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Die Glasglocke Taschenbuch – 1. April 2003

4.6 von 5 Sternen 33 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In Die Glasglocke gehen Biographie und Leben, Fakt und Fiktion eine geniale Mischung ein. Die Authentizität des Romans rührt aus ebendieser Gemengelage von Subjektivem und Objektivem, Persönlichem und Gesamtgesellschaftlichem und macht ihn zu einem Meilenstein der amerikanischen Literatur ... .«

(ShortBooks ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Glasglocke
OT The Bell Jar OA 1963 DE 1968Form Roman Epoche Moderne
Die Glasglocke, einziger Roman der Schriftstellerin Sylvia Plath, schildert auf eindringliche Weise den schwierigen Prozess des Erwachsenwerdens im prüden Amerika der 1950er Jahre.
Entstehung: Im Oktober 1961 erhielt Sylvia Plath vom US-Verlag Heinemann einen Vorschuss für die Arbeit an ihrem Roman Die Glasglocke, der zu diesem Zeitpunkt bereits in einer ersten Fassung vorlag. Parallel bekam sie im November 1961 ein Stipendium der Eugene-Saxton-Stiftung, für das sie ein Jahr lang Prosa schreiben sollte. Innerhalb des nächsten halben Jahres entschied sich Plath, angesichts der starken autobiografischen Bezüge von Die Glasglocke, das Buch unter dem Pseudonym Victoria Lucas zu veröffentlichen.
Inhalt: Die ehrgeizige und talentierte Literaturstudentin Esther Greenwood hat ein vierwöchiges Volontariat bei einer New Yorker Modezeitschrift gewonnen. Die Metropole rührt sie in vielerlei Hinsicht auf: Das ihr anerzogene Pflichtgefühl passt nicht zu der ungewohnten Freiheit in der Großstadt. Sie sehnt sich nach ersten sexuellen Erfahrungen, möchte aber gleichzeitig die Erwartungen ihrer Mutter und ihres Freundes Buddy nicht enttäuschen.
Bei der Rückkehr aus New York erfährt sie, dass sie nicht zu dem Schriftstellerkurs angenommen wurde, auf den sie sich gefreut hatte. Esthers innere Zerrissenheit und die Langeweile in der Kleinstadt vergrößern die Depression des Mädchens, das schließlich von ihrer Mutter an einen Psychologen verwiesen wird. Er unterzieht sie einer Elektroschocktherapie, worauf Esther verschiedene Selbstmordmethoden ausprobiert. Nach einem Suizidversuch erkennt Esther im Krankenhaus, dass sie sich immer »unter der gleichen Glasglocke« befindet, gleich, ob sie »auf dem Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok« saß. Kurz vor der Entlassung »aus der Anstalt« lernt sie Irwin, einen Mathematikprofessor, kennen, der sie defloriert. Durch die sexuelle Erfahrung gestärkt, verkraftet sie den Freitod ihrer Freundin Joan ebenso wie die Trennung von Buddy, der ihr mit Blick auf die Zeit, die Esther in der Nervenheilanstalt verbringen musste, die Frage stellt: »Ich bin gespannt, wer dich jetzt heiratet, Esther.« In diesem Satz kulminiert die gesamte Spießbürgerlichkeit der amerikanischen Gesellschaft, die Esthers Leiden ausgelöst hat.
Aufbau: Der Roman besteht aus 20 Kapiteln, die sich in drei Teile gliedern. Die ersten neun Kapitel spielen in New York, das zehnte Kapitel führt Esther zurück in ihren Heimatort. Plath beschreibt mit großer Genauigkeit, wie der langweilige Alltag Esther zunehmend zermürbt und das Mädchen ihre gesamte Energie darauf verwendet, eine geeignete Selbstmordmethode auszutüfteln. Der dritte Teil beschreibt den Aufenthalt der Protagonistin in verschiedenen Krankenhäusern und Nervenheilanstalten.
Wirkung: Im New Statesman wurde Die Glasglocke von Literaturkritiker Robert Taubman als »erster weiblicher Roman nach Salinger-Art« bezeichnet und der Listener lobte das Buch für seine ausgezeichnete Amerika-Kritik. Der Journalist Alfred Alvarez, der das Werk von Plath außerordentlich schätzte und in einem Nachruf schrieb, Plath habe »einen völlig neuen Durchbruch in der modernen Lyrik« geschafft, lüftete bereits wenige Wochen nach dem Tod der Autorin das Pseudonym, unter dem Die Glasglocke zunächst erschienen war. Danach stellten Journalisten und Literaturwissenschaftler immer mehr Verbindungen zwischen dem Nervenzusammenbruch der Romanfigur Esther und dem Leben der jung aus dem Leben geschiedenen Autorin fest. M. E. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Manche Bücher sind ein etwas schwierig zu rezensieren, weil sie einem viel abverlangen, oder weil man durch sie mehr von sich preisgeben könnte, als man eigentlich möchte. "Die Glasglocke" ist ein solches Buch. Ich versuche es dennoch.

Die "Geschichte" (eigentlich ist es in großen Teilen eine Autobiographie) spielt im spießigen Amerika der 50er Jahre, das unserer Zeit an manchen Stellen allerdings erschreckend ähnlich ist, und handelt von der Studentin Esther Greenwood, die ein Stipendium an einem angesehenen College hat. Zu Beginn des Buches weilt sie in New York und arbeitet dort für eine Zeitung. Als sie für den Sommer zurück nach Hause kommt, erwartet sie dort ein Brief; sie wurde für einen Sommerkurs nicht angenommen. Kurze Zeit später versucht sie sich das Leben zu nehmen und kommt in die Psychiatrie.

Esthers Lebensweg scheint vorherbestimmt: College, nebenbei Steno und Maschineschreiben lernen, damit sie als Sekretärin arbeiten kann und dann ein Leben als brave Hausfrau und Mutter. Doch sie kann sich damit nicht anfreunden, überhaupt geht sie eher teilnahmslos durchs Leben. Sie schildert ihre Zeit in New York kühl und distanziert bis angeekelt. Die Partys, die anderen Mädchen mit denen sie von einem gesellschaftlichen Ereignis zum nächsten gejagt wird, all das ist nicht ihre Welt, all das erfüllt sie nicht. Die Frage was sie eigentlich will stellt sich häufiger, die Antwort findet sich eher zwischen den Zeilen. Sie will Wahlfreiheit, sie will sich nicht entscheiden müssen und sie will selbstbestimmt leben, auch wenn das bedeutet eben keine eindeutige Entscheidung zu treffen. Ihre Wahl ist die Nicht-Wahl, das gleichzeitige Nutzen zweier Alternativen.
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Format: Taschenbuch
Sylvia Plath klingt majestätisch, ja, sogar ein bisschen wie die englische Königin wenn sie ihre Gedichte rezitiert. Während sie vom emotionalen Mord am Vater berichtet oder von der Kunst des Sterbens erzählt, macht ihre Stimme nicht einen einzigen zittrigen Schlenker. Es scheint als verhöhne ihr würdevolles Vibrato die Intimität ihrer sehr persönlichen Texte.
In Wirklichkeit schafft sie Distanz zu ihrer Lyrik, die zwar immer von eigenen Erfahrungen handelt, aber gleichzeitig in einem engen metrischen Korsett steckt. Ganz genau wie ihre Stimme.
Anfang der 1960er Jahre hat sich Sylvia Plath längst einen Namen als Dichterin gemacht und lebt gemeinsam mit dem Autor Ted Hughes zusammen. Nach vielen gescheiterten Versuchen ihren ersten Roman zu schreiben, gelingt es ihr 1962 endlich „Die Glasglocke“ fertig zu stellen. Auch hier dient – wie sollte es anders sein – ihr eigenes Leben als Inspiration.
Es ist der Sommer des Jahres 1953 als die junge Collegestudentin Esther Greenwood die ländliche Idylle ihrer Heimat hinter sich lässt und nach New York geht. Zuvor hatte sie bei einem Schreibwettbewerb einer Modezeitschrift gewonnen und wurde mit elf anderen Mädchen eingeladen, einen Monat lang in der Redaktion zu hospitieren. Was sich anfangs wie die antiquierte Variante einer Sex and the city-Kolumne liest – es geht um Glamour, Männer und, ein bisschen gediegener, um Sex – entpuppt sich Seite für Seite als ironische Entzauberung des Luxus-Mythos und der Existenzkrise einer jungen Frau, die eigentlich alles hat um glücklich zu sein. Oder zumindest erfolgreich.
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Von Ein Kunde am 3. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Schleichend gerät das Empfinden, Wahrnehmen und Denken der neunzehnjährigen Esther Greenwood in den Bann einer schweren Depression. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wird sie in eine Nervenheilanstalt eingewiesen.
In "Die Glasglocke" erforscht Sylvia Plath nicht die Ursachen der Depression, sondern sie beschreibt den Krankheitsverlauf, und zwar auf eine außergewöhnlich anschauliche und beklemmende Weise, in einer eleganten Sprache mit zahlreichen gelungenen Vergleichen und Metaphern. Ungeachtet des bedrückenden Inhalts sind einige der Szenen komisch, aber das wirkt nicht humorvoll, sondern sarkastisch.
Mit diesem Roman beweist Sylvia Plath, dass sie nicht nur eine bedeutende Lyrikerin ist, sondern auch eine geniale Erzählerin. Bedauerlicherweise hat die amerikanische Schriftstellerin nur diesen einzigen Roman geschrieben.
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Von Lotta M. am 27. Oktober 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es gibt Bücher, in die man sich bereits beim Lesen des ersten Satzes verliebt. Verlieben muss. Auch wenn sie eher bedrücken, diese ersten Worte, als das Herz leichter zu machen. Und das Lieben nachfolgend schwer und schwerer lastet, besonders wenn die Haut zwischen Glasglocke und Leser hauchdünn ist. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb bleiben der erste Satz und all die Beklommenheit der anderen fast verfolgend erhalten. Auch lange danach. Verstehen, was nicht zu verstehen und fühlen, was nicht fühlbar ist. Weil es ja aufhört, das Fühlen. Unter der Glocke. Und doch ist da ein Begreifen. Und das ist die eigentliche Leistung dieses Buches. Abgesehen von einer unaussprechlichen Poesie der Sätze. Die, wie in Stein gemeißelt, nachwirken. Und diese Episoden um das immer sichtbare Ende ohne jeden Anfang. Die so schwer zu verdauen und dabei doch so leicht zu ergründen sind. Meistens jedenfalls. Alles, was man der Heldin am Ende wünschen möchte: Ist ihre Befreiung. Und eine andere Zeit.

"Er würde sich in seinem Sessel zurücklehnen, würde die Fingerspitzen zu einem kleinen Kirchturm zusammenlegen und mir sagen, warum ich nicht schlafen, nicht lesen, nicht essen konnte und warum mir alles, was die Leute taten, so albern vorkam, da sie zuletzt ja doch nur starben. Und dann, so stellte ich mir vor, würde er mir helfen, Schritt für Schritt wieder ich selbst zu werden."
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