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Die Grande Beune Gebundene Ausgabe – 17. April 2011

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürg Laederach wurde 1945 in Basel geboren, wo er auch heute noch als freier Schriftsteller und Übersetzer lebt und arbeitet. Er studierte Mathematik in Zürich und Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaften in Basel. Jürg Laederach wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist korrespondierendes Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Jürg Laederach wurde mit dem Italo-Svevo-Preis 2005 ausgezeichnet.

Pierre Michon wurde am 28. März 1945 im französischen Département Creuse (Massif Central), im Dorf Les Cards geboren, wo seine Eltern als Grundschullehrer arbeiteten. Zwei Jahre nach der Geburt des Sohnes verließ der Vater die Familie.
Später studierte Michon in Clermont-Ferrand Literatur. Nach langen Jahren der schriftstellerischen Selbstfindung gelang ihm 1984 mit 37 Jahren der Durchbruch: Für Vies minuscules (Leben der kleinen Toten) erhielt er 1984 den »Prix France Culture«, dem weitere Preise folgten. Heute gilt Pierre Michon als einer der bedeutendsten französischen Gegenwartsschriftsteller.
Übersetzungen seiner Werke erschienen in Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, Griechenland, Rumänien, den USA, Brasilien, Mexiko und Syrien. Pierre Michon lebt mit Frau und Tochter in Nantes.



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Format: Gebundene Ausgabe
In seinem düsteren kleinen Roman "Die Grande Beune" beschwört Pierre Michon eine archaische Welt herauf, die fern unserer Zivilisation im Distrikt Dordogne - Périgord und dem Flüsschen Beune ein ursprüngliches Leben verspricht. Hier lebt der junge Lehrer, der sich ungeahnte sinnliche Genüsse von den üppigen Gestalten zweier Frauen erträumt. Helène und Yvonne bieten körperliche Anblicke, von denen er hingerissen ist. In geheimnisvollen Sätzen mit Vergleichen zur Mythologie sieht er die Zigarettenverkäuferin Yvonne, die in ihm unendliche Lüste erweckt.

P.Michon bedient sich einer überbordenden Sprache, in der Landschaft und Natur zur sinnlichen Fleischeslust zu passen scheinen.
Die gefühlvolle und sehr realistische Ausdrucksweise wirkt teilweise altmodisch und zugleich stark erotisch durchsetzt. Von Regen, wilden Wassern, toten Füchsen und laichenden Fischen ist die Rede ebenso, wie vom weißen verlockenden Fleisch Yvonnes, das gelegentlich Merkmale von Verletzungen aufweist. Diese heizen die Fantasie des jungen Lehrers an, der sich immer wieder an Yvonnes Fersen heftet.
Der Lehrer symbolisiert den Eros, der, getrieben von seinen ausschweifenden inneren Bildern, das Objekt seiner Begierde sprachlich in Teile zerlegt.
Angereichert von Stimmungen der Natur, von Regen und glitzernden Wassern, durchströmt den Roman eine unheilvolle Tiefe, die auf kein glückliches Ende hoffen lässt.

In einem Nachwort kann man lesen, dass Michon sich gerne und viel in Bildergalerien aufhielt. Auch seine Darstellung der triebhaften und ungebremsten sexuellen Lüste gleichen teilweise Gemälden. Hier sei nur an Courbets "Der Ursprung der Welt" erinnert.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Oft habe ich im Geiste jenen Zaubermond angerufen, jene Stille, jenes Schmachten,
jenes seltsame Geständnis, hingeflüstert im Beichtstuhl des Herzens."
(Charles Baudelaire; Confession)

Mit Pierre Michon (1945-) wagt man einen erneuten Blick auf unseren Nachbarn Frankreich. In diesem Blick wird deutlich, dass durchaus das ländliche Frankreich gegenüber Paris eine gewisse Bedeutung hat, mit dem Blick auf diese kleinen besonderen Landschaften erhellt das Besondere, das Ursprüngliche. Dieser Kurzroman führt den Leser in die kleine Gegend entlang der Beune, einem kurzen Fluss, der der Große genannt wird und damit ins Périgord, einer historisch bedeutenden, kulinarisch erlebnisreichen Gegend des Südwestens.

Michon verführt den Leser in Begleitung eines 20jährigen Lehrers, des Protagonisten und Erzählers dieses Romans, in eine Welt, die das Archaische verbindet mit dem Augenblicklichen, die das Leben mit der Herkunft ausmalt und in der die Begierde aus der Phantasie verliert gegenüber der Berührung. Genuss ist, wenn vollendet, fad, schrieb Shakespeare in einem der Sonette und so trägt auch diese nie enden wollende Leidenschaft des Junglehrers gegenüber der schönen Tabakverkäuferin Yvonne diese Geschichte neben all den Einheimischen, die ihre Geschichten der Vergangenheit, der Tradition, der Menschen erzählen in einem von Regen verhangenen Dorf in der Winterzeit, jedoch warm behütet in dem kleinen Lokal bei "Chez Helene". Anders als Beatrice bei Dante und Laura bei Petrarca und Schiller, wird Yvonne nicht zum Gipfel der vollendeten aber geistig überhöhten Liebe.
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Format: Gebundene Ausgabe
die beste stelle in diesem buch geht so: "... wie neben einer aufgedonnerten, dann nackten, dann sofort wieder angekleideten und wieder nackten frau, ein rhythmus aus nylons, gold und haut".

wow. jeder mann, der über nackte frauen nachdenkt, sollte dieses buch mindestens einmal lesen. es beflügelt die phantasie.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Die Grande Beune" ist ein Kurzroman von Pierre Michon, einem zeitgenössischen Schriftsteller, der seine Geschichte 1961 in der Dordogne angesiedelt hat. Der dorthin in ein Dorf am Fluss Grande Beune abgeordnete Junglehrer (und Ich-Erzähler) verzehrt sich in unerfülltem, ihr gegenüber kaum angedeuteten Verlangen nach der örtlichen Tabakverkäuferin. Sie und ein einheimischer Jungbauer auf einem nahen Gehöft unterhalten eine Liaison mit wohl sado-masochistischer Note. Zu ihm geht sie zu Fuß über Feldwege und kehrt stolz mit Striemen und Bissmalen ihrer Züchtigung nach Hause zurück. Außer beim Kauf von Zigaretten kommt es auch auf offener Flur zu regelmäßigen Blickbegegnungen zwischen dem Schullehrer und der Schönen, zu er er entflammt ist; so weiß er seine Spaziergänge durch die als düster und klamm geschilderte Landschaft so zu arrangieren, dass sich ihre Wege wie zufällig kreuzen.

Eigentlich hat der Pädagoge ja eine moderne Freundin aus der Großstadt, eine Studentin mit Namen Mado, die ihn in ihrem Renault Dauphine dann und wann in dem abgelegenen Nest besuchen kommt. Mit ihr pflegt er sozusagen eine medizinisch und sozial vernünftige Sexualität. Die Rückbank ihres PKW wird regelmäßig zur Stätte, da sie ihren Trieb stillen.
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