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Die Gräfin
 
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Die Gräfin

Daniel Brühl , William Hurt    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Brühl, William Hurt, Julie Delpy
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 4. Dezember 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002RPFLV4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.662 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Erzsébet Báthory wird in eine Adelsfamilie Ungarns hineingeboren und heiratet standesgemäß. Als ihr Mann stirbt, bleibt sie auch als Witwe und Mutter dreier Töchter eine mächtige Frau. Selbst der König steht in ihrer Schuld. Die wahre Liebe entdeckt sie erst für sich, als sie den viel jüngeren Istvan kennenlernt. Doch dessen Vater weiß die Liebe der beiden durch Intrigen zu verhindern. Sie fühlt sich alleingelassen und steigert sich in einen Jugendwahn hinein. Das Blut von Jungfrauen soll aus ihr wieder eine begehrenswerte Frau machen.

Produktbeschreibungen

Europa zu Beginn des 17. Jahrhunderts:

Gräfin Erzebet Bathory (Julie Delpy) gilt als mächtigste Frau im Land - schön, intelligent und nicht bereit, zu akzeptieren, dass Männer in dieser Welt die Regeln nach Belieben manipulieren. Auf einem Fest lernt sie den weitaus jüngeren Istvan (Daniel Brühl) kennen. Leidenschaftlich verlieben sich die beiden ineinander. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Istvans Vater Graf Thurzo (William Hurt) zwingt seinen Sohn, den Kontakt zu Erzebet abzubrechen und beginnt ein intrigantes Spiel. Sein Plan geht auf: Erzebet vermutet eine Zurückweisung aufgrund des hohen Altersunterschiedes und erliegt, getrieben von Sehnsucht und Enttäuschung, der bizarren Idee, das Blut jungfräulicher Mädchen verhelfe ihr zu ewiger Jugend und Schönheit. Immer mehr junge Frauen werden daraufhin auf ihr Schloss gebracht. Erzebets wahnhaftes Verhalten steigert sich zusehends. Sie setzt schließlich alles aufs Spiel - ihren Ruf, ihren Stand, ihr Leben - um für Istvan schön und attraktiv zu sein. Zu spät erkennt sie, dass sie das Opfer politischer Intrigen und Machtkämpfe wurde, an deren Spitze der Vater ihres Geliebten steht...


Sie opfert alles für die Liebe - und andere für

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Phantastische Julie Delpy 22. August 2010
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Julie Delpy hat das Buch für diesen Film geschrieben, Regie geführt und spielt die Titelrolle. Sie hat einen großartigen Film gemacht! Die geheimnisvolle Gräfin Erzsébet Báthory wird von ihr vielschichtig und eindringlich dargestellt. Sie wird weder als blutrünstiges Monster noch als unschuldiges Opfer dargestellt, sondern als verletzte Frau, die ihre Macht benutzt, um ihren Traum vom Jugend- und Schönheitswahn zu verwirklichen, wobei ihr von den damals Herrschenden nicht die von ihr begangenen Verbrechen verübelt werden, sondern der Umstand, dass sie sich als Frau anmaßt, ihre Rechte mit allen Mitteln zu verteidigen. Sehr eindrucksvoll wird die Rolle von Adel und Kirche gezeigt, denen es letztlicht nur darum geht, wer sich die Reichtümer der Gräfin "unter den Nagel reißen" kann.
Der Film stellt sicher nicht die historische Wahrheit dar, die weitgehend im Dunkeln liegt; aber Julie Delpy gelingt eine Deutung der Geschichte, die plausibel und eindrucksvoll ist. Ihr Darstellung der "Blutgräfin Erzsébet Báthory" ist eine ganz große schauspielerische Leistung! Die Schreckenstaten der Gräfin werden nicht ausgemalt; es handelt sich nicht um einen Horrorfilm, sondern eher um einen historischen "Psychothriller", einen spannenden Film, der zum Nachdenken anregt. Der Film hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die in die Geschichte als Blutgräfin eingegange Erzsébet Báthory (Julie Delpy) wird im Jahre 1570 in Nyírbátor, Ungarn als Tochter Feldherren Georg Báthory von Ecsed und seiner Frau Anna geboren.
Die Mutter erzieht sie mit und zu grausamer Härte, sie muss schon als Kind zusehen, wie unfolgsame Diener gefoltert oder bestraft werden. Sie wir d mit 11 Jahren mit dem ungarischen Freiherrn Frerenc Nadasdy verheiratet, verliebt sich aber als Teenager in einen der Jungen aus der Dienerschaft, der daraufhin gefoltert und hingerichtet wird. Das Kind aus dieser sexuellen Erfahrung wird ihr weggenommen. Nach der Rückkehr ihres Mannes (Charly Hübner) von einem Feldzug gegen die Osmanen wird dieser krank und stirbt sehr schnell an seinem Fieber. Die alleinerziehende Mutter zeigt nun noch mehr Härte, sowohl in ihrer Macht als Herrin als auch im politischen Fach, gilt es doch das Vermögen und das Wohlwollen des Königs zu sichern. Helfen tut ihr ihr großes Vermögen und die vielen Ländereien, die ihr gehören.
Auf einem Ball lernt sie den 20 Jährigen träumerischen und sensiblen Istvan (Daniel Brühl) ihres im Krieg verbündeten Grafen György Thuro (William Hurt) kennen und verliebt sich spontan in ihn. Die bisher wenig empathische Frau fühlt sich in den Armen des schwärmerischen jungen Mannes erstmalig richtig glücklich und fühlt sich jung wie ein Schulmädchen. Doch die Beziehung wird vom Vater unterbunden, der schwache Sohn kapituliert und Eezsebet deutet seinen Rückzug mit dem zu hohen Altersunterschied von beinahe 20 Jahren. Sie umgibt sich mit der Hexe Darvulla (Annamaria Marinca) als Beraterin und gelegentliche Bettgespielin, ebenso werden durch die Bekanntschaft des undurchsichtigen Grafen Vizakna (Sebastian Blomberg) ihre sadistischen Neigungen hervorgeholt, gefördert und verfeinert. Bald wird die erste Magd zur Ader gelassen, da das Blut junger Frauen die Haut verjüngern soll...
"Die Gräfin" ist ein schön und üppig bebilderter Historienfilm der französischen Schauspielerin und Regisseurin Julie Delpy, in dem die Lebensgeschichte dieser Blutgräfin ohne Splatterinhalt geschildert wird.
Dabei nimmt die Französin dieser Geschichte, ebenso wie der ein halbes Jahr früher entstandene "Bathory" von Juraj Jakubisko, auch weitestgehend das Splatterpotential heraus und zeichnet eher das Bild einer Frau, die sich in ihrer Zeit zuerst einmal einer machtvollen, kriegerischen Männergesellschaft und politischem Ränkespiel behaupten muss und zunehmend dem Wahn verfällt. Eine der besten Szenen des Films ist der Aderlass an der jungen Magd, die zuerst so aussieht als würde die Gräfin nur Gutes für die kranke junge Frau wollen.
Insgesamt ist "Die Gräfin" gradliniger und etwas gefälliger als der vergleichbare "Bathory" ausgefallen. Er entscheidet sich im Gegensatz zum Vergleichsfilm markanter für seine Theorie und ist konkreter, wobei "Bathory" vielleicht der faszinierendere Film ist, da seine Bilder aus dem Leben um 1600 noch etwas verstörender und daher auch geheimnisvoller wirken.
Ansonsten halte ich beide Werke für recht gut und interessant. Es sind beides ganz verschiedene Filme mit abweichende Schwerpunkten.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stan
Format:DVD
Die Gräfin bietet dem Zuschauer einen selten gut ausgestatteten Kostümfilm, bis ins kleinste Detail in der Ausstattung rekonstruiert.

Allerdings ist der Untertitel "Die wahre Geschichte der Erzsébet Báthory" nonsens. Alleine schon wegen der dazu erfundenen Liebesgeschichte.
Die "wahre" Geschichte kennt kein Historiker genau, hier gibt es die unterschiedlichsten Urteile und Interpretationen. Michael Farin, der als Herausgeber der aktuellen deutschsprachigen Quellensammlung zu Báthory sowohl die zeitgenössischen Quellen als auch die Entstehung der späteren Báthory-Legende dokumentiert hat, hält die Báthory nicht für unschuldig, ebenso wie der anerkannte Historiker György Pollák.

Eine Bindung zur Protagonistin kann trotz der guten schauspielerischen Leistungen - Julie Delpy zeigt sich sowohl vor als auch hinter der Kamera von ihrer besten Seite und hat sich tolle Darsteller ins Boot geholt - nicht so recht aufkommen.

Genau betrachtet ist die Story etwas mager, weil ein zu starkes Gewicht auf die Liebesgeschichte gelegt wird. Warum Erzsébet Báthory solch einem extremen Blutrausch verfallen ist und ob die Ursache in ihrer freudlosen Kindheit zu finden ist, bleibt offen bis auf diese Vermutung:
Bestimmt lag es auch an dieser noch extremer als sonst so üblichen heuchlerischen Epoche des Katholizismus und des Lutheranertums, wo Liebe (Wasser) gepredigt wurde, und Hass (Wein) getrunken wurde bei den Pfaffen und Herrschenden.(Und das nicht nur zu jener Zeit.)
Eine Variation dieser Auffassung besagt, dass Báthorys Verhalten lediglich exzessiver war als das anderer Hochadliger. Sie sei demzufolge nur angeklagt worden, weil sie sich nicht nur mit Bauernmädchen begnügte, sondern schließlich auch Mädchen aus dem niederen Adel Ungarns umbrachte, darunter z.B. die Sängerin Helene Harczy, die sie in Wien kennengelernt hatte.

Trotz allem : Fast grosses Kino, man ist ja in diesen Kinozeiten nicht verwöhnt mit historischen Werken.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bin voll und ganz zufrieden
Ich habe schon mehrere Filme über die Blutgräfin gesehen.
Die meisten waren sehr kitschig, haben alles heruntergespielt oder die Bathory eher als Monster als als... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Maiki veröffentlicht
Großartig, Umsetzung gelungen, Julie Delpy ist die Gräfin!
Als sehr an der Legende der Bathory Interessierte, stieß ich allerdings eher zufällig auf diesen Film.
Ohne viele Erwartungen ging ich an den Film "heran". Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von madita veröffentlicht
Spezieller Historienfilm
Als Fan des Genres habe ich mir diesen Film ohne genaueres Nachlesen der Story gekauft. Bis zur Mitte entwickelte sich alles wie gehabt: Schöne Frau, schöner Mann,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Sheldon veröffentlicht
Definitiv nicht für diese Altersbeschränkung geeignet !
... außer, sie möchten Ihrem 12-jährigen Kind zeigen, wie Frauen-Köpfe mit Säbeln abgetrennt werden, wie die Haut in einer "Eisernen Jungfrau" in... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Susanne Stuhl veröffentlicht
Beeindruckend!!
Beeindruckender Film über das Leben der Gräfin Báthory, die durch ihren Jungfrauenblutwahn in die Geschichte einging!! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Antje Ludwig veröffentlicht
Mythos und Legende.
Ungarn zum Wechsel vom 16. ins 17. Jahrhundert. Die Türken bedrohen das Land und der königstreue, erfolgreiche Graf Barthory kommt zu Ruhm und Reichtum. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Enttäuschend
Kann die ganzen guten Rezensionen nicht verstehen. Ich habe diesen Film im Kino gesehen, da mich der Mythos um die "Blutgräfin" schon lange fasziniert und ich wurde... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Aquarienfisch veröffentlicht
Kabale und Liebe um 1600 - mit blutigen Folgen
Julie Delpys Regiearbeit deutet den Mythos um die so genannte "Blutgräfin" Erzsébet Báthory neu. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von christine veröffentlicht
sehr interessant
ich bin nicht so gut in Rezessionen schreiben,aber ich möchte mal versuchen,meine Meinung über den Film mitzuteilen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von S.R. veröffentlicht
Düstere Gruselkost
Der Film nimmt sich einer düster-charismatischer Frauengestalt an: Die Blutgräfin Erzebeth Bathory. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2010 von Daisy
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