Ich habe mir "Die Glasbläserin" zu Weihnachten schenken lassen. Für jeden, der sich ein bißchen für Historienromane interssiert, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. P. Durst-Benning schreibt m.E. viel besser als z.B. Ken Follet, der seine Romane nur noch herunterreisst und Geld macht. Es geht um drei junge Mädchen/Frauen: Johanna, Marie, Ruth. Ihr Vater, Glasbläser in Lauscha stirbt und sie müssen ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Johanna geht nach Sonneberg als Verkäuferin, lernt viel, macht aber üble Erfahrungen..., Ruth hofft, durch Heirat in eine reichere Familie ihr Glück zu machen, was zwar klappt, aber für sie kein leichtes Leben darstellt und Marie lernt, daß sie viel besser Glasmalen und Glasblasen kann als manche Männer, sie arbeitet dann für einen Amerikaner namens Woolworth! Letztendlich lernen sie zusammen, sich zu behaupten und schaffen ihre eigene Glasbläserei - und die Liebe spielt auch eine Rolle. Das alles ist aber so lebensnah und realitätsnah beschrieben, daß man die Figuren wirklich mag (oder sich über sie ärgert, wenn sie eine Dummheit begehen...) und mitleidet bzw. sich freut! Man will unbedingt weiterlesen (wehe einer stört!!), das ist mir länger schon nicht passiert. Ich freue mich, daß ich dieses Buch gefunden habe und hoffe schwer auf den 2. Teil! - Und Weihnachtskugeln guckt man hinterher auch ganz anders an....!