Gebraucht kaufen
EUR 3,95
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Smart-DE
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Versand und Service durch AMAZON - inkl. Rechnung und Garantie, bzw. Gewährleistung. Gebrauchte Artikel unterliegen der Differenzbesteuerung, deshalb ist kein MwSt-Ausweis auf der Rechnung möglich. Alle Preise bei neuen Artikel inkl. 19% MwSt. Die AGB und Widerrufsbelehrung finden Sie unter -Verkäufer-Hilfe- und -Rücksendungen-
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Go-Spielerin: Roman Taschenbuch – Januar 2008

20 Kundenrezensionen

Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, Januar 2008
EUR 9,90 EUR 0,01
1 neu ab EUR 9,90 39 gebraucht ab EUR 0,01 1 Sammlerstück ab EUR 22,00

Hinweise und Aktionen

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 6 (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349224033X
  • ISBN-13: 978-3492240338
  • Originaltitel: La joyeuse de go
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 988.371 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Als sie vier Jahre alt war, da unterrichtete ihr Cousin Lu die junge Chinesin und Titelheldin von Shan Sas Roman im japanischen Strategiespiel Go. Schon damals war die rebellische Außenseiterin vom Wunsch zu siegen wie beseelt -- bis sie zu wahrer Meisterschaft gelangte und als erste Frau auf dem Platz der Tausend Winde spielen durfte. Inzwischen ist die adelige Icherzählerin in Die Go-Spielerin 16 Jahre alt. Ihr Cousin ist auch erst 20 -- und sieht doch schon aus wie ein Greis.

Die Zeiten sind hart in der Mandschurei des Jahres 1937: Die Japaner haben das Land besetzt, Aufstände werden brutal im Keim erstickt, Mitläufer beherrschen die politische Szene, Peking steht kurz vor dem Fall. In dieser Situation kommt ein Mandarin auf den Platz der Tausend Winde und fordert die Chinesin immer wieder zum Spiel heraus. Erst später erfährt das Mädchen, dass dies einer der verhassten japanischen Militärs gewesen ist. Auf dem jahrhundertealten Spielfeld des Go werden die Strategien von Angriff und Verteidigung wie in den Schützengräben neu erprobt -- und auf dem Schlachtfeld der Liebe ebenso. Am Ende stehen sich die beiden auf tragische Weise zum letzten Mal gegenüber und müssen erkennen, dass sie Spielbälle einer viel größeren Macht gewesen sind: "Ich weiß, dass das Spiel da oben weitergeht", erkennt der Japaner, der zweite Icherzähler dieses bezaubernden Buchs.

Als Die Go-Spielerin, der dritte Roman der 1989 nach dem Massaker auf dem Tianmen-Platz nach Paris emigrierten 30-jährigen Chinesin Shan Sa, in Frankreich erschien, wurde er sofort zum Sensationserfolg. Man kann das gut verstehen. Denn so einfach, klar und zart (und mit so viel exotischem Lokalkolorit) hat man selten von der Liebe in Zeiten des Krieges gelesen. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Shan Sa findet zu einem grandiosen Finale, dessen poetische Macht lange nachklingt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Déjà-lu am 23. April 2005
Format: Taschenbuch
Der Roman ist wie eine Partie Go angelegt, SIE beginnt die Erzählung im 1. Kapitel = 1. Zug, gefolgt von IHM im 2. Kapitel = 2. Zug. Und so geht es abwechselnd weiter bis zum letzen = 92. Kapitel, dem unvermeidlichen letzten Zug. Beide erzählen das Geschehen aus ihrer jeweiligen Sicht in Ich-Form, was besonders dann interessant ist zu lesen, als sich beider Wege ungefähr ab dem 40. Zug kreuzen. Durch die Verwendung der Gegenwartsform gelingt der Autorin, ein Gefühl der Gleichzeitigkeit zwischen den beiden Protagonisten und mit dem Leser zu erzeugen. Allerdings ist der ganze Roman in der Präsenzform geschrieben, was angesichts der häufigen Rückblenden z.B. in die jeweiligen Kindheitserinnerungen doch etwas ermüdet.
Die Charakterisierung des Go-Spiels wirkt an manchen stellen übertrieben, mystifizierend: SIE vergleicht die Go-Steine mit Soldaten, die "gelenkig umher wirbeln, sich ihre Fallen in kreisenden Spiralen stellen" (S. 113), SIE "tauch[t] ein in die Abgründe der Mathematik" (S. 139) beim Zählen der Steine auf dem Spielbrett und kommt zu der Erkenntnis: "Go pfeift auf die Berechnung, brüskiert die Phantasie. ... Go ist das Spiel der Lüge. Man umzingelt den Feind mit Trugbildern, man zielt auf die einzig echte Wahrheit, den Tod" (S. 223) - während für IHN "eine Partie Go ausschließlich der Elite vorbehalten ist, eine Zeremonie, die mit allerhöchstem Respekt zelebriert wird" (S. 116). Diese philosophische Überfrachtung des Go-Spiels mag noch mit "dichterischer Freiheit" zu entschuldigen sein, einige Merkwürdigkeiten bei der Beschreibung der Go-Partie hätten aber - bei genauerer Kenntnis der Autorin des Go-Spiels bzw.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pholker HALL OF FAME REZENSENT am 7. Februar 2004
Format: Taschenbuch
"Die Go-Spielerin" zählt für mich zu den besten Romanen, die ich nicht nur in den letzten Jahren, sondern in meinem Leben gelesen habe. Nur selten vermag ein Buch, auch wenn es mich fesselt, mich so stark in seinen Bann zu ziehen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich bin ein recht langsamer Leser. "Die Go-Spielerin" jedoch habe ich in einem Zug verschlungen.
Die Story ist weit mehr als nur eine tragische Liebesgeschichte, auch wenn diese eine zentrale Rolle einnimmt. Sie ist eine Reise in fremde Mentalitäten, geprägt von harten gesellschaftlichen Regeln, die auf jahrhunderte alten Traditionen fußen; eine Reise in eine Zeit politischen Chaos, des Umbruchs, des Zusammensturzes. Sie erzählt vom Versuch, alldem zu entfliehen, und der Tragik, von der Wirklichkeit immer wieder eingeholt zu werden. Man begleitet die Protagonisten bei einem unumkehrbaren Verwandlungsprozess, der mit kühnen Träumen beginnt und sich zu einer Gratwanderung am Rand der Hölle entwickelt.
Die Geschichte entfaltet eine Tragik, die in ihrer Kraft an Shakespeares "Romeo und Julia" heranreicht, ohne diese jedoch wie dort zu romantisieren. Vielmehr wird die Wirklichkeit von Kapitel zu Kapitel immer mehr entzaubert, und so sehr die beiden Protagonisten den Leser in das Innere ihrer Seele entführen und sie zu Mitwissern ihrer geheimsten Gefühle und Träume machen, verfällt man nicht in die Rührseligkeit, mit ihnen tauschen zu wollen. Diese Liebesgeschichte ist nicht schön, nicht romantisch, ihre Poesie ist eher eine Poesie der Grausamkeit als eine der Verzauberung.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "rgeigenfeind" am 21. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Die strenge, schnörkellose und dennoch wunderschöne Sprache macht es zu einem Genuß, dieses Buch zu lesen. Durch die beiden Ich-Erzähler, die jeweils ihre eigene Geschichte erzählen, oft aber gleiche Erlebnisse höchst verschieden reflektieren, entsteht eine enorme Dynamik. Gleichzeitig scheinen die Charaktere in ihrem Schicksal festgefroren. Nimmt man noch die liebevolle, niemals selbstverliebte Beschreibung der kulturellen und zeitgenössischen Einzelheiten hinzu, entsteht ein Gesamtkunstwerk, das Wert ist, gelesen zu werden.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Franse am 16. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Ein Drama um Liebe und Tod. Schauplatz ist die japanisch besetzte Mandschurei zur Zeit des letzten Kaisers Pu Yi. Eine Chinesin mit Kontakten in der Widerstandsbewegung und ein japanischer Offizier treffen sich an einem öffentlichen Platz zum Go-Spiel. Sie sind sich ebenbürtig, sie wissen beide nicht, dass sie mit ihrem Schicksal spielen, ahnen es allenfalls, und sie sind sich verfallen.
Die kurzen Kapitel sind nummeriert wie Züge beim Go. Durchgängig wechselt Zug um Zug der Spieler bzw. der Ich-Erzähler. Besonders reizvoll ist das, wenn die gleiche Episode nacheinander aus der Sicht beider geschildert wird, wobei mal sie, mal er einen Vorsprung im Verlauf der Handlung, sozusagen die Vorhand, hat. So wie beim Go oft am Anfang sehr locker und auf Distanz gesetzt wird, scheinen auch die ersten Kapitel relativ wenig miteinander zu tun zu haben, was sich später natürlich ändert. Go-Kenner werden vielleicht noch andere Ähnlichkeiten finden.
Der Roman lebt von Vielschichtigkeit und Kontrasten. Auf der Spielebene findet ein logisch-ästhetischer Kampf statt, dies zwischen zwei Spielern, die sich lieben, die aber zwei sich auf den Tod bekämpfenden Nationen angehören, die wiederum kulturell und historisch verwandt sind. Die fast platonische Liebe der beiden und ihre beherrschten Treffen kontrastieren mit ihren Gedanken und Träumen ebenso wie mit einer gewalttätigen Außenwelt. Ein Tanz auf dem Vulkan, knapp und teilweise hart geschildert, ein Nebeneinander von Grausamkeit und Poesie, dieser Roman hat viele Facetten, und ich werde ihn sicher noch einmal lesen. Erste Sahne, fünf Punkte.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden