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Die Glückslüge
 
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Die Glückslüge [Gebundene Ausgabe]

Michael Mary
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785721412
  • ISBN-13: 978-3785721414
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 706.716 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Mary
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jeder Mensch möchte gern glücklich werden, und zwar möglichst schnell und für immer. Etliche Leute besuchen heutzutage Seminare, die ihnen das schnelle Glück versprechen. Im Alltag folgt dann aber oft schnell die Erkenntnis, dass die frohen Botschaften der modernen Gurus keineswegs einfach umzusetzen sind. Michael Mary deckt die Strategien der "Glückspropheten" auf und weist auf mögliche Gefahren des "Machbarkeitswahns" hin. Denn wo man glaubt, alles machen zu können - und zu müssen - da wird nichts mehr "gelassen". Verbissenheit statt Gelassenheit, verkrampfen statt vertrauen, Erfolgszwang statt Neugier sind die Folgen. Wer sich selbst so unter Druck setzt, der verliert die Fähigkeit, zu lachen und das Leben zu genießen. Mit diesem Buch appelliert der Autor an seine Leser, ein Leben zu führen, das diesen Namen verdient, weil es nicht kontrolliert, sondern gelebt wird.

Über den Autor

Michael Mary, berät Einzelne und Paare seit mittlerweile fast 30 Jahren.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von KleinerEngel777 TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Eigentlich mag ich die Bücher von Michael Mary sehr gern, da er das vorhandene Weltbild nicht einfach hinnimmt, sondern dieses Bild auf den Kopf stellt und komplett neu ordnet. Das macht seine Bücher so anders und lässt die Realität in einem völlig neuen Licht erscheinen.

In diesem Buch kritisiert der Autor jedoch 238 lange Seiten sämtliche Ratgeber, die angeblich das Leben leichter machen. Werke wie: "Sorge Dich nicht, lebe!", "Alles ist möglich, Strategien zum Erfolg" oder "Flow - das Geheimnis des Glücks" werden gnadenlos auseinander gepflückt, analysiert und letztendlich verurteilt. Ich wurde langsam ungeduldig, denn erst ab Seite 239 Seiten hört M. Mary endlich mit der Nörgerlei auf und kommt auf den Punkt und präsentiert seinen Lösungsvorschlag: Krise bedeutet Wendepunkt, nur durch Krisen können wir uns wirklich weiterentwickeln.

Nach meiner Auffassung ist das Thema sehr interessant und das Fazit absolut treffend. Allerdings wird der deprimierte, aber ungeduldige Leser dieses Buch frühzeitig aus der Hand legen, mit dem nun bestätigten Wissen: Glück ist eben nicht machbar und helfen kann mir sowieso niemand, nicht mal die "Machbarkeits-Ratgeber".

Mir zum Beispiel helfen in Krisen-Zeiten so genannte Glücks-Bücher weiter. Auch wenn ich nach der Lektüre eines Solchen mein Leben nicht auf Dauer komplett umkrempeln werde, habe ich dennoch die eine oder andere Lehre daraus gezogen. Oftmals habe ich dann auch einen Weg gefunden, auf dem ich weiterkomme, ohne von jetzt an auf der Suche nach dem ewigen Glück zu sein.

Warum so pessimistisch, Herr Mary? Leider kam die Schlussfolgerung viel zu spät und zudem auch noch viel zu kurz. Die Kritik an den strahlenden Glücks-Guru´s ist durchaus angebracht, sollte aber nicht Überhand nehmen. Das Kräfteverhältnis zwischen der Kritik an Glücks-Ratgebern und dem Fazit des Autors war nicht ausgeglichen. Schade.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Polemik als Arznei 24. September 2005
Format:Taschenbuch
Zu Recht haben einige der Rezensenten den Ton des Buches bemängelt, der in der Tat recht polemisch und zynisch sein kann. Dazu möchte ich aber zu bedenken geben, dass sich dieses Buch hauptsächlich an jene Leser wendet, die dem Machbarkeitswahn erlegen sind/waren. So auch ich. Und da all die "tollen" Ratgeber ja auch nicht gerade als sachlich zu bezeichnen sind, wirkt die Polemik Marys wie ein Gegengift. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, besonders Jenen, die Strunz, Schäfer und Co. nicht nur gelesen, sondern versucht haben, die Anleitungen umzusetzen. Es ist so herrlich ernüchternd und befreiend, zu kapieren, dass das Leben lebenswert ist, so wie es ist. Dass ich da bin, wo ich bin - und nicht wo ich gerne wäre. Wer eine Medizin braucht, um vom "machen" wieder zum "sein" zu finden, ist mit dem Buch bestens beraten. Wer sich noch unbeeinflusst von allem Machbarkeitswahn mit dem Thema beschäftigen möchte, braucht vielleicht andere Lektüre. Für die Medizin 5 Sterne, das andere kann ich nicht beurteilen.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wäre nicht das letzte Drittel des Buches doch recht sachlich gehalten, würde ich vermuten, Mary sei verbittert und frustriert, denn so sehr er wirklich gute Befunde zusammenträgt, so sehr bedient er sich einer polemischen und teils sehr zynischen Ausdrucksweise; dies entwertet die gute Grundidee. Viele Autoren bedienen sich zur Untermauerung ihrer Ansichten diverser Studien und wir wissen, dass es zu den meisten wissenschaftlichen Untersuchungen auch Gegenstudien gibt, die genau das Gegenteil beweisen oder dass die Studien zumindest nicht in gleicher Anordnung und Ergebnis wiederholbar sind. In diesem Lichte sollten auch die von M. Mary genannten Gegenbeweise zur Machbarkeit gesehen werden. Es ist wichtig und wertvoll, darauf hinzuweisen, dass der Glaube, jeder sei für sein Unglück höchstpersönlich verantwortlich und könne es mit der "richtigen Einstellung" zum Guten wenden, gefährlich ist. M Mary bringt es auch auf den Punkt, was Entwicklungen begünstigt.
Der prozessorientierte Ansatz, die Rahmenbedingungen usw. Ich finde, dass Carnegie, Strunz & Co nicht ausschließlich vereinfachen und so tun, als sei alles so leicht. Da ist manches Zitat wohl aus dem Zusammenhang gerissen. Viele Beiträge der Machbarkeitsliteratur sind auch vielen Menschen sehr hilfreich. Der Leser ist jedoch gefordert, all die "Rezepte" auf seinen persönlichen Geschmack auszurichten und nur das zu nehmen, was ihm hilfreich ist. Für mich bleibt als Hauptmotivation für die Machbarkeits-Autoren letztlich ein erhebliches Gewinnstreben. Doch das scheint mir genauso auf Mary anwendbar zu sein - nur eben mit umgekehrten Vorzeichen. Die Verantwortung kann dem Leser nicht abgenommen werden. Der Autor präsentiert die seinem Wissen und seiner Erfahrung (oder seiner Marketingeinschätzung?) entsprechende Sichtweise und verspricht vielleicht manches, was nur für wenige umsetzbar ist. Sollte man jedoch die Hälfte aller Bücher verbieten - nur weil sie Zweifelhaftes beinhalten? Die Sachinhalte des Buches sind durchwegs gut - doch sei es mit der gleichen Vorsicht genossen, wie jene, über die Mary "herzieht".
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Die neuesten Kundenrezensionen
Mal was anderes
Ich war eigentlich auf der Suche nach der Sorte Bücher, die Mary hier kritisiert, als mir "Die Glückslüge" in die Hände fiel. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von lfw veröffentlicht
Hütet euch vor Ratgeberbüchern...
...aber nicht vor diesem.. obwohl "die Glückslüge" von Michael Mary eigentlich kein "Ratgeberbuch" in dem Sinn ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von mondmobil
Kritik an Glücksratgebern
Nach der Lektüre einiger Ratgeber zum Thema "Mentaltrainig" bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, das solche Ratgeber in Frage stellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2007 von clanbs
Ein Buch für jeden in unserer Zeit!
Ein Buch passend in unsere heutige Welt. Jeder sollte es gelesen haben, denn es rechnet ab mit den völlig überzogenen Glücksversprechen unserer Zeit: Ewiges Leben,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2006 von Kankin Gawain
Wachrütteln statt Gesundbeten
Neben der prägnanten Kritik an den zahlreichen "Glückstrainern" und "Glücksstrategen", die den größten Teil des Buches ausmacht, schildert der Autor ein... Lesen Sie weiter...
Am 12. Dezember 2003 veröffentlicht
Grossartig
Ein grossartiges Buch wie die meisten von Mary. Tatsächlich stehen wir alle unter "Positiv-Druck". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. November 2003 von "jandenotter"
Viele neue Sichtweisen (... von wegen kurzer Sinn )
Mir scheint, der Kritiker vor mir hat das Buch gar nicht begriffen. Mary ist der erste (den ich kenne) der weit über die Dimensionen der Guru-Kritik hinausgeht. Lesen Sie weiter...
Am 8. Oktober 2003 veröffentlicht
Ein befreiendes Buch
Befreiend deshalb, weil Autor Michael Mary die Lehren der Heils- und Glücksversprecher Strunz, Garnegie, Höller und Konsorten als das entlarvt was sie sind: als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2003 von F. Ehrhardt
Einfach klasse
Wenn man das Buch liest, wird einem erst klar, wie sehr man dem "Machbarkeitsglauben" selbst schon verfallen ist. Lesen Sie weiter...
Am 6. Oktober 2003 veröffentlicht
Interessante Gegenposition zur Machbarkeitsaussage
Michael Mary packt mit seinem Buch sicher ein heißes Eisen an, aber leider ist die Argumentation Marys viel zu oft polemisch und/oder verkürzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2003 von SurfHead
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