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Die Google-Story
 
 
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Die Google-Story [Broschiert]

David Vise , Mark Malseed , Bernd Rullkötter , Friedrich Griese
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn Larry Page und Sergey Brin irgendwo auf der Welt auf eine Bühne klettern, ist Ausnahmezustand. Längst sind die Erfinder von Google, die erfolgreichste Suchmaschine im Internet, Popstars geworden, scheinbar unzerstörbare späte Kinder der New Economy, deren Geist sie mit dem grandiosen Siegeszug ihres Produkts retteten über den Niedergang der zahllosen Internet- und Start-up-Träume, die zu Beginn des Jahrtausends zerplatzten.

Eigentlich wollten die beiden netten Jungs nur eine etwas funktionstüchtigere Suchmaschine für ihre Universität basteln. Doch was 1997 in Stanford Studenten, Lehrern und Verwaltungsangestellten unter Google zur Verfügung stand (Google, eigentlich Googol, ist der mathematische Begriff für eine Riesenzahl, Brin und Page hatten ihn versehentlich falsch geschrieben), wuchs nach der Firmenausgründung in kürzester Zeit in den virtuellen Himmel. Mitte 2000 bereits erledigte Google 15 Millionen Suchanfragen pro Tag, nur 10.000 waren es noch Mitte 1998 gewesen. Anfang 2001 kletterte die Zahl auf 100 Millionen Suchanfragen pro Tag, 10.000 pro Sekunde. Nach dem Börsengang im August 2004 wurde Google milliardenschwer. Im Sommer 2005 besaß jeder der Firmengründer ein Reinvermögen von mehr als zehn Milliarden Dollar. Heute ist „googeln“ als Verb im Duden aufgenommen, ebenso wie sich „to google“ im angelsächsischen Sprachraum etabliert hat.

In der Google-Story zeichnen der Pulitzer-Preisträger David A. Vise und Mark Malseed den ebenso spannenden wie wechselhaften Aufstieg der Google-Erfinder nach. Eine wahre Heldenstory -- und an manchen Stellen zu dick aufgetragen, insbesondere dann, wenn der Suchmaschine „menschliche Eigenschaften“ zugesprochen werden. Aber es ist durchaus spannend zu verfolgen, wie zwei amerikanische Jungs innerhalb von nur fünf Jahren mit einem kalifornischen Studentenprojekt die globale Informationskultur umzustülpen vermochten. Zumal Vise und Malseed die Schwierigkeiten des Unternehmens mit Datenschutz und Copyright, mit Wettbewerbern und Konkurrenten nicht verschweigen. Und wer dazu noch die 23 Google-Suchtipps mitstudiert, wird nach der Lektüre noch leichter durchs Internet navigieren. --Anja Dilk

Amazon.com

Social phenomena happen, and the historians follow. So it goes with Google, the latest star shooting through the universe of trend-setting businesses. This company has even entered our popular lexicon: as many note, "Google" has moved beyond noun to verb, becoming an action which most tech-savvy citizens at the turn of the twenty-first century recognize and in fact do, on a daily basis. It's this wide societal impact that fascinated authors David Vise and Mark Malseed, who came to the book with well-established reputations in investigative reporting. Vise authored the bestselling The Bureau and the Mole, and Malseed contributed significantly to two Bob Woodward books, Bush at War and Plan of Attack. The kind of voluminous research and behind-the-scenes insight in which both writers specialize, and on which their earlier books rested, comes through in The Google Story.

The strength of the book comes from its command of many small details, and its focus on the human side of the Google story, as opposed to the merely academic one. Some may prefer a dryer, more analytic approach to Google's impact on the Internet, like The Search or books that tilt more heavily towards bits and bytes on the spectrum between technology and business, like The Singularity is Near. Those wanting to understand the motivations and personal growth of founders Larry Page and Sergey Brin and CEO Eric Schmidt, however, will enjoy this book. Vise and Malseed interviewed over 150 people, including numerous Google employees, Wall Street analysts, Stanford professors, venture capitalists, even Larry Page's Cub Scout leader, and their comprehensiveness shows.

As the narrative unfolds, readers learn how Google grew out of the intellectually fertile and not particularly directed friendship between Page and Brin; how the founders attempted to peddle early versions of their search technology to different Silicon Valley firms for $1 million; how Larry and Sergey celebrated their first investor's check with breakfast at Burger King; how the pair initially housed their company in a Palo Alto office, then eventually moved to a futuristic campus dubbed the "Googleplex"; how the company found its financial footing through keyword-targeted Web ads; how various products like Google News, Froogle, and others were cooked up by an inventive staff; how Brin and Page proved their mettle as tough businessmen through negotiations with AOL Europe and their controversial IPO process, among other instances; and how the company's vision for itself continues to grow, such as geographic expansion to China and cooperation with Craig Venter on the Human Genome Project.

Like the company it profiles, The Google Story is a bit of a wild ride, and fun, too. Its first appendix lists 23 "tips" which readers can use to get more utility out of Google. The second contains the intelligence test which Google Research offers to prospective job applicants, and shows the sometimes zany methods of this most unusual business. Through it all, Vise and Malseed synthesize a variety of fascinating anecdotes and speculation about Google, and readers seeking a first draft of the history of the company will enjoy an easy read. --Peter Han -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Booklist

Vise, Pulitzer Prize-winning reporter for the Washington Post, and Malseed, contributor to the Post and the Boston Herald, look at a phenomenon that is transforming the culture of the planet. Google has become the de facto search engine on the Web, and computer users across the globe have discovered that the only real way to gain entrance to the Web is to "google." This inside look at this heretofore-secret enterprise reveals a company with a conscience, one that refuses to put ads on its home page or accept ads from gun and cigarette manufacturers, and whose employees eat for free in a dining room run by the former chef of the Grateful Dead. The company motto is, Don't Be Evil. Developed by two Stanford University PhD students in the mid-1990s, Google was a by-product of their attempt to download the entire Internet, but it became an instant hit with the world. The authors follow the story of Google from academic project to venture capital start-up to the explosive Wall Street IPO in 2004. David Siegfried
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.5.2006

Wer noch einmal nachlesen will, warum er eigentlich im Sommer vor zwei Jahren keine Google-Aktien gekauft hat, dem sei zur Rettung seines Seelenheils dieses Buch empfohlen. Denn der Anleger, der den seither verpassten, sagenhaften Kursgewinnen nachtrauert, findet hier nochmals die Gründe, die damals dafür gesprochen haben, an dem ungewöhnlichen Auktionsverfahren, das die Emission begleitet hat, nicht teilzunehmen. Die Börsenaufsicht hatte begonnen, die internen Prozesse des Unternehmens unter die Lupe zu nehmen. Google hatte schon vor dem Börsengang Aktien und Optionen in Mengen ausgegeben, ohne die Anteile dafür zu registrieren und die Mitarbeiter und Aktionäre über seine finanziellen Engpässe zu unterrichten. ...

Financial Times, 22.3.2006

Die Rätsel der Menschheit werden im Internet gelöst. Die Herkunft des Firmennamens ist bekannt: Page und Brin nahmen das Wort "Googol", das die Zahl 1 mit 100 Nullen dahinter bezeichnet, und änderten die Schreibweise etwas. Weniger bekannt, aber nicht ohne Charme ist der ursprüngliche Spitzname für das Suchprogramm: Backrub, was soviel wie Rückenkraulen bedeutet. In der Geschichte von Google gibt es diverse "Was wäre wenn?"-Momente. So hätten die beiden Gründer 1998 ihr PageRank System beinah an Altavista verkauft. Wäre es dazu gekommen, hätten sie sich vermutlich darüber gefreut, mit einer Million Dollar nach Hause zu fahren. Brin und Page geben sich als Idealisten. Wie tragfähig die Google-Philosophie "Niemals böse sein" für das 17.-größte Unternehmen der USA mit einem Marktwert von 120 Mrd. $ ist, wird sich weisen....

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. März 2006

Man nehme: zwei ehrgeizige Standford-Studenten, einen genialen mathematischen Code, eine simpel aussehende Homepage, eine schwache Konkurrenz und eine effektive Mundpropaganda. Aus solchen Zutaten muss nicht ein Suchmaschinenbetreiber mit mehreren hundert Millionen Zugriffen täglich werden - er wurde es. Wie, das erfährt man in Büchern, wie der "Google-Story". Nach der Lektüre bleibt vor allem eine Erkenntnis hängen: Google war keine normale Firma und ist es bis heute nicht. ...Die Möglichkeit, die Suchresultate in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit zu liefern - das brachte Google den Durchbruch und die heutige Stellung. Genauso klug wie der mathematische Algorithmus, der das ermöglichte, war im Anschluss die Idee, mit dem kostenlosen Dienst Geld zu machen: durch das Versteigern von Suchbegriffen, bei denen Unternehmen dann Textwerbung machen dürfen. Gute Ideen scheinen den Gründern Page und Brin wichtiger zu sein, als schnell viel Geld zuverdienen. Eine der neuesten: Das ein paar hunderttausend Computer umfassende Such-Netzwerk soll künftig eine wichtige Rolle in der Molekularbiologie spielen. Vielleicht könne man bald seine eigenen Gene "googeln", spekuliert Fachmann Craig Venter. Offenbar heißt das Ziel tatsächlich: googol.

Süddeutsche Zeitung, 18.3.2006

Vor zehn Jahren hatten die Überflieger Brin und Page die Idee, die Suche im World Wide Web zu verbessern. Der Rest der Google-Story gehört zum festen Bestandteil moderner Technikgeschichte: Vise und Malseed berichten umfassend über die stürmische Geschäftsentwicklung von Google. Die Suche nach Wagniskapitel, der Ursprung des Geschäftskonzeptes, Geld mit Werbung zu verdienen, und der ungewöhnliche Börsengang gehören ebenso zur Google-Story wie die Entwicklung wichtiger Produkte wie des Nachrichtendienstes Google News oder Anekdoten wie das Anheuern eines Chekochs für den Firmensitz.

Sächsische Zeitung, 5. Juni 2006

Die Autoren beschreiben die Erfinder und Firmengründer Sergey Brin und Larry Page als große freche Jungen. Noch immer fahren die beiden zum "Burning Man", der Sommersonnenwende, in die Wüste von Nevada. Sie wollen nie böse Kapitalisten sein und machen oft zum richtigen Zeitpunkt das Richtige. Genial von der Konkurrenz geklaut die Idee, mit den sekundenschnell gefundenen Begriffen passende Werbung zu verbinden. Reklame für Bier und Zigaretten ist bei Google verpönt, Wein erlaubt, das klingt nach betont gutem Willen und etwas Anarchie. Munition zugelassen, Waffen verboten. Ohne prominente Financiers, die irgendwann doch einen Profi für den Vorstandsvorsitz durchsetzen, wäre das Unternehmen nicht möglich gewesen. Heute wollen Brin und Page menschliche Gene scannen und würden eine kleine Version der Suchmaschine direkt ans Gehirn anschließen. Ihr Motto: "Man sollte unbedingt Dinge versuchen, vor denen die meisten zurückschrecken."

Kurzbeschreibung

"Google ist großartig." Bill Gates

Das erste Buch über die Internet-Erfolgsstory Mit aktuellem Vorwort zur deutschen Ausgabe

Innerhalb von nur fünf Jahren entwickelte sich die Suchmaschine Google vom kalifornischen Studentenprojekt zum globalen Giganten. Pulitzer-Preisträger David A. Vise hat das erste umfassende Buch über das Weltunternehmen geschrieben. Spätestens seit dem Börsengang im Mai 2004 ist Google ein vielköpfiger Drache, der nicht allein Bill Gates nervös macht. Mit seiner weltweit führenden Suchmaschinentechnik, einer Armee von kreativen Köpfen und einer Marktkapitalisierung, die schon eineinhalb Jahre nach dem Börsengang die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten hat, kann sich das Unternehmen aussuchen, welchen nächsten Schritt es als nächsten unternimmt. Kaum eine Branche ist vor Google sicher. Dabei galt das Unternehmen lange als Sympathieträger. Sergey Brin und Larry Page lernten sich an der Stanford-Universität kennen: zwei nette Jungs, die eine gute Idee hatten und ein Unternehmen gründeten, dessen Motto auch heute noch "Don't be evil" lautet. Schrittweise behandeln die Autoren, wie Google - unter Mithilfe gewiefter Investoren, einer unkonventionellen Unternehmenskultur und der besten Cafeteria von Silicon Valley - einen Erfolg nach dem anderen feierte. Die Google-Story ist die exzellent recherchierte ! Chronik einer einzigartigen Unternehmensentwicklung.

Der Verlag über das Buch

Die Google Story ist exzellent recherchiert und steigt auf 304 Seiten tief ein in die Geschichte der Internet-Revolutionäre mit dem nett naiven Popkultur Feeling, die offiziell 1 Dollar Jahresgehalt verdienen, während sie selbst Platz 16 und 17 der Forbes Liste der reichsten Amerikaner einnehmen. Ein absolutes Muss!

Klappentext

Google - Die Story eines einzigartigen Erfolges Spätestens seit dem Börsengang im Mai 2004 ist Google ein Gigant, der nicht allein Bill Gates nervös macht. Dank seiner weltweit führenden Suchmaschinentechnik, der Kreativität seiner Mitarbeiter und einer Marktkapitalisierung, die schon eineinhalb Jahre nach dem Börsengang die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten hat, kann sich das Unternehmen aussuchen, welchen Schritt es als nächsten unternimmt. Der Erfolg von Google hängt vor allem vom unermüdlichen Engagement seiner Gründer ab. Sergey Brin und Larry Page sind nicht nur hochintelligent sondern auch frech genug, sich nicht von den Regeln des Business aufzuhalten. Sie sind schnell, innovativ und haben Spaß daran, besser als die anderen zu sein. Der Pulitzer-Preisträger David A. Vise und Mark Malseed haben das erste umfassende Buch über das Weltunternehmen geschrieben. Ihre exzellent recherchierte Chronik erzählt, wie sich Google innerhalb von nur fünf Jahren vom kalifornischen Studentenprojekt zum globalen Giganten entwickelte.

Über den Autor

David Vise ist Reporter bei der Washington Post. Für seine Recherchen über die SEC, die amerikanische Börsenaufsicht, erhielt er 1990 den Pulitzer Preis. Die Google-Story ist sein erstes Buch, das auch in Deutschland erscheint. Mark Malseed schreibt für Washington Post und Boston Herald und hat an Bob Woodwards Bestsellern Plan of Attack und Bush at War mitgearbeitet.

Auszug aus Die Google-Story von David A. Vise, Mark Malseed. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Auszug aus Die Google-Story von David Vise. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Vorwort der deutschen Ausgabe (Auszug):
In Deutschland ist Google sehr populär, und für viele Benutzer ist die Suchmaschine gleichbedeutend mit dem Internet. Laut Nielsen NetRatings hat Google 22,3 Millionen deutsche Benutzer und damit einen Marktanteil von 65 Prozent. An der Aufmerksamkeit in Deutschland hat Google jedoch einen höheren Anteil, als diese Zahlen suggerieren, denn sie berücksichtigen weder die Tatsache, dass die Suchmaschine auf Tausenden von kooperierenden Websites präsent ist, noch die gesponserten Links und die von Google gelieferten Anzeigen. Zu dem wachsenden Spektrum von Dienstleistungen, die Google in Deutschland anbietet, gehört Google Mail, in den Vereinigten Staaten kurz Gmail genannt. Der Deutsche Daniel Giersch wies darauf hin, dass »Gmail« als Warenzeichen problematisch sei, und so wählte Google für seine deutschen Benutzer die Bezeichnung Google Mail. Der Service begann im Mai 2005 mit dem Logo »Google Mail« und entsprechenden
Mail- Adressen: Name@Googlemail. com.
Google hat in Deutschland eine Partnerschaft mit T-Mobile und stellt dem Telekomriesen Suchfunktion und Anzeigen zur Verfügung. Google beachtet außerdem die in Deutschland geltenden Bestimmungen des Presserechts und zeigt die inkriminierten Teile entsprechender Websites nicht an. Die Benutzer werden in diesen Fällen davon informiert, dass von der Website, die sie gerade vor sich haben, etwas entfernt wurde. Google News, eine Zusammenstellung von Nachrichten aus aller Welt, erfreut sich großer Beliebtheit in Deutschland, dem zweiten Land, in dem dieser Service nach seinem Debüt auf Englisch angeboten wurde. Auf der Frankfurter Buchmesse 2004 gaben Google- Gründer Sergey Brin und Larry Page ihre Absicht bekannt, sich mit Verlagen zusammenzutun, um Bücher, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind, der Online- Suche zugänglich zu machen. Einige Monate später wurde der Plan enthüllt, Hunderte Millionen von Bänden aus den Bibliotheken von Stanford, Harvard, Michigan, der New Yorker Public Library und der Universität Oxford zu digitalisieren. Inzwischen wurde Google von amerikanischen Verlegern und Autoren verklagt, weil die Suchmaschine
deren Material angeblich für gewerbliche Zwecke stiehlt. Schon lange vor der Gründung von Google träumte Larry Page davon, Bücher in Bibliotheken, die über Jahrhunderte das Wissen der Menschheit bewahren, durch Google allgemein zugänglich und durchsuchbar zu machen. Er möchte die Mauern der Bibliotheken einreißen und die Bestände sowohl Wissenschaftlern als auch normalen Computerbenutzern zugänglich machen, gleichgültig wer sie sind und wo sie leben, und er möchte dabei die Verfügbarkeit von Informationen für die wissenschaftliche Forschung wie für den Gebrauch im Alltag demokratisieren. Ungeachtet der eingereichten Klage fährt Google fort, Bücher zu digitalisieren, und hat sich damit in Frankreich den Zorn der Regierung und der Leitung der Nationalbibliothek zugezogen; die Franzosen wünschen nicht, dass Computerbenutzer in aller Welt nur noch aus der Sicht englischsprachiger Autoren über die Französische Revolution belehrt werden. Dem hielt Google entgegen, dass die eingescannten Bibliotheksbestände Bücher in zahlreichen Sprachen enthalten. Frankreich will sich - entweder allein oder im Rahmen der Europäischen Union - energisch dafür einsetzen, dass nicht nur englische, sondern auch französische und Bücher in anderen Sprachen digitalisiert werden.
Google ist noch nicht einmal sieben Jahre alt, und seine Gründer sind Anfang dreißig. Es mag ein junges Unternehmen sein, doch es ist für Web 2. 0 »das Huhn, das goldene Eier legt« und mit einem Börsenwert von über 130 Milliarden Dollar wertvoller als Disney, General Motors, Ford, Amazon. com, die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal zusammen. Es macht fast seinen gesamten Gewinn mit Anzeigen, die neben den Suchergebnissen gezeigt werden. Innerhalb der weit gesteckten Grenzen des amerikanischen Rechts gibt es kaum rechtliche Schranken für das, was man mit Anzeigen machen darf. In Deutschland gilt jedoch ein engmaschigeres Regelwerk, dem Google sich anpassen muss. So gibt es unterschiedliche Entscheidungen deutscher Gerichte in der Frage, ob Unternehmen die Warenzeichen oder Produktbezeichnungen von Konkurrenten benutzen dürfen, um daran ihre eigenen Anzeigen aufzuhängen. Daher hat Google in Deutschland und anderen europäischen Ländern ein System geschaffen, das es Unternehmen, die ihre Warenzeichen und Markennamen schützen möchten, ermöglicht, der Suchmaschine mitzuteilen, dass alle Anzeigen von Konkurrenten, die durch diese Namen ausgelöst werden, blockiert werden sollen. Google erfüllt entsprechende Forderungen. In den Vereinigten Staaten verdient Google jedoch prächtig an jeder Anzeige von Ford, die durch ein Warenzeichen von General Motors ausgelöst wird, und Google hat sich schon in den Anfängen das Recht erstritten, solche Anzeigen zu bringen. Weil die rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen in Deutschland andere sind, muss Google hier also anders verfahren als in den USA, doch im Kernbereich der unentgeltlichen Suche gelten für alle Benutzer im englischen wie im deutschen
Sprachraum dieselben Bedingungen.
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