Meinung:
Die Dunkelziffer der verhungerten Fische bei Inspector Robin Maynard (Dietmar Wunder) scheint dreistellig zu sein, da sein Arbeitszeiten eine richtige Pflege wohl nicht zulassen. Eine Woche Urlaub ist da jetzt genau das richtige und was liegt näher, als Noreene Sullivan (Karen Schulz-Vobach), eine ehemalige Kollegin, in einem kleinen Ort an der Südküste namens Brixham, weitab von Londons Verbrechen zu besuchen und somit ein altes Versprechen einzulösen?
Doch der Urlaub verläuft nicht so ruhig wie geplant, denn seine ehemalige Kollegin Noreene Sullivan (Karen Schulz-Vobach), leitet die Ermittlung in einem Brandfall, bei dem ein alter Mann scheinbar an den Folgen des Brandes umgekommen ist. Alles sieht nach einem plausiblen häuslichen Unfall aus. Wenn da nicht so ein paar Unstimmigkeiten wären, die Inspector Robin Maynard ins Grübeln bringen würden.Trotz Gegenwind lässt er nicht locker und beginnt zu ermitteln.
Aus wenigen Indizien entwickelt sich ein spannender Kriminalfall, der gänzlich ohne Showeffekte auskommt. Die Handlung, nebst der detailreichen Rekonstruktion und einem überraschenden Ende hat richtig Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten. Dazu noch rockige Musik, etwas Liebelei, die zwar nicht so mein Ding ist, aber genau in diese Folge passt.
Das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere hat mir gut gefallen. Der Fall wirkt glaubhaft und sorgt mit seiner Länge von etwas über einer Stunde für exzellente Kriminalunterhaltung.
Die Besetzung besteht aus Dietmar Wunder, Karen Schulz-Vobach, Sabine Bohlmann, Peter Buchholz, Michael Habeck, Norbert Gastell, Christine Pappert, Manfred Erdmann und Donald Arthur, der bei mir für ein Schmunzeln gesorgt hat, da ich ihn in der Rolle eines Patholgen nicht erwartet hätte.
Fazit:
Wer eine hörenswerte und spannende Kriminalfolge sucht und dazu noch die detailgenaue Rekonstruktion eines Verbrechens mag, kann hier beruhigt zugreifen und seine Hörspielsammlung aufstocken.