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Die Gottes-Macher. 4 CDs [Audiobook] [Audio CD]

Michael Baigent , Sascha Rotermund
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785730772
  • ISBN-13: 978-3785730775
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 599.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Baigent
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dan Brown scheint niemand stoppen zu können: Sakrileg wurde in 44 Sprachen übersetzt und fast 40 Millionen Mal verkauft, und auch den Plagiatsprozess gegen Michael Baigent und seinen Co-Autor hat Brown gewonnen. Ein Gericht stellte fest, dass Der Heilige Gral und seine Erben Dan Brown nachhaltig inspiriert hat, man aber nicht von einem klassischen Plagiat sprechen könne.

Dennoch kann sich Michael Baigent freuen, dass durch die große Medienaufmerksamkeit sein bis dato weitgehend unbeachtetes Werk selbst zum Bestseller avancierte. Seit seinem Erscheinen sind über 20 Jahre vergangen, in denen er unermüdlich weiter recherchierte, um seine Thesen zu untermauern. Diese sind nun in Die Gottesmacher nachzulesen: dass Jesus von Nazareth tatsächlich mit Maria Magdalena verheiratet war, Nachkommen zeugte und eine Dynastie begründete, die bis ins 20. Jahrhundert hinein in Frankreich zurückzuverfolgen ist. Baigent will erforschen, wer der historische Jesus wirklich war, welche Lehre er vertrat und warum die Römische Kirche davon nichts wissen will.

Michael Baigent hat sich komfortabel in der Rolle des Ketzers eingerichtet, dessen brisante Forschungsergebnisse, so seine Wahrnehmung, von der Katholischen Kirche totgeschwiegen würden, weil sie sich vor der "Wahrheit" fürchte. Allein: Seriöse Bibelforscher und Historiker konnte Baigent bislang nicht überzeugen. Und so liest man die Die Wahrheit über Jesus von Nazareth, wie der Untertitel lautet, am besten als spannenden historischen Thriller -- denn spannend ist die Geschichte allemal -- und nicht unbedingt als eine historischen Fakten verpflichtete Enthüllung. -- Henrik Flor, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Jesus von Nazareth war nicht Gottes Sohn, er starb nicht am Kreuz, war mit Maria Magdalena verheiratet, und seine Nachkommen begründeten eine dynastische Linie, die bis in die Gegenwart reicht. Im Zentrum von Michael Baigents Buch steht deshalb die Frage: Wer war Jesus wirklich, was beinhalteten seine Lehren, undwarum wurden sie von der Amtskirche geleugnet und systematisch bis zur Unkenntlichkeitentstellt? Die Erkenntnisse werden für Aufsehen sorgen, denn sie werden auch unbequeme Fragen zum Ursprung und zur Geschichte des Christentums hervorrufen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin ja Baigents Thesen gegenüber sehr aufgeschlossen, aber was er hier als Buch abgeliefert hat, geht größtenteils am Thema vorbei.

Die ersten ca. 100 Seiten sind noch wirklich brauchbar. Hier erläutert er wie es dazu kam, dass aus den vielen hundert verschiedenen Evangelien gerade die vier bekannten kanonisiert, also in die Bibel aufgenommen wurden. Dann werden auf den folgenden ca. 30 Seiten Baigents bekannte Thesen wiederholt, u.a. dass Jesus und Maria verheiratet waren usw. All das steht aber schon in seinen anderen Büchern. Interessant ist hierbei seine These, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sein soll. Leider liefert Baigent hierfür sehr sehr wenige Indizien. Es bleibt bei seiner Behauptung.

Dann springt Baigent nach Ägypten. Hier soll Jesus aufgewachsen sein. Doch auch hier bietet Baigent nicht mal Indizien sondern "schwafelt" seitenweise über Initialisierungsriten. Hierbei habe ich mich mehrfach gefragt, was dieses Thema mit Jesus zu tun hat. Danach folgen Initialisierungsriten in Griechenland, ein Abstecher in Homers Odyssee ist auch drin, um dann eine Höhle in Italien zu beschreiben, wo man scheinbar auch.... na was wohl.... ja.... irgendwelche Mystiker einem Initialisierungsritus unterzogen hat.

Dann endlich, auf Seite 266 kommt er wieder zu Jesus zurück. Nun wird von einem sehr geheimen Mann berichtet, der Baigent, nachdem der Autor wieder ein paar Seiten geschwafelt hat, Papiere gezeigt hat, die beweisen sollen, das Jesus im Jahre 45 n. Chr. noch gelebt hat. Baigent bleibt uns aber den Namen des geheimnsivollen Mannes und Bilder dieser Papiere schuldig.

Dann berichtet Baigent kurz von der Legende, Maria sei nach der Kreuzigung mit einem Schiff nach Südfrankreich gefahren, sagt aber ebenfalls nichts darüber, woher diese Legende gekommen ist oder wo man sie nachlesen kann.

Auf Seite 310 ist das Buch dann zu Ende.

Fazit: Das Buch hat das Thema eigentlich völlig verfehlt, man erfährt absolut nichts Neues und wo es interessant wird, nämlich u.a. bei den Papieren, die das Überleben der Kreuzigung Jesu beweisen sollen, werden nur Geschichten erzählt, die niemand nachprüfen kann. Ich hatte beim Lesen des Buches den Eindruck, als wenn es nur deshalb geschrieben worden wäre, weil Baigent mal wieder Geld braucht. Das Buch ist sein Geld nicht wert. Wenn Sie es lesen wollen, warten Sie auf die Taschenbuchausgabe. Ich bin von diesem Buch maßlos enttäuscht.
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57 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H.M.K.
Format:Gebundene Ausgabe
Wer das Buch von Dan Brown "Sakrileg" gelesen hat, erfährt hier mehr von den Gewährsmännern des Dan Brown (vgl. dort Leigh Teabing = M. Baigent & R. Leigh). Nur, daß es bei Brown in einenm spannenden Roman zu entdecken ist, hier ist es mehr im sachlichen, aber leicht verdaulichen Erzählton. Wer allerdings meint, hier die "Wahrheit" zu finden, wie der selbsternannte Bestseller auf dem Umschlag wirbt, wird herb enttäuscht: Ich habe noch nie so viele schlampig recherchierten Gschichtchen, Fehlinterpretationen, Dummheiten, die den Autor als hoffungslosen Dilettanten entlarven, Märchen und Legenden auf einmal gelesen, Seite um Seite krampfen sich bei einem jeden Kenner der Materie die Bauchmuskeln zusammen ...

Ein paar Beispiele: Auf dem letzten Bild der Kreuzesstation, das in Rennes-le-Chateau zu sehen ist, sieht man vier Gestalten, die den Körper Christi tragen. Da der Maler das ganze so darstellte, dass die Szene bei Vollmond erscheint, muss das Passah schon angebrochen sein. Kein Jude würde dann eine Leiche anrühren, so Baigent. Aber 1. war das Gebot, einen Hingerichteten noch am gleichen Tag zu begraben, unbedingt einzuhalten (5. Mose 21,23); 2. zieht Baigent überhaupt nicht in Erwägung, dass der Maler aus dem 19. Jh. (!!) sich geirrt haben könnte; 3. ist es unter dem Niveau eines Schülers der 4. Klasse, daraus den Schluss zu ziehen, dass a. Jesus in Wirklichkeit noch lebte, b. er nicht ins Grab hinein, sondern von dort herausgetragen wurde; c. es vielleicht sein Ersatzmann war. Man darf hinzufügen: d. Die Landschaft auf dem Bild erinnert mehr an Rio de Janeiro als an Jerusalem, also fand das alles in Südamerika statt???...

Genauso töricht ist die Behauptung, Lukas selbst würde Maria & Joseph als genetische Eltern Christi bezeichnen: Lukas erwähnt dies nur im Rahmen des üblichen Sprachgebrauchs (auch die Eltern eines Adoptivkindes heißen eben "Eltern"), macht aber im Kontext der ganzen Geschichte unmissverständlich deutlich, wen er bzw. Jesus selbst als wirklichen Vater ansah: Lukas 1,24-45; 2,48-49; 3,22.

Regelrecht lachhaft wird es bei detaillierteren Fakten; so sei die griechische Übersetzung des Alten Testaments erst im 3. Jh. n.Chr. geschrieben worden, oder dass Paulus im 1.Korintherbrief auf seine Ehe hinweist; oder dass der "Kuss" im Philippus-Evangelium "mehr als eine sexuelle Beziehung sei";
oder wenn Baigent meint, dadurch, dass Joseph von Arimathia um den Körper (soma) Jesus' bitte, sei klar, dass Jesus noch gelebt habe. Baigent verkennt, dass "soma" sowohl für lebende wie tote Menschen verwendet wurde, vgl. Matthäus 14,12: Der geköpfte "soma" des Johannes - lebte der jetzt auch noch??? Ausserdem heisst es doch gerade nach der Kreuzesabnahme, dass sie diesen "soma" einbalsamierten & beerdigten.
Ähnlicher Unwissenheit entspringt die Behauptung, in Qumran hätten Zeloten gelebt; oder, Maria Magdalena sei die gleiche wie Maria von Bathanien und hätte Jesus zum König gesalbt, und Micha 4,8 sei eine Prophezeiung auf sie; oder der Tempel in Elephantine sei gewissermassen eine galiläische Niederlassung gewesen, und, und, und...
Der Londoner Antikensammler, den Baigent am Schluss erwähnt, ist niemand anders als ... (na, wer wohl?). Der aber bezeichnet die Werke von Baigent höchstpersönlich als "rubbish". That's it.

Fazit: "die Gottes-Macher" ist eines der besten Beispiele für religiöse Märchenerzähler, die noch nicht einmal die primitivsten Grundkenntnisse der Geschichte und der Logik beherrschen. Ein Muss für einen jeden, der wissen will, wie man nicht recherchieren und argumentieren sollte. Ein Armutszeugnis für einige größere Tageszeitungen, die Baigent als mutigen Geschichtsforscher o.ä. bezeichneten ...

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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aus Faction wird Fiction 10. Juni 2006
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Baigent's Bücher weisen alle die gleiche Machart auf: Mit einem Minimum an Information bildet er sich seine Meinung zu einem historischen Thema, um sie danach recherchierend zu belegen. Dabei wird dann vieles weggelassen und anderes phantasievoll hinzugedichtet oder gedeutet, damit es seine vorgefaßte Meinung stützt. Dank seines hervorragenden Schreibstils führt er den interessierten Leser auf diese Weise vom Faction zum Fiction. Bewußt wird einem das nur, wenn man sich die Wissenschaftlichkeit vortäuschenden Fußnoten genauer betrachtet und selbst noch einmal recherchiert. Manchmal bekommt man sogar den Verdacht raffinierter Manipulation nach dem Motto: Dumme Kritik stärkt den Angegriffenen!
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Thema verfehlt.
total krude Thesen.
gehört in die Esoterik-Ecke
solche Leute würden das auch lesen
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