Der Goblin Jig hat kein leichtes Leben - obwohl er von großen Goblin-Taten träumt, wird er von seinesgleichen als Schwächling und Versager angesehen.
Seine Chance kommt jedoch, als er eines Tages in den Stollen des Berges Prinz Barius Wendelson und seine zusammengewürfelte Truppe von Abenteurern trifft. Der Prinz ist auf der Suche nach einem magischen Artefakt, mit dessen Hilfe er seinen Vater beeindrucken möchte. Kurzerhand macht er Jig zum Bergführer wider Willen und zwingt den Goblin dazu, ihm und seinen Genossen den Weg zu zeigen
"Die Goblins" erzählt die altbekannte Geschichte der Heldenreise. Ein kleiner und schwacher Held, begleitet von den klassischen Gefährten, die in keiner Rollenspielrunde fehlen dürfen (Zauberer, Kämpfer, Dieb) macht sich auf eine gefahrvolle Suche, aus der er siegreich und verändert hervorgeht.
Der Autor bedient sich jedoch bewusst der zahlreichen Klischees, um diese dann durch Ironie zu brechen. Jeder Leser, der zuvor schon einmal einen Fanatsy-Roman gelesen hat, wird an der einen oder anderen Stelle lachen müssen. Insbesondere die Kommentare Jigs über seine heldenhaften Freunde sind äußerst gelungen.
Insgesamt ein Lesespaß der zeigt, dass man klassische Fantasy auch witzig verpacken kann.