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Die Google-Falle: Die unkontrollierte Weltmacht im Internet [Gebundene Ausgabe]

Gerald Reischl
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

März 2008
Mit der Suchmaschine Google, den Satelitenkarten auf Google Maps, mit der Volltextsuche in Google Books, mit dem Bildprogramm Picasa, dem Mail-Programm Google Mail, Google Docs und vielen weiteren Services entwickelt sich die Firma von Larry Page und Sergej Brin zur unkontrollierten Weltmacht im Internet: Immer mehr Firmen entwickeln Dienste und Geräte, die ausschließlich auf Google abgestimmt sind. Praktisch zählt nur mehr das Wissen, das man über Google findet.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter; Auflage: 5. aktualisierte Auflage (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800073234
  • ISBN-13: 978-3800073238
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 109.791 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Hörbuch wird sehr anregend von Peter Matic gelesen, seine angenehme Stimme, die Betonung erzeugen Spannung - etwas, das von einem Fachbuch eigentlich nicht (in erster Linie) erwartet wird. Durch gezielte Pausensetzung fesselt Matic den Hörer umso mehr. Ein Hörbuch wie ein spannender Roman. (Fritz Hadler, Österreichisches Bibliothekswerk) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Journalist und seit 1992 Redakteur bei der Tageszeitung "Kurier", dort Ressortleiter für den Bereich Computer & Telekommunikation. Er ist der Technologie-Experte (Hightech-Corner) in einer wöchentlichen TV-Sendung des "ORF", internationaler Vortragender und Autor mehrerer Bücher mit Schwerpunkt Informationsgesellschaft. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine unkontrollierte Weltmacht im Internet 3. Oktober 2010
Von k_taplan TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Gerald Reischl beschreibt nicht den grandiosen Aufstieg einer Garagenfirma zum Weltkonzern, sondern setzt sich, wie der Buchtitel erwarten lässt, kritisch mit dem Unternehmen auseinander. Er möchte "zur Bewusstseinsbildung beitragen und aufzeigen, in welchem Zwiespalt Internet-Nutzer leben, welche Versäumnisse Europa gemacht hat und worauf wir achten sollten, wenn wir das Internet für unsere Zwecke nutzen wollen." Wird er diesem Anspruch gerecht?

Im ersten Kapitel ist von Kritik noch nicht viel zu spüren. Autor Reischl beschreibt eine paradiesische Unternehmenskultur, wie sie in Europa unbekannt ist. Bei der im kalifornischen Mountain View ansässigen Firmenzentrale handelt es sich um einen farbenfrohen, lustigen und liberalen Tummelplatz der Kreativität, in dem nicht nur die Verpflegung kostenlos ist, sondern der Mitarbeiterschaft darüber hinaus zahlreiche Services angeboten werden. Einzig der Hinweis auf "viele Zahnbürsten in den Regalen" macht deutlich, dass in der Firmenzentrale ein hohes Maß an Engagement erwartet wird.

Die Informationspolitik untersucht Reischl im zweiten Kapitel. Es kommt vor, dass Interviews kurzfristig abgesagt werden, nicht alle Informationen über die Firma publiziert werden und Statistiken und Grafiken vor Veröffentlichung auf Linie gebracht werden. Dies mag im Widerspruch zur Regenbogenwelt der Firmenzentrale stehen, aber sicher nicht im Widerspruch zur Politik großer Konzerne. Welche Firma lässt sich schon in die Karten schauen?

Der Marktanteil von Google beträgt in Westeuropa etwa 90%. Wie ist diese Dominanz begründet? Die Unternehmenskultur kann daran nur einen kleinen Anteil haben. Einen größeren Anteil des Erfolges darf Larry Page für sich verbuchen, dessen Methode PageRank die Rangordnung der Suchergebnisse steuert. Durch diesen Algorithmus werden unter anderem Datenquerverbindungen ausgewertet zwecks Auflistung der Suchergebnisse in der Reihenfolge ihrer Bedeutung. Hinzu kommen eine einfach strukturierte Suchmaske, ein übersichtliches Layout und eine hohe Anzahl indizierter Webseiten.

Google lebt, wie die gesamte Werbebranche, von Kundeninformationen. Sämtliche Suchergebnisse werden gespeichert und werbewirksam verarbeitet. Das Google-Glossar im hinteren Teil des Buches veranschaulicht die vielen Dienste, die der Konzern mittlerweile eingeführt oder aufgekauft hat. Bezogen auf das Internet ist Google heute eine Weltmacht. Und hierauf bezieht sich die Kritik von Gerald Reischl.

Google agiert international als Werbekonzern auf der Basis von Daten, die 800 Millionen Anwender dem Konzern im Zuge der Nutzung zahlreicher Gratisdienste bereitstellen. Gespeichert und ausgewertet werden nicht nur Suchbegriffe, sondern auch Informationen über die Nutzer selbst. Google verfügt heute über mehr Informationen als andere Internetfirmen, deckt mit seinen Diensten unterschiedlichste Bereiche ab und ist in der Lage die Daten miteinander zu verknüpfen. Hier lauert die reale Gefahr, gläsern zu werden. So können zum Beispiel (personenbezogene) Nutzerdaten aus verschiedenen Diensten verknüpft und geografisch verortet werden.

Wie verhält es sich mit dem Datenschutz in Google? Ist es vertretbar, dass ein Konzern weltweit Nutzerinformationen sammelt, auswertet und damit den innerstaatlichen Datenschutz ad absurdum führt? Die Daten werden zwar freiwillig abgegeben, jedoch muss bezweifelt werden, dass jedermann sich bewusst ist, was mit seinen Daten passiert bzw. passieren kann. Auch wenn es ursprünglich nicht beabsichtigt war: Ein Zugriff von staatlicher Seite ist nicht ausgeschlossen.

Ich halte das Buch nicht für spektakulär, aber für wichtig. Autor Reischl sensibilisiert die Öffentlichkeit für ein in den vergangenen Jahren vernachlässigtes Thema, nämlich den Datenschutz. Der allzu sorglose Umgang mit persönlichen Daten birgt Gefahren, wie schon manch ein Stellenbewerber erfahren musste, der seine Fetenerlebnisse im Internet publiziert hat. Es ist schon erstaunlich, wie sich das Bewusstsein der Bevölkerung hinsichtlich des Datenschutzes in den vergangenen 25 Jahren gewandelt hat. In den 1980er Jahren wurde noch gegen die Volkszählung demonstriert.

In einem Interview erläutert Gerald Reischl, dass sein Buch für ganz normale Internet-Nutzer gedacht ist und nicht für IT-Experten. Dem stimme ich zu. Im Hinblick auf die Aufmachung des Buches hatte ich auch nichts anderes erwartet. IT-Fachleuten empfehle ich das Buch nicht. Sie werden über den einen oder anderen Fehler stolpern und in der Summe nicht viel Neues erfahren. Internet-Nutzer, die sich noch nie viele Gedanken darüber gemacht haben, was bei der Nutzung des Internets im Hintergrund passiert, werden durch das Buch leicht verständlich informiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Silke Schröder, hallo-buch.de TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
'Don't be evil', sei nicht schlecht - das ist der Leitspruch der weltgrößten Internet-Suchmaschine Google. Aber trifft dieses Credo auf das mittlerweile viele Milliarden schwere Mega-Unternehmen überhaupt noch zu?

Der IT-Journalist Gerald Reischl spürt der Frage nach und fühlt Google auf den Zahn. Detailliert geht Reischl dabei auf die Entstehung des globalen Unternehmens ein, auf die Arbeitsbedingungen der Googleraner und auf die Suchprinzipien des Netzwerks. Seine größte Aufmerksamkeit gilt jedoch der Datensammelleidenschaft der Suchmaschine. Bis zu 18 Monate werden Abfragen gespeichert, intensiv werden alle verfügbaren Informationen der Nutzer zusammengetragen, um nicht nur die Suchfunktionen zu verbessern, sondern um das Wissen auch kommerziell zu verwerten, z.B. für nutzerbezogene Werbung.

Was die Volkszählungsgegner vergangener Jahrzehnte in Angst und Schrecken versetzt hätte, liefern heute Millionen von Usern einem amerikanischen Privatunternehmen tagtäglich frei Haus ' George Orwells 'big brother' hätte seine helle Freude. Und die Lustlosigkeit des Unternehmens, Informationen über diese Aktivitäten herauszurücken, spricht nicht für ein baldiges Ende der Sammelwut. Reischl kritisiert aber auch die Bereitschaft der Google-Manager, mit restriktiven ausländischen Regierungen zusammenzuarbeiten und bestimmte Internetseiten zu sperren. So wird man auf den chinesischen Google-Seiten wohl derzeit kaum einen kritischen Beitrag zur Tibet-Frage finden, allen Bekenntnissen der Amerikaner zur (Informations-)Freiheit zum Trotz.

Unterm Strich, so resümiert Reischl, ist Google eine sehr gute Suchmaschine, die ständig weiterentwickelt wird. Aber er gibt auch zu bedenken, dass man bei jeder Nutzung von Google und seinen zahlreichen Tools mehr über sich preisgibt, als einem lieb sein könnte. So sollte man die Suchmaschine selbstverständlich weiter nutzen, jedoch Vorsicht walten lassen und nicht jedes Gratis-Angebot ungeprüft annehmen.

Nicht alle Erkenntnisse Reischls sind neu, doch seine kritischen Beobachtungen bestechen durch klare Darstellung und ungebrochene Aktualität. Zudem gibt er Tipps, wie man sich der Datensammelei ein wenig entziehen kann. Also: ruhig weitergoogeln ' aber bitte mit Bedacht!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zielgenaue Werbung als Geschäftsmodell der Zukunft 20. Februar 2009
Von Simi
Format:Audio CD
Die Google-Falle ist ein spannendes Hörbuch, dass sich mit dem Weltkonzern Google kritisch auseinandersetzt. Gut recherchiert und spannend vorgetragen beschäftigt sich das Hörbuch mit der Frage, welche Bedrohung von diesem Konzern ausgeht, dessen Datenspeicher prall gefüllt sind mit unzähligen privaten Daten. Dieser Schatz ist die Grundlage des Erfolgs. Google ist im Prinzip nichts anderes als eine riesige Werbeagentur, die mit zielgenauer Werbung Unmengen von Geld verdient.

Doch was passiert, wenn diese Daten in falsche Hände kommen, oder der Staat oder Arbeitgeber Zugriff auf die Daten erhält? Wird meine nächste Bewerbung vielleicht abgelehnt da ich in die Google Suchmaske den Begriff "Selbsthilfegruppen für Alkeholiker" eingegeben habe?

Das Hörbuch regt zum Nachdenken über das eigene Verhalten im World Wide Web an, und zeigt auf, dass das Thema Datenschutz im Internet noch immer viel zu klein geschrieben wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Wer googelt da noch?
Ich verwende Google seit diesem Buch nicht mehr!!!!!!!!!!
Mein Tipp: ixquick.com - da hast du ein wenig Datenschutz.
Und finde damit auch alles. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Walter Z. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Solide Kritik am Internet-Giganten
In den letzten zwei Jahren sind viele Bücher über Google in die Buchhandlung gekommen, sechs davon stehen nebeneinander in meinem Bücherregal, alle sind mit... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Armin Sebbeße veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Im wesentlichen absurdes Google-Bashing
Dieses Buch soll diejenigen ansprechen, die der seit einigen Jahren in Mode gekommene Anti-Google-Hype gepackt hat, und die nun nach einer Rationalisierung ihres Bauchgefühls... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2010 von raekwon
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Das ist ein echt Gutes Buch, für die die wissen möchten was Google alles macht und was Google alles über uns weiß.
Veröffentlicht am 23. September 2010 von Nikas
3.0 von 5 Sternen Blick hinter die Kulissen ein Weltkonzerns
Ich bin ein eifriger Nutzer von verschiedenen Google-Diensten. Deshalb war ich neugierig zu erfahren, was ich eigentlich von mir an Informationen freigebe, von denen ich weiss und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2010 von Michael Stutz
3.0 von 5 Sternen Neid
Das Buch ist gut geschrieben und auch interessant. Aber im Unterton des Autors ist oftmals ein kleines bisschen Neid auf das was Google in so kurzer Zeit erreicht hat zu erkennen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2009 von black sheep
4.0 von 5 Sternen Die unkontrollierte Weltmacht im Internet
Wer kennt GOOGLE nicht? Wer nutzt GOOGLE nicht, wenn er im Netz surft? Doch was wissen die User von GOOGLE - wer ist GOOGLE und was will GOOGLE? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2009 von Thorsten Wiedau
2.0 von 5 Sternen Interessant, aber unter den Erwartungen; wer bildet die Zielgruppe ?
Der Titel reizt zum Kauf und auch der Waschzettel klingt interessant.

Meine persönlichen Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt, denn das Buch schneidet die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2009 von Chrissi
4.0 von 5 Sternen Fakten
Wer von uns arbeitet nicht täglich mit Google? Wir geben schnell einen Suchbegriff ein und innerhalb weniger Sekunden erscheinen jede Menge Informationen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2009 von Cherry Tomato
5.0 von 5 Sternen Der gläserne Mensch
Höchst interessant für alle, die im Internet unterwegs sind: Google gehört dazu, Google liefert mir jede Information, Google bietet tolle Dienste an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2009 von M. Krug
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