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Kundenrezensionen

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am 27. Mai 2014
Ich hatte mich lange auf dieses Buch gefreut, weil die "Vorgänger" spannend und einen gewissen Hauch von Bundesnachrichtendienst versprühten. Aber leider ist dies nur eine aktionsüberbordende "Räuberpistole" geworden. Die Dialoge sind manchmal wie in einem schlechten Film, teilweise ist die Geschichte bruchstückhaft zusammengesetzt.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass nach der ein wenig erhellenden Arbeit unseres Auslandgeheimdienst, hier ein krasses Gegenstück geschrieben werden müsste, um möglichst weit weg von der Realität zu sein.
Wenn man schon das Glück hatte, wie Herr Berndorf, beim BND Einblick zu bekommen, dann sollte bitte auch was dabei rüberkommen. Das die wirkliche Arbeit nicht beschrieben werden kann erklärt sich von selbst, aber das Gefühl ein klein wenig unter diesen Schleier und sei es nur durch einen Kriminalroman, zu schauen, ist hier leider nicht gelungen. Schade! Bleiben dann doch nur noch John le Carre und Graham Greene.
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am 1. März 2014
Seit Ende der 80er Jahre ist Jaques Berndorf ein äußerst produktiver Autor und verkauft inzwischen Millionenauflagen. Seine Eifel-Krimis sind bekannt, auch wenn ich selbst bisher noch keinen davon gelesen habe. Aber ich habe die 4 Romane rund um den BND-Agenten Karl Müller gelesen. Und ich bin von allen begeistert oder zumindest fasziniert.

In "Die Grenzgängerin" überschneiden sich wie immer mehrere Fälle. Ob Müller in Tripolis in Gefahr gerät, Svenja in heikler Mission unterwegs ist, Goldhändchen mal wieder in fremden Netzen recherchiert oder wie Krause versucht, den ganzen Laden zusammen zu halten. Und ganz nebenbei gelangen wundersame Drogen und 1000 Kilogramm Sprengstoff mach Deutschland. Und niemand weiß, was damit geplant wurde. Aber irgendwie hängt am Ende doch alles zusammen.

Was genau die Faszination dieser Romane für mich ausmacht, weiß ich gar nicht genau. Aber alle Bände wirken sauber recherchiert und irgendwie echt. Auch wenn das wahrscheinlich gar nicht darstellbar ist. Schließlich handelt es sich ja um einen Geheimdienst. Wahrscheinlich macht das die Stärke der BND-Romane aus. Sie könnten genau so passieren.

Die Handlung spielt in mehreren Ländern und wird doch von Deutschland aus zusammen gehalten. Der Chef ("Krause") gerät dabei an sein körperlichen Grenzen, zumal Interna an die Öffentlichkeit gelangten, die nahelegen, dass es einen Maulwurf im BND gibt.
In einfacher Sprache und in perfekter Erzählzeit, entwickelt die Geschichte einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Die Handlungsorte werden dabei so genau wie nötig gezeichnet. Egal, on in Tripolis, in Berlin oder jedem anderen Ort, alles passt.

Die Charaktere (egal ob Agenten, Vorgesetzte, Informanten oder Kriminelle) sind allesamt sauber entworfen und auch deren Privatleben spielt eine entscheidende Rolle. Es wirkt alles so normal, wie es nur sein kann. Damit wird eine Realität erzeugt, die beängstigend sein kann. Und eben diese Normalität macht es schwer, die einzelnen Handlungen moralisch zu bewerten. Was aus Sicht der Öffentlichkeit (auch durch die Darstellung der Medien) skandalös erscheint, sieht aus dem Blickwinkel der handelnden Personen ganz anders aus. Hier eine Bewertung anzugeben, sollte man sich nicht anmaßen.

Fazit: alle 4 Bände haben mir nun ausnehmend gut gefallen. Also auch "Die Grenzgängerin". Eine bestimmte Lesereihenfolge ist nicht unbedingt notwendig, aber manche Situationen ergeben nur mit Vorkenntnissen Sinn. Trotzdem kann man in jeden Band für sich einsteigen, ohne aus vorangegangenen Büchern zu viel zu erfahren.
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am 24. August 2012
Wenn ich das richtig sehe, haben wir den besten Agenten verloren, der mit Abstand beste weibliche Agent ist ohne Auftrag in Tripolis verschwunden, die Tarnung des sehr wichtigen Informanten Arthur Schlauf ist aufgeflogen.“

Wobei zu diesem Zeitpunkt der Leitung des deutschen Geheimdienstes noch nicht bekannt ist, dass eine noch unbekannte Frau mit Kiloweise nicht nachweisbarem Sprengstoff auf dem Weg nach Deutschland ist.

Genügend Gründe also für Direktor Krause, sich die noch wenigen Haare zu raufen. Krause, der Lunte gerochen hat durch einen unangenehmen Mitarbeiter und sich nach Hause verdrückt hat. Unter Protest seiner Frau, unter Beeinträchtigung der Einrichtung ob der notwendigen Umbauten in seinem Wohnzimmer. Aber was tut man nicht alles, wenn man sauer ist und seinen Dienst zu schützen hat. Und zudem voller Sorge um Müller, den besten Agenten, der in Tripolis verschwunden ist, um Svenja, die beste Agentin, Lebensgefährtin von Müller, die verschwunden ist (wobei allen klar ist, wohin Svenja sich aufgemacht hat). Und dies alles angesichts der Bedrohung durch die Unbekannte mit dem Sprengstoff und unter Druck durch einen hochrangigen Offizier und überzeugten Folterer des ehemaligen libyschen Regimes, der auf ein Flugzeug und ein sicheres Geleit drängt.

In Verbindung mit, wie immer bei Berndorf, auch hervorragend eingeführten und eigenständigen Nebenfiguren setzt der Autor in seinem neuesten Buch so einen munteren, durchaus hier und da mit feinem Humor gewürzten, nie aber langweiligen oder unlogischen Reigen in Gang, der bestens unterhält.

Absolute Hochspannung, blutige Gemetzel, ständig verwirrende Nebengeschichten, falsche Fährten und Finten sind dabei seine Sache nicht. Wohl aber der stetige Fluss einer in feiner Sprache erzählten Geschichte mit überzeugenden Protagonisten in durchaus erkennbaren Verbindungen und Wechselwirkungen. Wobei es besonders die sprachlichen Möglichkeiten Berndorfs in seinem ruhigen Erzählfluss sind, welche die Lektüre zu einem Genuss machen.

Unaufgeregt, mit oft kurzen, aber präzise treffenden Beschreibungen von Orten, Personen und Situationen und ebenso fließend realistisch funktionierenden Dialogen entfaltet Berndorf durchaus, fast wie nebenbei, noch einen Blick auf aktuelle Krisenherde und Hintergründe brutaler Machenschaften, an denen große Regierungen bei weitem nicht unbeteiligt sind.

Eine lockere Erzählweise, die auch den oft pathetischen Unterton vieler anderer Agentengeschichten gar nicht erst auf kommen lässt und durch hier und da leichte Überzeichnungen (ob einer wie Krause wirklich Geheimdienstchef werden würde?) das alles wieder ins rechte Maß rückt.

Eine in sich schlüssige, ruhig (und an rechter Stelle durchaus mit Spannungselementen gewürzt) erzählte Geschichte, die für gute Unterhaltung und Freude an Form und Stil sorgt.
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am 18. März 2014
Der Roman ist gut und interessant aufgebaut, er lässt sich flüssig lesen und einiges an Spannung ist auch dabei. Aber mich hat das Buch nicht soweit gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Vor allem im letzten Drittel lassen Intensität und Spannung für mich doch nach, obwohl es auf den "Showdown" hinläuft, den ich etwas schwach fand.

Thematisch hat mich das Buch insofern angesprochen, weil es ein Agentenbuch ist, in dem endlich einmal der BND im Mittelpunkt steht und nicht einer der "üblichen Verdächtigen" (Geheimdienste), von denen ich in unzähligen Agententhrillern schon gelesen habe. Endlich wird klar, auch Deutschland hat einen Geheimdienst. Wie weit die geschilderten Handlungen in Zusammenhang mit dem BND nun realistisch sind, kann ich natürlich nicht beurteilen - es ist ja ein Geheimdienst - aber vieles wirkte auf mich mit meinem laienhaften Verständnis durchaus realistisch und nachvollziehbar. Allerdings hat es mich doch an mehreren Stellen irritiert, dass der BND als etwas provinziell, semi-professionell und unbeholfen dargestellt wird.

Insgesamt eine sehr passable und interessante Unterhaltung und ich kann mir vorstellen, noch ein weiteres Buch aus dieser Reihe zu lesen.
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am 10. September 2012
Die Grenzgängerin – Jacques Berndorf

Inhalt

Eine Frau, eintausend Kilo Sprengstoff, ein Ziel: Deutschland

Der deutsche Topagent Karl Müller geht bei einem Auftrag in Tripolis verloren. Prompt will ihm der BND fristlos kündigen – gegen den Widerstand seines Chefs Krause, der daraufhin selbst den Dienst verlässt. Die Situation im BND ist heillos verfahren, da trifft die Nachricht ein, dass eine Frau in Albanien tausend Kilogramm Sprengstoff gekauft hat und damit auf dem Weg nach Deutschland ist. Wer ist sie? Was will sie? Und vor allem: Wer kann sie aufhalten?

Karl Müller wird nach Tripolis geschickt, um einen libyschen General »abzuschöpfen«, der mit dem deutschen Geheimdienst zusammenarbeitet. Doch plötzlich ist Müller spurlos verschwunden. Seine Kollegin und enge Freundin Svenja Takamoto reist ihm ohne offiziellen Auftrag hinterher. Beiden Agenten steht deswegen vonseiten der BND-Rechtsabteilung die fristlose Kündigung ins Haus. Das will ihr Chef Krause nicht hinnehmen, der bereits im offenen Kampf mit der Finanzabteilung steckt und nur noch von zu Hause arbeitet. Schnell stürzen die Konflikte die ganze Behörde ins Chaos. Dann kommt eine erschreckende Nachricht: Angeblich hat eine Frau in Albanien tausend Kilogramm C4-Sprengstoff gekauft – eine Ladung, mit der man mehrere sechsstöckige Häuser pulverisieren könnte. Und sie soll mit dem Stoff auf dem Weg nach Deutschland sein. Doch niemand weiß Genaueres, Müller und Svenja bleiben verschwunden, und die Gefahr wächst von Tag zu Tag ...(Verlagsinfo)

Kritik

Jacques Berndorf ist einer der wenigen, deutschen Autoren denen es erlaubt war eine Blick hinter die Kulissen des Deutschen Geheimdienstes dem Bundesnachrichtendienstes (BND) zu werfen. Trotz alledem bleibt es dabei es ist und bleibt ein Geheimnis welche Rolle der deutsche Geheimdienst in Krisenregion spielt. Mit Sicherheit keine unerhebliche, doch alle Aktionen bleiben stets im Verborgenen, und es breitet sich ein Deckmantel des Schweigens aus unter den offiziellen Meldungen.

Das „(Erfolgs)Geheimnis ist wohl die Unauffälligkeit der Agenten, die als Touristen, als Geschäftsmänner, Wissenschaftler, Entwicklungshelfer oder weniger versteckt als Diplomaten, ihrer nicht ungefährlichen Arbeit nachgehen. Ziel ist die Aufklärung in Krisengebieten, Unterlagen sammeln, Spionage der Infrastruktur des Landes – geografisch wie auch politisch einen Blick hinter den Vorhang zu werfen. Und hier besteht das eigentliche Risiko der Agenten, es sind Menschen, von denen sie die meisten Informationen sammeln können.

Jacques Berndorf erzählt in seinen Romanen um seine Hauptfigur „Karl Müller“ sehr realistisch und ist darauf bedacht, weniger extrovertiert und auffällig aufzutreten.

Seine Agenten sind ganz normale Menschen nach außen hin, doch sie führen ein Leben im Schatten. Ein Privatleben findet meistens wohlkontrolliert und wenig transparent statt. Ein Familienleben ist schwierig zu einzuordnen unter den vielen Einsätzen, von denen man selbst der Partnerin oder Ehefrau, am besten gleich gar nichts erzählt. Egal welchen Gefahren sie sich aussetzen im Außendienst, erhalten sie wenig bis gar keinen Dank und Anerkennung.

All das erzählt der Autor des vorliegenden Titels: „Die Grenzgängerin“ zwischen den Zeilen. Zu allererst lässt er den TOP Agenten Karl Müller im Tripolis von der Leine. Das Land ist durch den Bürgerkrieg zerrüttet und der ehemalige Staats- und Regierungschef Gaddafi hinterlässt auf seiner Flucht eine Menge Leiche und sowieso ein in Trümmern liegendes Land.

Die Mission des Agenten ist es, eine Quelle anzuzapfen und Information zu erhalten. Doch seine menschliche Quelle ist fürchterlich illoyal und lässt den Bundesagenten in eine Falle laufen. Der Kontakt zu seinen Dienstherren in Deutschland reißt ab und seine Geliebte und Kollegin Svenja Takamoto hält nichts mehr aus und sie reist mithife ihrer eigenen „Quellen“ nach Libyen um Müller zu befreien.

Das gelingt ihr auch, aber unauffällig ist etwas anderes. Zu Hause gibt es nun Probleme mit den Medien und innerbetriebliche Intrigen machen es der Abteilung um Müller nicht leichter. Zudem taucht noch eine extreme Bedrohung auf, denn eine geheimnisvolle Frau hat 1000 Kilogramm hochexplosives C4 gekauft und ist damit auf den Weg nach Deutschland. Ihr Ziel ist es wohl einen Anschlag auszuführen, doch wer oder was ist das Ziel dieser Aktion? Die Zeit rennt den Geheimdienstlern davon...

Jacques Berndorfs neuester Spionage-Thriller überzeugt durch eine abwechslungsreiche Handlung mit interessanten Nebenschauplätzen. Gerade im ersten Teil nimmt die Handlung ein irrsinniges Tempo auf, die Ereignisse überschlagen sich dabei ein wenig und schon befindet sich der Leser inmitten von BND-Intrigen, absolut schmutzigen CIA-Aktionen und der Indiskretion der Medien.

In „Die Grenzgängerin“ versuchen die Agenten möglichst lautlos ihren Job zu erledigen. Zwar ist das nicht immer möglich, doch mit der Rücksichtslosigkeit eines 007 hat das nichts gemeinsam. Wenn Gewalt ausgeübt werden muss, dann schnell, hart und konsequent. Bei Jacques Berndorf bewegt sich dies allerdings sehr realistisch. Die Spannung wird hier nicht nur durch Kugelhagel und Befreiungsaktionen erzeugt, sondern durch messerscharfe Dialoge, die man sehr genau lesen muss, die aber ungemein vergnüglich sein können. Viel Wert legt der Autor und Journalist auf die Konzeption seiner Charaktere, die absolut bodenständig und authentisch erzählt wird.

Müller wird sein eigenes unbeständiges Leben vor Augen geführt, wenn seine Tochter ihn bittend von ihm aufgenommen zu werden, da sie bei ihrer Mutter nicht bleiben möchte. Die Schattenseiten ihres Berufes holen sie auch im Privatleben ein. Jedenfalls dass, was davon übrig geblieben ist. Ein klägliches Stück „Normalität“ das immer weiter schwindet.

Sehr interessant und vielschichtig auch ist die Figur der Svenja Takamoto. Wenn Müller das Hirn des Duos ist, dann ist seine Geliebte und Kollegin in jedem Fall der schlagkräftigere Teil, der manchma,l wenn es sein muss, auch über Leichen geht.
Bei diversen Nebenfiguren hat Jacques Berndorf seinen ganz persönlichen Spielplatz entdeckt. Jede Figur hat seine Eigenarten, oftmals schrullig und merkwürdig „lebendig“ doch immer menschlich und nicht nur sympathisch.

Trotz aller Nebenfiguren und Handlungen konzentriert sich die Handlung zumeist auf die Bedrohung der 1000 Kilogramm C4 mit der man ganze Wohnblöcke einebnen könnte. Der Autor lässt eventuell den Leser einen Blick hinter die Methoden der Recherche blicken lassen. Denn es gibt ja auch Agenten, die von ihrem Arbeitsplatz am Schreibtisch Bedrohungen analysieren und versuchen auszuschalten.

Fazit

„Die Grenzgängerin“ ist ein faszinierender Agenten- und Spionage-Thriller mit einer kristallklaren Leseempfehlung. Abwechslungsreich, Authentisch und die Kombination zwischen Handlung und Figuren absolut ausgewogen.

Seit Jahren habe ich keinen Berndorf mehr gelesen, aber nun kann es kaum erwarten, dass der deutsche TOP-Agent des BND und seine Kollegen die Welt retten, oder zumindest die kleine BRD.

Ich glaube das sich so mancher Agent des BND beim Lesen des Titels, schmunzelt oder zumindest seiner Frau oder Partner(in) zum Lesen empfiehlt.

Perfekter und gar nicht geheime, hochkarätiger Agententhriller und gar nicht Top Secret.

Michael Sterzik
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am 20. Oktober 2014
Für Berndorf-Fans (die nicht nur die Eifel-Krimis lesen und mögen) ist sicherlich auch "Die Grenzgängerin" wieder eine gute Gelegenheit, sich vom Alltag zu entspannen. Erfügt sich klassisch in seine Reihe der Agententhriller ein und handelt auch wieder von denselben Charakteren, so dass Fans sich wieder sehr leicht einlesen können.
Inhaltlich lässt leider der Schluss etwas zu wünschen übrig, da er zum einen sehr vorhersehbar, aber zum anderen auch etwas unrealistisch ist, was die finalen zeitlichen Abläufe betrifft.
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am 30. Oktober 2014
Der Roman hat einen starken Auftakt mit einem BND-Auslandseinsatz, der weitere Aktionen im Inneren nach sich zieht. Während der Text vom Anfang bis zur Mitte spannend und präzise geschrieben ist, verflacht die Handlung zum Schluss und wird im Showdown zudem etwas unlogisch, Erzählerisch nähert sich die Geschichte im Verlauf zunehmend den Eifelkrimis an. Fazit: Netter Zeitvertreib, aber wer einen packenden Geheimdienstroman ohne "Puddingteilchen" möchte, sollte lieber zur Operation Rubikon greifen.
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am 19. November 2015
Nach den beiden vorangegangenen Krimis um den BND-Agenten Müller glaubt man nicht, dass Spannung und Dramatik noch so sehr zu steigern möglich ist. Wirkllich lohnend, wenn man einen der beiden vorigen kennt.
Das gebrauchte (gebundene) Exemplar von Impulz Logistik ist wie neu und war zwei Tage nach Lieferankündigung in der Post.
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am 17. April 2014
Bernstorff erzählt einfach wunderbar. Die Handlung ist stringent, seine Charaktere ebenso. Er bemüht nahezu keine Klischees, seine Personen bleiben immer fassbar und menschlich. Eine klare Empfehlung für alle Fans und ein guter Einstieg für solche, di es noch werden möchten
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Dies ist der neueste Band um den BND-Agenten Karl Müller, der sich zu Beginn der Geschichte diesmal in Tripolis wiederfindet, wo er eine alte Quelle aufspüren soll, die vor den Unruhen in Libyen ausgeflogen werden möchte, bevor die Rebellen ihn in die Finger bekommen. Doch „Quelle 6“, wie die Person operativ bezeichnet wird hat ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wie dies geschehen sollte.
Im Rahmen der darauf folgenden Aktion wird in Berlin auf einmal deutlich, dass sich aus der Rechnungsabteilung einige Kräfte gegen die bestehenden Strukturen des BND formieren, gegen die Amtsleiter Krause parallel zu seiner sonstigen Arbeit Strategien entwickeln muss. Außerdem stellt sich im Zuge dieser Arbeit und der Ereignisse in Tripolis heraus, dass eine unbekannte Frau eine große Menge Sprengstoff eingekauft hat und sich damit scheinbar auf dem Weg nach Deutschland befindet. Was ihr Ziel ist ist zunächst noch vollständig unklar.
Zu Beginn ein interessanter und spannender Spionagethriller, der sich dann aber zu sehr in den beiden Geschichten auf deutschem Boden verliert. Dabei werden die Handlungs- und Motivfolgen der Figuren immer unklarer, die Dialoge sind ungewohnt sprunghaft und oft unnötig kryptisch. Auf den letzten 50 Seiten macht das Lesen dann definitiv kaum noch Spaß und die schlußendlich Auflösung der beiden großen deutschen Problemfelder kann nicht wirklich überzeugen. Schade.
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