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Die Gründer: Wie sie starten, wie sie wachsen, wie sie reich werden
 
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Die Gründer: Wie sie starten, wie sie wachsen, wie sie reich werden [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Schur , Günter Weick
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Literatur zum Thema Existenzgründung boomt; die Wirtschaftsregale der Buchhandlungen quellen über. In diesem Umfeld nimmt sich das neue Buch von Wolfgang Schur und Günter Weick allerdings aus wie der Papagei im Hühnerstall. Wo andere Autoren ihre Leser durch nüchterne Standortdiskussionen und mühsame Rechtsformerörterungen strapazieren, setzen sie wie schon in Wahnsinnskarriere auf eine packende Geschichte. Und sie ermuntern gleich zum großen Wurf: "Wie man ein Milliardenunternehmen aufbaut", heißt es provokant im Untertitel. Sie hatten eigentlich eher an eine kleine, überschaubare Firma gedacht? Auch dann wird Sie dieser Band auf vergnügliche Weise mit einigen Spielregeln konfrontieren, die in keinem IHK-Seminar vermittelt werden.

Erzählt wird die Gründungsstory eines fiktiven Hightech-Unternehmens, dem innerhalb kürzester Zeit ein spektakulärer Börsengang gelingt. Was noch vor zehn Jahren in den Bereich der Science Fiction verwiesen worden wäre, ist inzwischen durch Start-ups im Bereich neuer Technologien vorexerziert worden. Was steckt hinter solchen sensationellen Coups? Die Antwort von Schur und Weick: zunächst einmal eine gute Geschäftsidee, ein kompetentes Gründungsteam, ein enormer Arbeitseinsatz. Doch das rät auch die traditionelle Gründungsliteratur -- und das allein reicht nicht. Wer groß werden will, muss groß einsteigen und braucht ganz andere Summen als ihm die Hausbank je bewilligen würde. "Venture Capital" heißt das Zauberwort, und wo das zu finden ist, wird hier ebenso verraten wie die Funktion von "Business Angels", die Rolle geschickter Selbstvermarktung oder die Untiefen jedes Börsengangs, der bis zuletzt durch (wahre oder falsche) Negativmeldungen ins Trudeln geraten kann.

Erzählung und Sachinformation sind geschickt ineinander verwoben: Aus ihrer Geschichte leiten die Autoren knapp 30 "Regeln" für den Gründungserfolg ab, die durch längere Exkurse zu Schlüsselfragen (etwa "Beteiligungsgesellschaften", "Businessplan") ergänzt werden. Was ein Management-Buy-Out ist und warum er aufgrund konzerninterner Machtspiele scheitern kann, wird im ersten Teil des Buches ebenfalls erläutert. Auch wenn der ein oder andere Hinweis der Autoren abenteuerlich scheint und mancher Ratschlag vage bleibt -- eine spannende, anregende Lektüre ist Die Gründer in jedem Fall. --Dr. Petra Begemann

manager magazin (03/2001)

Mit Chaos zum Erfolg

Ein Gründerroman vermittelt ungewöhnliche Einsichten ins Unternehmerleben.

Es besteht kein Mangel an klugen Büchern zum Thema Unternehmensgründung. Aber dieser Roman ist anders. Er gleicht eher einem Live-Mitschnitt als einem Ratgeber. Thomas Wille ist die zentrale Figur der Erzählung. Eigentlich hat er Familienurlaub genommen und seiner tüchtigen Frau versprochen, ein Jahr lang das gemeinsame Baby zu bevatern. Zufällig wird er im Biergarten Zeuge, wie zwei frustrierte Angestellte die Innovationsfeindlichkeit ihres Unternehmens beklagen. Der Hausmann und die beiden Angestellten stürzen sich gemeinsam ins Gründungsabenteuer. Am Ende des Buchs produziert das Trio etwas ganz anderes als ursprünglich geplant, und das Unternehmen wird von jemand ganz anderem geleitet. Aber trotzdem ­ oder gerade deswegen ­ ist Thomas Wille nach 200 Seiten zum extrem erfolgreichen Multimillionär geworden.

Die Botschaft des Buchs: Es gibt keine glatten Gründungsszenarien, die stets so verlaufen, wie es der Business-Plan vorsieht. Chaos und Erfolg schließen einander nicht aus.

Das Schicksal von Thomas Wille bildet nur eine von drei Lese-Ebenen des Buchs. Die fiktive Handlung wird ergänzt durch Textblöcke, in denen Faktenwissen aus dem realen Unternehmerleben vermittelt wird. Außerdem haben die Autoren 26 allgemeine Regeln für Unternehmensgründer formuliert und an den passenden Stellen in ihre Erzählung eingefügt. Regel Nummer eins lautet zum Beispiel: "Vergiss sofort jede gute Geschäftsidee. Es sei denn, du bist bereit, sie umzusetzen." "Die Gründer" wird auf diese Weise zu einem Roman mit Management Summary, mit einer Zusammenfassung für eilige Leser.

Die Autoren Weick und Schur sind selbst Start-up-Unternehmer. Ihrem Werk ist die Gelassenheit der Praktiker anzumerken. Es ist weit davon entfernt, Unternehmer zu einer neuen Heldenkaste zu glorifizieren. Auch die 26 Regeln klingen niemals hölzern oder belehrend.

Fazit: Eine innovative Kombination aus Erzählung und Lehrbuch. Schur und Weick liefern den Beweis, dass man auch auf der heimischen Couch liegend wertvolle geschäft-liche Erfahrungen sammeln kann.

Kurzbeschreibung

Think big! Wer die für einen erfolgreichen Start einschlägigen Regeln beachtet, macht aus der Existenzgründung ein Milliardenunternehmen. Wie in ihrem Bestseller "Wahnsinnskarriere" haben die Unternehmensberater Schur und Weick Tips und Informationen in eine spannende Geschichte eingebaut und geben brandaktuelle Erfahrungen weiter. "Die Gründer" fangen da an, wo die "Wahnsinnskarriere" aufhört. Aus dem Karrieristen wird ein Unternehmer, der keine kleinen Brötchen backt, sondern gemeinsam mit drei Partnern und der Hilfe von Venture-Kapital den großen Sprung wagt. Was auf dem Weg von der Geschäftsidee bis zur erfolgreichen Einführung des Unternehmens an der Börse so alles geschehen kann, wird von den Autoren Wolfgang Schur und Günter Weick spannend erzählt und mit handfesten Tips und Regeln anschaulich untermauert. Den gründungswilligen Leser wird es in den Fingern jucken, sofort loszulegen und nicht nur den Schritt in die Selbständigkeit zu riskieren, sondern den ganz großen Wurf.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Vorbemerkungen - Männlich oder weiblich? Dieses Buch wurde für Frauen und Männer gleichermaßen geschrieben. Beide Geschlechter haben unserer Meinung nach die gleichen (guten) Chancen, ein großes Unternehmen zu gründen. Entsprechend kommen in unserer Geschichte sowohl weibliche als auch männliche "Helden" vor. Beim Schreiben ist uns immer wieder aufgefallen, wie stark unsere Sprache "männlich" dominiert ist. Im normalen Sprachgebrauch mag die grammatikalische Regelung sinnvoll sein, die männliche Form zu benutzen, wenn beide Geschlechter gemeint sind. Wenn man dagegen einen Ratgeber schreibt, der ALLE ermuntern soll, dann weigern sich die Finger einfach, wenn man "Der richtige Mann am richtigen Ort!" eintippen will. Alles schreit danach, an dieser Stelle "Der richtige Mann/die richtige Frau am richtigen Ort!" zu schreiben. Aber irgendwann wird das Ganze dann nicht mehr lesbar. Spätestens in den folgenden Sätzen kommt man ins Schleudern. Dann, wenn man "ihm/ihr" nahe legt "seine/i hre" Chancen zu nutzen und dabei "seine/ihre" ... etc. etc. etc. ... Wir haben uns deshalb entschlossen, doch wieder zur üblichen Form zurückzukehren. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Regeln nur für andere gelten. Gemeint sind immer Sie! Warum machen die das nicht selbst? Wenn die Gründung eines riesigen Unternehmens so einfach ist, warum machen die Autoren das dann nicht selbst? Warum schreiben die darüber, statt selbst reich zu werden? Gute Frage! Hier eine (hoffentlich ebenso gute) Antwort: Nach unserem Ausstieg hatten wir uns zunächst geschworen, nie wieder in einem großen Unternehmen zu arbeiten. Wir gründeten deshalb eine Unternehmensberatung in einem hinreichend kleinen Marktsegment. Man muss nämlich kein großes Unternehmen gründen, um glücklich zu sein. Damit wäre die Frage eigentlich schon beantwortet. Aber noch nicht ganz. Nach einigen Jahren juckte es uns nämlich dann doch in den Fingern. Wenn man ein kleines Unternehmen erfolgreich gründen kann, warum dann nicht auch e in ganz großes? Zumal die Voraussetzungen so gut wie noch nie erschienen. Wir entwickelten die Idee für soundG.com, einen ungewöhnlichen Musikvertrieb im Internet. Nichts davon gehört? Dann ist die Idee wohl inzwischen unrühmlich gestorben. Nicht alle Ideen setzen sich durch. Das ist kein Beinbruch, dann versucht man es eben mit einer anderen. Vielleicht ist soundG.com inzwischen aber auch eine Größe geworden, die Sie kennen. Wer weiß?Vielleicht haben wir das Buch aber auch deshalb geschrieben, weil wir darauf spekulieren, dass sich alle jene, die sich durch dieses Buch zu einer Unternehmensgründung und/oder zum "Think big" anregen lassen, irgendwann einmal an uns erinnern und uns aus purer Dankbarkeit 1/2% ihrer Firmenanteile abgeben. Und jetzt rechnen Sie einmal nach: 100 mal 1/2% macht 50%. Wenn wir von einem durchschnittlichen Firmenwert von 700 Millionen Euro ausgehen, dann sind das 350 Millionen Euro. 350 Millionen Euro in steuerlich subkritischen Anteilen! ..."
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