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Die Große Rezession Gebundene Ausgabe – 18. August 1999


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 237 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (18. August 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593363682
  • ISBN-13: 978-3593363684
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,7 x 22 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 910.033 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Was haben Kinderhort und Liquiditätsfallen gemeinsam? Paul Krugman meint eine Menge. In Die Große Rezession schaut der Professor vom Massachusetts Institute of Technology auf die alarmierende Kette finanzieller Krisen, die in den Neunzigern die verschiedenen Wirtschaftssysteme rund um den Globus geplagt haben, besonders die asiatische "Seuche", und sieht eine unheimliche Ähnlichkeit mit der "Großen Rezession". Statt einer neuen "Weltordnung", versprochen vom Triumph des Kapitalismus über den Sozialismus, "hat sich herausgestellt, daß die Weltwirtschaft ein viel gefährlicherer Ort ist, als wir angenommen hatten."

Krugman nutzt das Beispiel eines Kinderhorts in Washington, D.C., um die Dynamik von Rezession und Inflation zu erklären. Er untersucht den bemerkenswerten Aufstieg Asiens und die Vorboten für das asiatische Schlamassel -- der Tequila Effekt Mitte der Neunziger, der in Mexiko begann, und Japans Sturz in eine wirtschaftliche Misere in den frühen Neunzigern. Er untersucht dann die tieferliegenden Gründe für den Kollaps des thailändischen Baht und anderer asiatischen Währungen, genauso wie die anschließenden Aktionen des IMF und die unklare Rolle der Absicherungsfonds. Am Ende sieht Krugman die Wiederkehr der Rezessionswirtschaft, was "bedeutet, daß zum ersten Mal innerhalb von zwei Generationen das Scheitern auf der Nachfrageseite des Marktes -- ungenügender privater Konsum, der die vorhandenen Produktionskapazitäten nicht voll ausnutzt -- für einen großen Teil der Welt zur klaren und gegenwärtigen Begrenzung der Prosperität geworden ist". Das gleiche Problem war die Wurzel der 1930er Rezession.

Während es einen Weltkrieg lang dauerte, um das Problem zu lösen, sieht Krugman heute Lösungen, die weit weniger dramatisch sind, aber die eine Bereitschaft erfordern, veraltete Lehren über Bord zu werfen und über alte Probleme auf neuen Wegen nachzudenken.

Über die Jahre hat sich Krugman einen wohlverdienten Ruf geschaffen, indem er den Fachjargon der Ökonomen in eine Sprache übersetzt hat, die jeder mit Interesse -- auch ohne Doktortitel -- verstehen kann. Die Große Rezession ist ein weiterer Beleg für Krugmans Fähigkeit, die Orakel der globalen Wirtschaft von heute zu lesen und zu interpretieren. Sehr empfehlenswert. --Harry C. Edwards

Pressestimmen

12.07.1999 / Frankfurter Allgemeine: Mit alten Rezepten gegen neue Krisen "Krugmans Buch ist das Plädoyer eines intelligenten Außenseiters. Es regt an durch den Widerspruch, den es provoziert."

17.07.1999 / Economist: Vintage Krug "Few write better about economics than Mr Krugman, an outstanding practitioner and a brilliant populariser."

01.08.1999 / Bilanz: Krugmans Plädoyer für die alten Rezepte "Sein neustes Buch ist kontrovers wie alles, was Krugman schreibt."

12.08.1999 / Die Weltwoche: Paul Krugman lädt ein zum Gratis-Lunch "Eine gute Analyse der Asienkrise und ihrer Folgen."

16.08.1999 / Der Spiegel: Wir brauchen Helden "Ich glaube nicht, daß die globale Finanzkrise wirklich schon überstanden ist. Der Drang zur Reform des Weltfinanzsystems hat sich auch diesmal wieder ganz schnell verflüchtigt. Deshalb ist die Möglichkeit, daß wir weitere Krisen erleben werden, sehr groß."

27.08.1999 / Handelsblatt: Keine Scheu vor Teufelszeug "Der Ökonom Paul Krugman zählt zu den wenigen Vertretern seines Fachs, die ebenso kompetent wie anschaulich schreiben. Sein Buch über die Krisen der Weltwirtschaft ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel."

30.08.1999 / Frankfurter Allgemeine: Inflation für Deutschland "Krugman ist ein gut schreibender Provokateur. Auch wer widerspricht, liest ihn mit Gewinn."

02.09.1999 / Die Zeit: Der zweite Blick "Krugman räumt mit gängigen Klischees auf und bricht mit herrschenden Tabus der Nationalökonomie."

07.10.1999 / Wirtschaftswoche: Die Augen offenhalten "Anschaulich und sachlich beschreibt das Buch die Gründe für die Entstehung der Asienkrise - und mahnt uns, jederzeit die Augen für neue Krisensignale offenzuhalten."

13.10.1999 / Hamburger Abendblatt: Deutschland? Ich bin beunruhigt "Die Euro-Zone und insbesondere Deutschland ist dicht am Abgrund einer Japan-ähnlichen Krise."

14.10.1999 / Stuttgarter Zeitung: Die ungewöhnlichen Ideen des Paul Krugman "Der Elfenbeinturm ist so ziemlich der letzte Platz, wo man Paul Krugman suchen sollte. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hat sich der amerikanische Wirtschaftsprofessor zum Ziel gesetzt, seine Bücher verständlich zu schreiben."

14.10.1999 / Badische Zeitung: Inflation? Halb so schlimm "Paul Krugman ist so ganz anders als hiesige Wissenschaftler. Wenig professoral, bescheiden in seinem Auftritt und - vor allem - für wirklich jeden verständlich."

14.10.1999 / Frankfurter Rundschau: Die globale Ökonomie steckt nach wie vor in der Patsche "Krugman hat die seltene Gabe, komplizierte ökonomische Zusammenhänge plastisch darzustellen und das Kauderwelsch seiner Zunft zu meiden."

23.10.1999 / Die Presse: Besser wir als die anderen "Krugman ist der erste prominente Wirtschaftstheoretiker, der ein populäres Buch zur Krise der Finanzmärkte veröffentlicht hat."

28.10.1999 / Wirtschaftswoche: Paul Krugman über die europäische Geldpolitik "Daß der Euro Millionen neue Jobs schafft und die Wirtschaft immens ankurbelt, war Propaganda."

02.11.1999 / Die Tageszeitung: Eine Mixtur aus Neoliberalismus und Keynes "Krugman pflegt einen eigenen Stil: Ökonomische Reflektionen werden aufgepeppt durch pfiffige Beispiele aus den Niederungen des Alltags - griffig und verständlich formuliert."

10.02.2000 / Der Standard: Die Vorboten einer Krise erkennen "Mit einer Fülle von Fakten und mit der sprachlichen Eleganz und intellektuellen Schärfe, die man von ihm und seinen Beiträgen gewohnt ist, erklärt Krugman, warum gängige Krisenrezepte unwirksam sind."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jost W. Kramer am 21. Mai 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Ausgangspunkt von Krugmans Ausführungen ist seine Besorgnis, dass die in den letzten Jahren bei mehreren Ländern (Thailand, Japan, Russland, Brasilien etc.) aufgetretenen Wirtschaftskrisen Vorläufer einer Weltwirtschaftskrise wie in den Dreißiger Jahren sein könnten. Vor diesem Hintergrund stellt er die Entwicklungen dar, die in den verschiedenen Ländern vor und während der Krise beobachtbar waren. Sein besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus der Rolle von Hedge-Fonds (als möglichen Krisenverursachern) und dem Internationalen Währungsfonds (als Helfer bei der Krisenbewältigung). Schlussendlich münden seine Überlegungen in der Frage, ob die Talsohle der Krisenentwicklung bereits erreicht sei, sowie in der Skizzierung und Beurteilung verschiedener Reaktionsweisen bei Auftreten von Währungskrisen. Das Buch bietet eine spannende Lektüre wofür Thema und Darstellungsweise gleichermaßen verantwortlich sind. Zwar sind viele von Krugmans Argumentationsweisen und Lösungsansätzen nicht ganz neu, aber ihm gebührt das große Verdienst, sie einer breiten Öffentlichkeit jenseits des ökonomischen Fachpublikums vorgestellt zu haben. Von grundsätzlicher Bedeutung sind insbesondere seine Anmerkungen zur Rolle des IWF bei der Krisenbewältigung, da sie die aufgrund der politischen Konsequenzen geübte Kritik an dieser Organisation durch ökonomische Analysen verstärken. Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur (wirtschafts-)politischen Diskussion, das auch Laien differenziert an die Problematik heranführt. Störend macht sich bei dem insgesamt gut lesbaren Buch allein eine gewisse Eitelkeit des Verfassers bemerkbar, wenn er seine eigenen Diskussionsbeiträge explizit und lobend hervorhebt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. September 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch wird niemanden kalt lassen, der einen Sinn für Geschichte hat. Man muss die Große Depression nicht selbst miterlebt haben, an die uns Paul Krugman erinnert. Es genügt, sich die Bilder vor Augen zu führen, von Arbeitslosen zum Beispiel, die in den Müllbergen New Yorks nach Essbarem stocherten. Von vormals gut situierten Büroangestellten zum Beispiel, die im London der frühen Dreißiger im sauberen, abgewetzten Anzug, ein Schild am Körper tragend mit der Aufschrift "Suche Arbeit", durch die Straßen liefen. Paul Krugman schärft unser Gespür dafür, wie fragil die globalisierte Wirtschaft ist, auf wie tönernen Füßen ihr Gleichgewicht steht. Das Buch macht nachdenklich, und es provoziert: mit dem Vorschlag etwa, in Japan Inflation zu erzeugen, um das Land aus der nun schon ein Jahrzehnt andauernden Wirtschaftskrise herauszuführen. Mit dem Vorschlag etwa, in den Schwellenländern Kapitalverkehrskontrollen als Ultima ratio zu begreifen, um irrationale Kapitalströme einzudämmen, die Wechselkurse und Außenhandel durcheinander bringen. Aber an keiner Stelle doziert Krugman aus der Warte des gelehrten Ökonomieprofessors - beileibe keine Selbstverständlichkeit in der hiesigen, einschlägigen Bücherlandschaft. Nein, er nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den Schauplätzen der Finanz- und Wirtschaftskrisen in Japan, Südostasien, Lateinamerika und Russland.Lesen Sie weiter... ›
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manuel Müller am 7. Januar 2004
Format: Taschenbuch
So gut Krugmans Buch auch geschrieben ist, so deprimierend ist doch das Fazit, das man daraus zu ziehen hat. Unterm Strich hat die grosse Depression der Dreissiger Jahre, unter der Millionen Menschen weltweit leiden mussten, die letztendlich den Zweiten Weltkrieg zur Folge hatte, all das hat nichts oder nicht viel gebracht und war vergebens. Krugman zeigt, wie mit einem Wink des Internationalen Währungsfonds wiederum Millionen Menschen zu leiden haben, in Mexiko, in Brasilien, in Korea oder Malaysia. Fast, als hätte ist die Depression nie gegeben, als hätte nie jemand seine Gedanken dazu geäussert.
Die praktikablen Einsichten des John Maynard Keynes sind scheinbar unter dem Eindruck des Monetarismus, der seit den 80er Jahren en vogue ist, vergessen geraten oder nicht mehr durchsetzbar. Stattdessen schauen die Regierungen aller Couleur, wie sie ihre Klientel des Grosskapitals bedienen. Im Kapitel über Hedge-Fonds sind ein paar Takte dazu zu lesen.
Was mir bei Paul Krugman immer sehr positiv auffällt, ist die Unbestechlichkeit in seinen Darlegungen, der logische Aufbau und die Tatasache, dass er meiner Meinung nach fast immer recht hat.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein-Franke-in-Bayern am 12. November 2004
Format: Taschenbuch
Es ist fast eine Seltenheit geworden, sachliche und gleichzeitig kritische Töne über die internationalen Wirtschaftsnetze zu finden. Krugman schafft diesen Spagath in vorbildlicher Weise, tiefgründige Information, Kritik und Lösungsansätze darzustellen, ohne zu flachen, populistischen Floskeln greifen zu müssen wie z.B. Ogger oder Creutz. Als Backgroundreading auch für alle No-Logo Aktivisten und Globalisierungsgegner zu empfehlen.
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