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Die Gottesmänner.
 
 
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Die Gottesmänner. [Broschiert]

Erich Segal
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 505 Seiten
  • Verlag: Heyne (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453075927
  • ISBN-13: 978-3453075924
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.057 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der aufrüttelnde Roman einer Liebe, für die es auf dieser Welt keinen Platz zu geben scheint, die Liebe zwischen dem katholischen Priester Timothy Hogan, der in Rom Karriere macht, und der Rabbinertochter Deborah aus streng jüdisch-orthodoxen Kreisen.Erich Segal, Jahrgang 1937, wurde in Brooklyn geboren und studierte klassische Sprachen und Literatur an der Harvard-Universität, wo er später als Professor lehrte. Er ist heute Dozent am Wolfson College in Oxford.

Autorenportrait

Erich Segal, Jahrgang 1937, wurde in Brooklyn geboren und studierte klassische Sprachen und Literatur an der Harvard-Universität, wo er später als Professor lehrte. Er ist heute Dozent am Wolfson College in Oxford.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Zunächst war ich sehr skeptisch, als ich das Buch begann, welches sich zweier Religionen und gleichzeitig der Liebe zwischen Menschen der Religionen widmen sollte. Aber es ist von Anfang an des Lesens wert! Ich erhielt nicht nur einen tiefen Eindruck vom Wesen des Judentums und des Katholismus, sondern auch von den bestehenden interreligiösen Barrieren, welche vor allem bei der Liebe offensichtlich werden. Deborah wächst als Tochter eines bekannten Rabbi im Schatten ihres Bruders auf und entzweit sich mit ihrem Vater, als sie ihre Liebe zum katholischen Timothy entdeckt. Daniel, ihr Bruder, bleibt zunächst den Prinzipien des Vaters treu, verläßt jedoch seinen Pfad im Anbetracht vieler innerer Zerwürfnisse und ist ab da nicht mehr der Sohn des Rabbi. Timothy erklimmt zunehmends die Karriereleiter, zunächst als Seminarist, dann als Priester usw. Doch seine Liebe zu Deborah bleibt bestehen und trägt ungeahnte Früchte. Das Buch ist mehr als spannend und lehrreich zugleich. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so hätte fesseln können! Man muss es einfach gelesen haben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Agnes-Bernadette VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Dieses Buch lässt den Leser an der Lebensgeschichte dreier Menschen teilhaben: an der von Daniel Luria und seiner Schwester Deborah sowie an der von Timothy Hogan. Daniel ist der Sohn und potentielle Nachfolger eines berühmten, ultraorthodoxen Rabbiners aus New York. Er uns seine Schwester Deborah wachsen in einem jüdischen Viertel in Broklyn auf. Während sein Vater sehr hohe Erwartungen an seinen einzigen Sohn Daniel stellt, leidet Deborah darunter als Frau in jüdisch-orthodoxen Kreisen nur sehr wenig Zugang zu religiöser Bildung zu haben.
Timothy wächst ebenfalls in Broklyn auf, jedoch nicht im jüdischen Viertel, sondern bei seiner irisch-katholischen Familie. Im Alter von etwa zehn Jahren wirft Timothy einen Stein durchs Fenster ins Haus von Rabbi Luria. Eine Mutprobe, die er später bitter bereut. So kommt es dazu, dass Tim zum als Ausgleich für den von ihm angerichteten Schaden zum Schabbes-Goi der Familie Luria wird. Das bedeutet, dass er Tätigkeiten ausführt, deren Erledigung Juden - nach orthodoxer Tradition - am Schabbat nicht erlaubt ist. Auf diesem Weg begegnet Timothy Deborah und die beiden verlieben sich in einander. Eine Liebe, die ihrem sozialen Umfeld - natürlich - missfällt. Als Rabbi Luria davon erfährt, wird seine Tochter nach Israel geschickt und Timothy verschreibt sich in seiner scheinbar aussichtslosen Situation ganz der Tätigkeit als Messdiener und lernt eifrig wie nie zuvor, um später im Dienst der Kirche stehen zu können. Eine Liebesbeziehung zu einander erscheint sowohl Timothy als auch Deborah zu diesem Zeitpunkt und auch einige Jahre später - als sie sich mehr oder weniger zufällig in Israel begegnen - aussichtslos. Um sich von der unerfüllten Liebe abzulenken, konzentriert sich Tim nur noch mehr auf seine christlich-theologischen Studien. Während er im Vatikan immer mehr an Bedeutung gewinnt, entdeckt Deborah das Reformjudentum für sich und beginnt begeistert mit dem Studium der jüdischen Theologie.

So vergehen viele Jahre, in denen Deborah und Tim keinerlei Kontakt zu einander haben. Ihre Verzweiflung darüber vertraut Deborah nur Daniel rückhaltlos an. So ist auch er der Einzige, der weiß, wer wirklich der Vater von Deborahs Sohn ist.
Mit Daniel kommt die dritte Hauptfigur ins Spiel. Der Autor beschreibt, wie schwer es Rabbi Lurias Sohn fällt, den für ihn vorgesehenen Posten als Nachfolger seines Vaters anzutreten.

Erich Segal gelingt es stets, Personen sowie deren Eigenheiten und Gefühle dem Leser nahe zu bringen. Die drei Hauptpersonen wirken bald sympathisch, so dass man als Leser durchaus an deren weiterem Schicksal Interesse entwickelt. Gelungen war auch die Gliederung des Buches in Kapitel, die entweder die Überschrift Daniel, Deborah oder Timothy trugen. Daniel Schilderungen sind in der ersten Person Singular geschrieben währen die Abschnitte zu Tim und Deborah jeweils in der dritten Person Singular verfasst wurden. Auf diese Weise entsteht ein abwechslungsreicher Schreibstil aus unterschiedlichen Perspektiven, während sich die Lebenswege der drei Romanfiguren immer wieder kreuzen.

Was mich allerdings sehr gelangweilt hat, waren die Schilderungen von Tims Zeit im Vatikan. Hier geht es um Bischöfe, Erzbischöfe, Mönche, Priester und sonstige Bewohner des Vatikans. Da ich mich für die dortige Hierarchie nicht interessiere, musste ich mich regelrecht dazu zwingen, die betreffenden Buchseiten wenigsten so genau zu lesen, dass ich der Handlung noch folgen konnte. Die Ausführung über Tims Dinner bei irgendwelchen ranghohen Vertreten des Papstes und ähnliches ziehen sich scheinbar endlos durch manches Kapitel. Diesen Teil seines Werkes hätte der Verfasser meiner Ansicht nach entscheiden kürzer halten müssen. Den während man sich durch diesen Teil des Romans quält verliert man leicht das aus den Augen, worum es in dem Buch eigentlich geht: Um eine schöne, wenn auch unrealistische, Liebesgeschichte.

Womit wir beim nächsten Kritikpunkt wären: Erich Segals Realitätssinn lässt mitunter doch sehr zu wünschen übrig. So erscheint es mir zum Beispiel sehr unwahrscheinlich, dass ein orthodoxer Rabbiner die Tätigkeit seiner Schwester im eben dem selben Beruf nicht nur duldet, sondern auch noch unterstützt- Ebenso unwirklich erscheinen Daniels plötzliche Sinneswandel, die es immer wieder gibt und die seltsamer Weise immer mit Frauenbekanntschaften in Verbindung stehen. So entscheidet er sich beispielweise einmal gegen den Beruf des jüdischen Geistlichen, kurz zuvor hatte er eine nichtjüdische Frau kennen und lieben" gelernt. Jahre später entscheidet er sich dann urplötzlich für den Beruf des Rabbiners, hier ist die Tochter eines jüdischen Buchhändlers wohl auch ein Grund dafür. Des weiteren passen manche Zufälle einfach zu gut ins Geschehen, als dass es sie im wirklichen Leben geben könnten. So wird Daniel beispielsweise gebeten, als stellvertretender Geistlicher in der Provinz zu arbeiten und das passiert just an dem Tag, an dem er pleite geht und sich eh nach einer neuen Tätigkeit als der an der Börse umsehen muss. Nicht, dass ihn diese je glücklich gemacht hätte, es ist wohl nur eine Art Trotzreaktion in Zeiten der Orientierungslosigkeit. Aber auch hier wird der Autor wieder zu ausführlich und Schildert Daniels Börsengeschäfte etwas zu detailliert, als dass sie interessant sein könnten.... .

Es handelt sich bei diesem Roman letztlich wohl nicht um das beste Buch, das ich je gelesen habe, aber alles in allem habe ich es gerne gelesen, auch deshalb, weil sich Erich Segal einer sehr schönen Sprache bedient und unter anderem mit Daniel und Deborah eine wundervolle Geschwisterbeziehung schildert, wie sie im wahren Leben wohl nur sehr selten vorkommt.

Fazit: Ein gutes Buch, auf jeden Fall lesenswert. Wenn Sie dazu bereit sind, über gewisse Schwachstellen des Romans hinwegzusehen, kann ich Ihnen dieses Buch empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Obwohl, oder vielleicht auch weil, ich nicht religioes erzogen wurde, war es fuer mich sehr interessant zu erfahren wie Deborah und Daniel mit dem juedischen und Timothy unter dem katholischen Glauben aufwachsen. Es werden die Lebensgeschichten der drei Personen erzaehlt, die sich im Laufe der Zeit immer wieder ueber den Weg laufen. Nachdem zwei der Protaginisten, entgegen der Moralvorstellungen der Religion, Gefuehle fuereinander entwickeln, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und haette am liebsten alles in einem Stueck gelesen. Ich glaube dass Erich Segal sich sehr mit den Gebraeuchen der beiden Religionen beschaeftigt hat, denn er schildert alles sehr genau und realitaetsnah. Vielleicht viel es mir deshalb so leicht, den Roman auf Englisch zu lesen. Auch wenn ich nicht die deutsche Version kenne, empfehle ich das Buch, denn ich glaube nicht das die Geschichte durch die Uebersetzung ihren Reiz verlieren kann. Beim Lesen haette ich ab und zu am liebsten die Kapitel ueber Daniel und Timothy ueberblaettert, um schneller den Ereignissen in Deborahs Leben zu folgen. In sie konnte ich mich richtig reinversetzten und da in dem Roman drei Personen im Mittelpunkt stehen, denke ich dass sich jeder Leser mit einer von ihnen identifizieren kann. Gut das ich doch alles gelesen habe, denn die Ereignisse um Timothy und Daniel waren auch interessant und letztendlich gab es in diesen Kapiteln auch etwas ueber Deborah zu erfahren. Fuer Science-Fiction oder Krimifans ist dieses Buch natuerlich nichts, aber alle die gerne mitleiden und -lieben und alle die schon einen anderen Roman von Erich Segal ( z.B. Lovestory ) mit Begeisterung gelesen haben, werden sich von diesem Buch nicht losreissen koennen.
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