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Die Glücksparade [Gebundene Ausgabe]

Andreas Martin Widmann
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. März 2012
SIMON IST FÜNFZEHN, als sein Vater – ein Mann mit vielen Plänen, die nie ganz aufgegangen sind –auf dem Campingplatz zu arbeiten beginnt. Ein Platzwart soll, sagt er, wo er arbeitet, auch wohnen, und so finden sich Simon und seine Mutter in einem Container wieder, inmitten von Dauercampern, die am Leben der neuen Nachbarn mal mehr, mal weniger Anteil nehmen. Auch sie sind Glücksritter, auf ihre Weise, und darüber ganz allmählich an den Rand der Gesellschaft gelangt. Da ist zum Beispiel «Bubi» Scholz, ein gutherziger Alter, der sich seinen Namen von dem berühmten Boxer geliehen hat. Oder Lisa, die hübsche Tochter der Hellers, von der es heißt, sie werde auf einem Regionalsender eine eigene Fernsehshow bekommen, die «Glücksparade». Zu Lisa fühlt Simon sich hingezogen. Bald unterstellt er seinem Vater eine Affäre mit ihr. Und tatsächlich verbindet die beiden ein Geheimnis, aber eines anderer Art. «EIN ENTWICKLUNGSROMAN EN MINIATURE. Eben weil die Traurigkeit, von der dieses Dasein umhüllt wird, so flächig und allumfassend ist, strahlen die Kontrapunkte umso heller.» Süddeutsche Zeitung

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Produktinformation

Interview mit dem Autor Jetzt reinlesen [18kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (9. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498035657
  • ISBN-13: 978-3498035655
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.329 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Als Erzähler ist Simon eine Wucht: Wunderbar beobachtet er die begrabenen Sehnsüchte der Erwachsenen und die Entschuldigungen für ihre misslungenen Leben. Man will gar nicht mehr weg. (NEON)

Ein Entwicklungsroman en miniature. Eben weil die Traurigkeit, von der dieses Dasein umhüllt wird, so flächig und allumfassend ist, strahlen die Kontrapunkte umso heller. (Süddeutsche Zeitung)

Sehr fein beobachtend erzählt dieses gelungene Debüt von einem nachdenklichen und hellhörigen Ort am Rand des Nirgendwo, in dem sich die kleinsten und zartesten Glückspartikel verstecken. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Martin Widmann, 1979 in Mainz geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft; er promovierte 2008 in Neuerer Deutscher Literatur und unterrichtete zeitweise Deutsche Sprache und Literatur an der University of London. Seine Texte erschienen in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien und wurden mehrfach ausgezeichnet - unter anderem mit dem Robert-Gernhardt-Preis 2010. Für seinen Debütroman, «Die Glücksparade», erhielt Andreas Martin Widmann den Mara-Cassens-Preis 2013.

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Kundenrezensionen

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Es kann immer noch schlimmer kommen, solange man noch nicht tot ist, dachte ich, und ich fand den Gedanken auf eine merkwürdige Weise schön, als läge ein Ausweg darin." So denkt der 15jährige Simon, Protagonist und Ich-Erzähler von Andreas Martin Widmanns Romandebut "Die Glücksparade". Die Stimmungslage dieses Zitats macht bereits deutlich, dass der Romantitel eher zynisch denn wörtlich den Romaninhalt widerspiegelt, denn Glücksmomente erlebt Simon nur sehr spärlich, während sich um ihn herum die Lebenswelt (vor allem seiner Eltern) in einer stetigen Abwärtspirale befindet.

Simons Eltern finden kein Glück im Leben. Wirtschaftlich haben diverse Hilfsjobs in eine Sackgasse geführt und die ständigen Mißerfolge das Fundament der elterlichen Beziehung gefährlich unterspült. Der von Simons Vater forcierte Umzug auf einen einsam vor der Stadt gelegenen Campingplatz ist der letzte Hoffnungsfunken für die kleine Familie. Als Platzwart betreut der Vater die Dauergäste, während Mutter und Simon sich auf knapp 30 Quadratmetern in einem Containerwagen zurechtfinden müssen. Simon erlebt Frühling und Sommer in einem Umfeld, in dem andere Leute Urlaub machen. Dass auch diese Unternehmung seines Vaters zum Scheitern verurteilt ist, ist schon wenig später klar als Schuldeneintreiber die Tür des Wohncontainers einzutreten versuchen.

Der Romaneinband zeigt einen etwas schmächtigen Jugendlichen, der nackt mit geschlossenen Augen im Schneeregen steht: Simon, der ungeschützt den Gezeiten ausgesetzt ist. Allerdings hat Simon ganz und gar nicht die Augen geschlossen. Er beobachtet zum Teil bemerkenswert klarsichtig, was um ihn herum geschieht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen I am just a poor boy... 6. Oktober 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Mit dem vorangestellten Songtext von Paul Simon ist die Stimmung dieses gelungenen Debütromans auf den Punkt gebracht.

Der 15jährige Simon (!) sieht die Pläne seines Vaters scheitern, die Ehe seiner Eltern zerbrechen, seinen Schulfreund in der psychiatrischen Klinik landen und die "Glücksparade" ist nur eine dieser deprimierenden Verkaufsshows aus dem nachmittäglichen Fernsehprogramm.

Doch so düster, wie das jetzt klingt, ist dieser Roman mit seiner klaren, treffenden Sprache gar nicht.
Mir gefällt, wie Widmann seinen jungen Protagonisten, der oft nicht recht weiß, wie ihm geschieht, greifbar macht "ich versuchte zu entscheiden, ob ich mich jetzt, da ich diese Dinge erfahren hatte, anders fühlte als vorher, konnte es aber nicht".
Mir gefällt auch, dass die Geschichte eines Erwachsenwerdens so unspektakulär, aber gut beobachtet, erzählt wird, wie sie nun einmal ist und Widmann nicht der Versuchung erlegen ist, sie mit drastischen Pointen "aufzupeppen".

Und am Schluss wird sogar die "Entstehung des Guten aus dem Bösen" hörbar und sei es (zunächst) auch nur in Beethovens Klaviersonate.
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3.0 von 5 Sternen Gestrandet auf dem Campingplatz 4. August 2013
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch erzählt die Geschichte des fünfzehnjährigen Simon, der mit seinen Eltern auf einen Campingplatz auf eine Insel im Fluss zieht, da sein Vater dort die Stelle des Platzwartes annimmt. Für alle ist es nicht die 1. Wahl, doch die Laufbahn des Vaters ist bis dato nicht gerade von Erfolg gekrönt und selten hat er etwas durchgezogen im Leben. Es ist mehr als beengt im neu bezogenen Wohncontainer und so verbringt Simon die Zeit am liebsten im Freien.
An Gleichaltrigen mangelt es auf dem Platz. Die Beziehung zu den 'Nachbarn' bleiben an der Oberfläche, einigen Dauercampern, die aber im Winter dann doch verschwinden.
Auch mit seinen Eltern verbindet Simon wenig. So hängt es in der Luft und bleibt meist für sich. Zu einem einzigen Klassenkameraden entwickeln sich zarte Bande einer beginnenden Freundschaft, doch dieser verschwindet in der Psychiatrie. Dann kommt der Winter.....

Eigentlich eine recht alltagsnahe Erzählung über einen Jugendlichen, ohne große Abenteuer und Katastrophen. Die Grundstimmung empfand ich als recht düster, vielleicht sogar ein wenig depressiv. Simon fungiert als Ich-Erzähler, der manchmal recht erwachsen wirkt. So ist es für mich auch weniger ein Roman für Jugendliche sondern vielmehr für Erwachsene, die gerne an ihre Jugend erinnert werden.

Der Stil des Autors ist für mich ohne große Besonderheiten.
Er hat für das Buch einen Preis erhalten. Interessant!

Fazit: Kann man mal so nebenbei lesen, wenn man denn möchte.
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