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Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens [Taschenbuch]

Kai Lehmann , Michael Schetsche
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Mai 2005
Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist klar: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen. Der umfangreiche Band liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der verschiedenen Dimensionen der internetbasierten Wissensgesellschaft. In mehr als 50 Beiträgen ziehen Praktiker, Journalisten und Wissenschaftler Bilanz für Politik und Ökonomie, für Bildung, Medien und Kunst und gleichen dabei Diskussion und Wirklichkeit miteinander ab.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 408 Seiten
  • Verlag: Transcript Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899423054
  • ISBN-13: 978-3899423051
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 916.422 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Kai Lehmann ist Soziologe und PR-Redakteur. Der Soziologe Michael Schetsche (Dr. rer. pol.) lehrt als Privatdozent in Bremen und Freiburg; er ist Abteilungsleiter am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP), Freiburg.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Daten > Information > Lernen (Prozess) > Wissen 18. August 2005
Vorab: Das Buch ist nicht schlecht und einige Beiträge sehr gut; dennoch stößt es mir spontan auf, dass mit den Begriffen - mit wenigen Ausnahmen - so lax umgegangen wird: Das was oftmals als "Wissen" bezeichnet wird ist lediglich Information, manchmal sogar nur Daten. Dabei wird oft auf etwas vergessen: auf das menschliche Lernen: Lernen ist ein individueller, kognitiver und permanent stattfindender Grundprozess. Demzufolge entsteht Wissen erst als organisierte Information im menschlichen Gedächtnis. Strenggenommen können wir auch kein "Wissen" vermitteln - lediglich Information. Das Wissen entsteht wiederum im einzelnen Individuum selbst. Das ist auch der Grund warum intentionales Lernen so schwierig ist - Information muss durch das einzelne Individuum (subjektiv) zu Wissen verarbeitet werden. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Menschen ständig lernen - auch wenn dieser Text gelesen wird, wird Information zu Wissen verarbeitet (vorausgesetzt die Information ist neu und das Wissen noch nicht vorhanden ;-) Der Unterschied zwischen Daten-Information-Wissen und die Berücksichtigung des menschlichen Lernens zur (menschlichen) Wissensorganisation sollte jedenfalls bei der Lektüre dieses Buches auf jeden Fall kritisch berücksichtigt werden!
(Andreas Holzinger, Uni Graz)
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klappentext zum Buch 16. Juni 2005
Von Ein Kunde
Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist klar: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen.

Der umfangreiche Band liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der verschiedenen Dimensionen der internetbasierten Wissensgesellschaft. In mehr als 50 Beiträgen ziehen Praktiker, Journalisten und Wissenschaftler Bilanz für Politik und Ökonomie, für Bildung, Medien und Kunst und gleichen dabei Diskussion und Wirklichkeit miteinander ab.

Google & Co.
Suchmaschinen gelten bei Reisen durch den Datendschungel als nützliche Gefährten. Dass sie aber auch Leben retten können, erstaunt auf den ersten Blick.

Wie der Sender BBC im August 2004 berichtete, wurde der im Irak entführte Journalist John Martinkus auf Grund von Internet-Recherchen freigelassen. Die Entführer überprüften Martinkus' Aussagen per Google und stellten so sicher, dass dieser weder für US-Unternehmen noch für den CIA arbeitet und auch kein US-Amerikaner ist. Der australische Journalist kam mit einem gehörigen Schrecken davon; dass seine journalistischen Berichte online gelesen werden konnten, rettete ihm das Leben.

Beim zweiten Blick auf diesen Vorfall wird deutlich, dass das Internet zunehmend eine Rolle ausfüllt, die Experten ihm immer wieder prophezeiten: die eines globalen Gedächtnisses, einer Bibliothek menschlichen Wissens; zugänglich in allen Winkeln der Erde gewinnt es in stets neuen - oft unvorhergesehenen - Kontexten an Bedeutung.

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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen oder Ohnmacht 19. Juli 2005
Der Sammelband bietet eine Fülle von Informationen und Wissenswertem rund um das Online-Wissen. Dabei befinden sich die Autoren der rund 50 Beiträge selbst auf der Suche: Doch sie liefern keine Google-Suche mit rund 10.000 Treffern in 0,15 Sekunden. Stattdessen geben sie einen kurzen, prägnanten Überblick über die Google-Gesellschaft. Wenn es denn eine gibt.
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