Ein wunderschöner Film, in dem der Konflikt und der Sieg eines unkonventinellen, naiv- kindlichen Charakters gegen alles Konventinelle, Geschäftstüchtige und auch Skrupellose geschildert wird. Es wird dem geneigten Zuschauer mehr als nur ein möglicher kindlicher Charakterzug gezeigt; wir begegnen außer Dolly ( Piper Laurie), der Hauptakteurin, auch einem kauzigen, altem Richter, der das Träumen nicht mit den Jahren verlernt hat ( Walter Matthaus), weiter ist da noch die " Evangelistin " und 15- fache Mutter aus Berufung, der Schürzenjäger Riley, usw.,ebenfalls Personen , deren Lebensauffassung jenseits der gesellschaftlichen Akzeptanz liegen. Im Gegensatz dazu steht Dollys Schwester Verena (Sissy Spacek), ganz die tüchtige Geschäftsfrau, mit Sinn fürs Reale ohne Träume und dafür mit einem gehörigen Schuss Skrupellosigkeit. Ihr zur Seite steht der Hochstapler Ritz ( Jack Lemmon), der für seine eigenen Schäfchen sorgt, was indessen Verena nicht ahnt.
Ein gut gemachter Film, mit einer durchaus gewollten Komik, die das Thema nicht verfälscht, sondern herausstellt und liebenswert macht. In dem folgendem Abenteuer machen beide Seiten ihre schmezlichen Erfahrungen. Die Notwendigkeit eines Verzichts zur Friedensstiftung wird erkannt. Die Gegensätze, von natur aus feindlich gesinnt, werden durch die Zuneigung der Menschen zueinander in ein friedliches Miteinander vereint.-
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Eindrucksvolle Bilder, gute Schauspieler und ein wertvolles Thema ergeben einen für alle Altersstufen sehenswerten Film. Empfehlung!