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Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz Taschenbuch – 14. Februar 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch; Auflage: 6 (14. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462031058
  • ISBN-13: 978-3462031058
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 254.247 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Kann es Toleranz gegenüber fanatisch-religiösen Fundamentalisten geben, die sich selbst ja gerade durch ihre eigene Intoleranz auszeichnen? Der einmütige Tenor der Autoren dieses Bandes ist: Es dürfte sie nicht geben, aber es gibt sie, diese "falsche Toleranz". Vor allem vor den Gefahren des islamistischen Fundamentalismus habe man in den westlichen Demokratien und insbesondere in Deutschland viel zu lange die Augen verschlossen.

"Jetzt, nach einem viertel Jahrhundert ungehinderter islamistischer Agitation", schreibt Alice Schwarzer in ihrem Eröffnungsbeitrag, "lässt es sich nicht länger leugnen: Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts -- doch sind sie vermutlich gefährlicher als sie, weil längst global organisiert." Über das "Einfallstor Balkan" seien islamistische Söldner "in das Herz Europas eingedrungen, mit der Unterstützung des Westens". Schwarzer hat die Gefahr eines radikalisierten Islamismus über Jahrzehnte kritisch verfolgt und ist für manche ihrer Veröffentlichungen hart gescholten und sogar als "Rassistin" diffamiert worden. Nach dem 11. September 2001 wird man da wohl nicht mehr so hart mit ihr ins Gericht gehen.

Gewiss: Den Titel dieses Sammelbandes wird nicht jedermann als glücklich bezeichnen. Denn nicht zu Unrecht hat man das Wort Gotteskrieger zum Unwort des Jahres 2001 erklärt. Gut gewählt ist die von Alice Schwarzer in ihren Beiträgen mehrfach wiederholte Vokabel also nicht. Und über die Frage, ob der frühere DFG-Präsident Wolfgang Frühwald tatsächlich ein "christlicher Fundamentalist" ist, wie Schwarzer an einer Stelle behauptet, wird man sicherlich auch geteilter Meinung sein. Trotzdem: Auch wenn man nicht mit allem einverstanden sein wird, lesens- und bedenkenswert ist dieses Buch unbedingt. Und man sollte daraus lernen. --Hasso Greb

Der Verlag über das Buch

Warum hat ausgerechnet Deutschland so lange die Augen verschlossen vor der islamistischen Gefahr?

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

118 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 12. November 2004
Format: Taschenbuch
Toleranz ist ein hohes Gut, das bestreitet kein vernünftiger Mensch. Was aber genau bedeutet der Begriff "Toleranz"?
Die Herausgeberin Alice Schwarzer hat sich jahrzehntelang u.a. mit den Gefahren des radikalen Islam beschäftigt und beantwortet diese Frage zunächst in ihrem Vorwort "ex negativo", d.h., sie differenziert zwischen echter und vorgeblicher Toleranz und macht klar, dass jede echte Toleranz einen Standpunkt braucht, der sich auf die Menschenrechte bezieht, und deswegen nicht einfach alles hinnehmen kann. Auf diesem Grundsatz fußen alle Beiträge, die dieses Buch versammelt.
"Falsche Toleranz", man kann es auch präziser formulieren mithilfe von Begriffen wie "Opportunismus", "Bequemlichkeit" oder "Naivität am falschen Ort", wird in den einzelnen, durchweg gründlich recherchierten und klug durchdachten Beiträgen in vielen Facetten näher beschrieben -- die hierzulande stillschweigend geduldete Unterdrückung von Frauen in etlichen islamischen Ländern wie z.B. Pakistan, Algerien oder dem Iran, die islamistische Unterwanderung von bisher eher säkulären Balkanstaaten, die Umtriebe selbsternannter Religionswächter in Deutschland, die hierzulande verbreitete Bereitschaft, im Zweifelsfalle lieber die Augen zu verschließen, oder generell eine Tendenz zur Radikalisierung vieler islamischer Bevölkerungsschichten weltweit - diese und noch andere Themen werden zur Sprache gebracht. Dabei bleibt die Argumentation sachlich; von "Hetzpropaganda" kann keine Rede sein, und mitnichten wird der "Islam verteufelt", wie man in einschlägigen Kritiken über dieses Buch immer wieder lesen kann.
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220 von 237 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. März 2003
Format: Taschenbuch
Dieses Buch sollte allen PolitikerInnen zur Pflichtlektüre gemacht werden. Und allen "politisch korrekten" Zeitgenossen auch. Uns sind heutzutage Demokratie, Pluralismus, Menschenrechte, Freiheit, Gleichberechtigung und Laizismus derart zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir sie nicht mehr als hohe Werte zu schätzen wissen, die einst unter großen Opfern schwer erkämpft werden mussten. Stattdessen neigen heute allzu viele deutsche Gesinnungsethiker dazu, diese Grundlagen unserer Kultur und Lebensart gering zu schätzen und achtlos einer ad absurdum geführten "Toleranz" zu opfern. Wir lassen uns in "Dialogen" einlullen, die nur dazu dienen, uns Sand in die Augen zu streuen und uns hinzuhalten, während unter unseren Augen mehr oder weniger radikale Gegner unserer Demokratie mit Raffinesse an deren Zerstörung arbeiten.
Um Bassam Tibi zu zitieren: "Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz!" Das Grundrecht auf Religionsfreiheit dient dem Schutz des Einzelnen vor Verfolgung aus Glaubensgründen. Als Legitimierung antidemokratischer politischer Bestrebungen unter "religiösem" Deckmäntelchen mit langfristigen Umsturzabsichten ist es nicht gedacht.
In einer funktionierenden Demokratie muss es möglich sein, alles und jeden zu kritisieren, auch Minderheiten. Lässt man sich hier einen "politisch korrekten" Maulkorb anlegen, ist die Demokratie in größter Gefahr. Ängste und Konflikte müssen offen ausgesprochen und ausgetragen werden, sonst gären sie im Untergrund und werden unkontrollierbar und gefährlich.
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83 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 16. November 2004
Format: Taschenbuch
das titelbild hat besonderes kompliment verdient - man brauch schon fast gar nicht mehr weiterzulesen, so eindeutig klar und langfristig erinnerbar ist das cover-foto mit seiner message; weil aber seit dem 11. september 2001, weil seit jener geiselnahme im irak, um frankreich zu zwingen, das kopftuch-verbot zurückzunehmen, weil seit dem mord an dem niederländischen filmregisseur und islam-kritiker theo van gogh einige scheite im konflikt der kulturen nachgelegt worden sind, zahlt es sich zunehmend aus, sich mit alice schwarzer zu beschäftigen, die seit 1979 zäh und unbeirrbar am thema festgehalten hat wie ein weiblicher voltaire, der für vernunft und gleichberechtigung statt für gehorsam und skurrile religiösität kämpft. der politologe bassam tibi, eine der stimmen, die schwarzer für das von ihr herausgegebene buch gesammelt hat, er fordert, dass sich moslems an der europäisch-westlichen leitkultur zu orientieren hätten (noch zahm formuliert; alice schwarzer textet gern etwas bissiger: auf den fahnen stehe heutzutage statt "BLUT und BODEN" nun "BLUT und KORAN"). das wort GOTTESKRIEGER ist demnach kein neurotisches oder rassistisches hirngespinst, sondern kühle realitäts-wahrnehmung, von keiner multi-kulti-partei-ideologie vernebelt. zu tolerieren, dass eine frau unter stoffbergen dahinstolpert, während ihr mann lässig in jeans voranschreitet, zugleich zwangsheirat oder eheliche prügelstafe als religiöses brauchtum juristisch zu tolerieren - das treibt alice schwarzer immer noch die wut in die knochen. man sollte sich mit weitsichtigen textzusammenstellungen, wie in diesem buch über die fatale toleranz, mindestens solange beschäftigen, wie sie ihrer zeit vorausgeeeilt sind - 20-30 jahre also - somit eine lohnende buch-anschaffung ...
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