmerk des Lesers wird auf die Begegnungen der einzelnen Personen und ihre Beziehungsfähigkeit und -unfähigkeit gelenkt. Wer bin ich? Wer bist Du? Wie gehen wir miteinander um? Das sind die stets wiederkehrenden Fragen bei jeder Begegnung. Hinzu kommt, dass jede Person ein Päckchen aus der eigenen Vergangenheit mitschleppt und dass diese persönliche Vergangenheit immer auch entscheidend die aktuelle Beziehung zum jeweils anderen belastet.

Die Story biedert sich zu keinem Zeitpunkt dem Leser an. Der rote (Krimi)Faden führt zwar stringent bis zum Ende den Leser hindurch, überlässt ihn dabei aber sich selbst und seinem Good Will, an der Geschichte dranzubleiben. Diese Selbstständigkeit bei völligem Fehlen humoristischer oder romantischer Pausen ist anstrengend. Die Geschichte an sich ist eine sehr traurige, deprimierende. Frau Paprotta hat es unterlassen, dem Leser hin und wieder eine Pause bzgl. dieser dunklen Stimmung zu gönnen. Und man muss schon aufpassen, um am Ende nicht zurückzubleiben mit dem Gefühl, dass die Welt zwar gut, alle Menschen darin aber schlecht und abgründig sind.

"Die Höhle der Löwin" ist eine gute, ernsthafte, sprachlich und stilistisch herausragende Geschichte und alles andere als Krimi-Fast-Food. Wer sich auf 300 Seiten Ernsthaftigkeit und Sinnsuche einlassen kann und will, wird mit diesem Buch bestens bedient werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bemerkenswert gut! 3. Oktober 2007
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zugegeben, der Titel wirkt ein wenig verkrampft. Doch ansonsten ist das eine fein gesponnene, filigrane aber auch bodenlose Geschichte.

Dass Oberkommissarin Ina Henkel im Laufe der fortschreitenden Handlung nicht nur den Fall auf eigene Faust aufklärt, sondern - gemeinsam mit dem Leser - auch zunehmend Sympathie mit der Täterin entwickelt, macht das Ganze zu einem psychologisch raffiniert aufgebauten Kriminalroman, etwas, was sonst nur ein Autor wie Georges Simenon vermocht hat.

Astrid Paprotta versteht es dabei, die verschiedenen und im unterschiedlichem Grade hoch neurotischen Charaktere gekonnt darzustellen. Die wechselnden Schauplätze in Deutschland sowie in Rumänien machen das Buch ein weiteres Mal spannend.

Das Bild der Polizeiarbeit ist recht realistisch gezeichnet, besonders das der von Bürokratie und die wie so immer in weiter Ferne von der Basis arbeitenden Führungskader. Dass das Vorgehen Ina Henkels in manchen Situationen nicht der tatsächlichen Polizeiarbeit entspricht, übersehen wir geflissentlich, halten es aber auch nicht für unwahrscheinlich.

Fazit: Ein von Anfang bis Ende spannend geschriebener Kriminalroman jenseits der Üblichen, der auch nie der Gefahr erliegt, in die Klischeehaftigkeit zu entgleiten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...auf ihre schmalen Schultern lädt." Der blonde Racheengel. So wurde sie nach dem brutalen Mord an ihrem Lebensgefährten genannt. Jetzt ist Denise Berninger aus der Haft geflohen. Nach bukarest, einer fremden, unbarmherzigen Stadt. Kommissarin Ina Henkel macht sich auf den weg dorthin, auf die Jagd nach einer scheinbar durchgeknallten Frau. Was aber sucht Denise Berninger in Bukarest? Und hat sie vielleicht damals nicht doch das richtige getan?
A. Paprotta stellt ihre Kommissarin Ina Henkel auf eine harte Probe und läßt sie vor dem Hintergrund einer fremden Stadt mehr und mehr an dem Sinn ihrer außergewöhnlichen Aufgabe zweifeln...
Der Nachfolger von "Die ungeschminkte Wahrheit" beginnt am Ende - und schafft einen Anfang, den sich Ina auch nicht in ihren fast "normalen" Alpträumen hätte vorstellen können. Weitere Morde, Korruption, Entführung, Verschleppung und Erpressung lassen Ina immer mehr zweifeln und verzweifeln und welche Pläne verfolgt die Ex-Fernsehkommissarin?
Ein Buch, dass ohne Rücksicht auf Verluste in die vielen psychischen Schichten eines Menschen eindringt und diese bloßlegt. Ich hätte sicher nichts gegen einen weiteren Nachfolger!
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