Die Inhalte gehören zu den Dingen, die jeder "Erwachsene" wissen sollte. Besonders für Menschen, die in Organisationen (Profit & non profit, Behörden & Politik) Verantwortung haben, sollten diese Inhalte vertraut sein, so wollte ich zuerst schreiben. Doch besser ist es, es wüssten viele Menschen darüber Bescheid. Dann würden wir alle klüger werden und nachhaltiger handeln.
Wie funktionieren komplexe Systeme? Wie lassen sich Probleme und Herausforderungen angehen? Was sind Stolpersteine bei der Bewältigung von Problemen? Was sind Chancen, um es besser zu machen?
Es ist eine aussergewöhnlich gute und leicht zu lesende Einführung in das "systemische Denken". An kleinen Beispielen wird schon deutlich, wie Wechselwirkungen innerhalb von einfachen Systemen mit wenigen Systemelementen, dafür sorgen, dass wir uns kaum noch auskennen. Visualisierungen und Modellierungen unterstützen unsere Fähigkeiten mit Komplexität umgehen zu können.
Es zeigt auch auf, dass viele Fragestellungen in der heutigen Zeit sehr komplex sind. Auf der anderen Seite wird zu schnell auf Lösungen gesprungen, ohne das Auswirkungen und Rückkopplungen angemessen berücksichtigt werden.
In dem Buch wird nicht der "Zeigefinger" erhoben. Die Welt und die Herausforderungen werden komplex bleiben. Wir werden lernen müssen besser mit Unsicherheit um zu gehen. Wir sollten vorsichtiger sein im Umgang mit Menschen, die die "richtigen" Antworten auf komplexe Fragestellungen "haben".
Kleine Schritte und das Feedback des "Systems" wahrnehmen, ...