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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
98 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Beste seit langem unter den Historien-Romanen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Glasbläserin (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir "Die Glasbläserin" zu Weihnachten schenken lassen. Für jeden, der sich ein bißchen für Historienromane interssiert, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. P. Durst-Benning schreibt m.E. viel besser als z.B. Ken Follet, der seine Romane nur noch herunterreisst und Geld macht. Es geht um drei junge Mädchen/Frauen: Johanna, Marie, Ruth. Ihr Vater, Glasbläser in Lauscha stirbt und sie müssen ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Johanna geht nach Sonneberg als Verkäuferin, lernt viel, macht aber üble Erfahrungen..., Ruth hofft, durch Heirat in eine reichere Familie ihr Glück zu machen, was zwar klappt, aber für sie kein leichtes Leben darstellt und Marie lernt, daß sie viel besser Glasmalen und Glasblasen kann als manche Männer, sie arbeitet dann für einen Amerikaner namens Woolworth! Letztendlich lernen sie zusammen, sich zu behaupten und schaffen ihre eigene Glasbläserei - und die Liebe spielt auch eine Rolle. Das alles ist aber so lebensnah und realitätsnah beschrieben, daß man die Figuren wirklich mag (oder sich über sie ärgert, wenn sie eine Dummheit begehen...) und mitleidet bzw. sich freut! Man will unbedingt weiterlesen (wehe einer stört!!), das ist mir länger schon nicht passiert. Ich freue mich, daß ich dieses Buch gefunden habe und hoffe schwer auf den 2. Teil! - Und Weihnachtskugeln guckt man hinterher auch ganz anders an....!
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein guter Historien- und Frauenroman,
Rezension bezieht sich auf: Die Glasbläserin. (Taschenbuch)
Die Geschichte dreier junger Schwestern, die sich ohne Vater in der Männergesellschaft eines kleinen thüringischen Glasbläserdorfes durchsetzen müssen habe ich kaum aus der Hand legen können, so gut ist sie erzählt. Wer wieder einemal so richtig "schmökern" möchte, dem kann man dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Warum dann nur vier Sterne? Weil die Authorin kein Klischee der möglichen Probleme einer Frau auslässt. Sei es, dass Frauen einen Männerberuf nicht ausüben dürfen (den des Glasbläsers), sei es, dass Männer trinken, ihre Frauen schlagen, SM-Sexpraktiken verfallen sind und daraufhin ihre Angestellte vergewaltigen. Das alle drei Schwestern am Ende des Buches den Mann fürs Leben und somit ihr Glück finden, man weiss nicht, ob man Angesichts dieses Happy-Ends a la Hollywood engültig verzweifeln soll oder ob es eine ironische Kontakarrierung der feministischen Grundaussage sein soll.Das Buch ist aber nicht nur ein Frauenroman, es ist auch ein Buch über Unternehmertum, nicht umsonst kommt der "self made man" Woolworth darin vor. Das ist immerhin mal ein interessanter Gedanke, Emanzipation durch unternehmerische Selbständigkeit. Wenn man es politisch sehen möchte (immerhin kommt auch ein gewisser Karl Marx kurz vor), treffen sich hier rote und schwarze Ideen und gehen eine eigenartige Melange ein. Was bleibt? Ein interessanter Einblick in die Kunst der Glasverarbeitung inklusive der Produktion von Christbaumkugeln, in das Leben in Deutschland im ausgehenden 19. Jahrhundert und eben eine sehr unterhaltsam erzählte Geschichte über Liebe und Leid dreier Frauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unbedingt empfehlenswert !,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Glasbläserin. (Taschenbuch)
Die drei Steinmann-Schwestern, junge Frauen aus einem Glasbläserdorf in Thüringen, stehen nach dem plötzlichen Tod des Vaters vor dem (Ende des 19.Jahrhunderts schwierigen) Problem, allein zu leben bzw. zu überleben.Aus dieser Ausgangssituation wächst eine wunderbare Geschichte über Emanzipation, historischen-deutschen Alltag, aber vor allem auch über das Finden und Erreichen eines ganz individuellen Lebensziels - aller Widrigkeiten (und davon gibt's genug) zum Trotz. Der ruhige, nie auf reißerische Spannung ausgelegte Erzählstil paßt sehr gut zu dieser auf Realitätsnähe bedachten Geschichte und die drei Hauptfiguren agieren immer am Maximum dessen, was man von ihnen erwarten kann, ohne dabei die Grenze zur Unglaubwürdigkeit jemals zu überschreiten. Schlußendlich hinterläßt das Buch das wohlige Gefühl, daß jeder auf seine eigene Art glücklich werden kann, wenn er mutig genug ist, Prioritäten zu setzen und diese auch zu verfolgen. Minimaler Abzug in der "B-Note": Die drei Schwestern sind im Dialog und in der Beschreibung ihres Aussehens zu identisch angelegt, sodaß man -insbesondere in den Gesprächen der Schwestern untereinander- manchmal Schwierigkeiten hat, die jeweilige Sprecherin sofort zu identifizieren. Der story tut das aber glücklicherweise keinen Abbruch. Fazit: Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann und auf dessen Fortsetzung man bestimmt nicht verzichten will. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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