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Produktinformation
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»In Die Glasglocke gehen Biographie und Leben, Fakt und Fiktion eine geniale Mischung ein. Die Authentizität des Romans rührt aus ebendieser Gemengelage von Subjektivem und Objektivem, Persönlichem und Gesamtgesellschaftlichem und macht ihn zu einem Meilenstein der amerikanischen Literatur ... .«
(ShortBooks )»Auch heute hat der Roman nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren.«
(lifestyle.de )»Wer einmal anfängt, Plath zu lesen, hört damit nicht wieder auf.«
(Jeanne Wellnitz Bücher )»Dieser Roman ist ein frühes Manifest gegen ein Demokratieverständnis, das sich auf Konsum, Geld und die puritanische Pflicht zur Ehe beschränkt.«
(Helmut Böttiger dradio.de )»... aus elegant gefügten Perioden und ironisch federnden Sätzen ist der Roman Die Glasglocke gebaut... Hier gibt es kein unverhülltes Ich, das in literarischer Unmittelbarkeit seinen "nackten Schrei" aussendet, sondern eine kühl kommentierende Erzählerstimme...«
(Michael Braun Saarländischer Rundfunk ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .In "Die Glasglocke" erforscht Sylvia Plath nicht die Ursachen der Depression, sondern sie beschreibt den Krankheitsverlauf, und zwar auf eine außergewöhnlich anschauliche und beklemmende Weise, in einer eleganten Sprache mit zahlreichen gelungenen Vergleichen und Metaphern. Ungeachtet des bedrückenden Inhalts sind einige der Szenen komisch, aber das wirkt nicht humorvoll, sondern sarkastisch.
Mit diesem Roman beweist Sylvia Plath, dass sie nicht nur eine bedeutende Lyrikerin ist, sondern auch eine geniale Erzählerin. Bedauerlicherweise hat die amerikanische Schriftstellerin nur diesen einzigen Roman geschrieben.
In der Glasglocke schreibt Sylvia Plath (ich darf es andeuten, autobiographisch) über Esther Greenwood, eine fleißige, hübsche Collegestudentin und ihren seelischen und psychischen Zusammenbruch mit 19 Jahren.
Grandios schildert Plath, wie sich der Zustand in der Glasglocke (das Eingesperrt sein, keine Luft zu bekommen, abgeschnitten von der Welt zu sein) langsam in Esthers Leben hineinschleicht.
Als Leser versucht man dahinter zu kommen, wo denn die Wurzeln für dieses Unglück liegen und wird auch bald fündig.
Nach einem Aufenthalt in einer Klinik (mit abstrusen Behandlungen, wie Insulin-Schocks und noch schlimmer Elektro-Schocks!!!!!) wird Esther als geheilt entlassen.
Das ist die spannende Rahmenhandlung. Doch viel mehr interessieren uns Esthers Gefühle, Gedanken, ihre Umgebung, ihre Familie, ihre Freunde.
Wir merken, dass sie ein sehr intelligentes und begabtes Mädchen ist, doch sie hadert mit dem anscheinend vorprogrammierten Frauenschicksal in den 1950er Jahren in den USA.
Scharf kritisiert sie Geschlechterunterschiede, die gesellschaftlich gemacht sind.
Ohne es zu wissen, wird Plath zu einer Feministin nach heutiger Definition.
Auch Esther will leben, lieben wie es ein Mann tut. Sie will studieren, einen Beruf ausüben, lieben, eine Familie haben, aber nicht ihre Identität verlieren.
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