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Die Gierigen und die Gerechten. Sonderausgabe
 
 
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Die Gierigen und die Gerechten. Sonderausgabe [Gebundene Ausgabe]

Scott Turow
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 543 Seiten
  • Verlag: Blessing; Auflage: Sonderausgabe (20. September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389667188X
  • ISBN-13: 978-3896671882
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,7 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.610.332 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Scott Turow
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Scott Turow hat stets die Erwartungen seiner Leser und Kritiker übertroffen. In Presumed Innocent (1987) machte er uns mit dem erfundenen Bezirk Kindle County bekannt und leitete ein neues Zeitalter ein, das Mega-Autoren wie John Grisham, Richard North Patterson und David Baldacci hervorbrachte. Bei Die Gierigen und die Gerechten handelt es sich wieder um einen Justizroman, aber diesmal besteht seine besondere Leistung nicht in cleveren Wendungen der Handlung (obwohl es davon einige gibt) oder intensivem Eintauchen in die Welt der Justiz. Diesmal besteht seine Meisterleistung in den vorzüglich gezeichneten, Faulkneresken Figuren (der Rechtsanwalt Robbie Feaver, die Agentin Evon Miller, der Staatsanwalt Stan Sennett und der Richter Brendan Tuohey), deren Leben zum treibenden Geheimnis im Kern der Geschichte werden.

Die Geschichte beginnt damit, dass Robbie Feaver beim Erzähler, dem Rechtsanwalt George Mason, Rat sucht. Feaver besticht schon seit Jahren einige Richter der Common Law Claims Division, um vorteilhafte Gerichtsurteile für sich zu erwirken. Nun, da Staatsanwalt Stan Sennett hinter Feavers schmutziges kleines Geheimnis gekommen ist, will er ihn dazu benutzen, an den Mann heranzukommen, von dem er glaubt, er stecke hinter all dieser Justizkorruption in der Stadt: Brendan Tuohey, Vorsitzender Richter der Common Law Claims Division und Thronfolger des Obersten Richters am Obersten Gericht von Kindle County. Mit Mason als seinem Berater hilft Robbie Stan Sennett und dessen Team von FBI-Agenten eine verdeckte Operation zu planen, zu der ein von der FBI eingesetzter, falscher Rechtsanwalt mit dem Namen James McManis, eine Reihe erfundener Mandanten und Evon Miller gehören, eine Agentin und frühere Olympiaathletin, die die Rolle der Rechtsassistentin und Liebhaberin Robbies spielt.

Mit einem Geschick, das im Genre der Unterhaltungsliteratur selten zu finden ist, baut Turow seine Erzählung aus verschiedenen Variationen einiger wiederkehrender Themen auf. Regelrechte Paranoia kommt auf, als das FBI die Justizgemeinde von Kindle County in ein Netz angezapfter Telefonleitungen, versteckter Kameras und mit Wanzen ausgestatteter Agenten hüllt. Im Kern des Verwirrspiels befinden sich Robbie und Evon. Das Paar tanzt durch ein erotisch geladenes Versteckspiel: Robbie, der geübte Lügner und ehemalige Schauspieler und Evon, die Agentin, deren ganzes Leben eine Erfindung bleiben muss, wenn sie überleben will. Die besten Justizthriller konfrontieren den Leser mit dem Kern seiner Werte und seiner Auffassung von moralischer Rechtschaffenheit. Die Gierigen und die Gerechten ist ein Justizthriller, wie er besser nicht sein kann. --Patrick O'Kelley -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Der Anwalt Robbie Feaver ist Spezialist für Schadensersatzklagen. Und weil von einem geheimen Bankkonto regelmäßig ansehnliche Beträge in die Taschen bestechlicher Richter fließen, floriert seine Kanzlei. Als ihm der Generalstaatsanwalt auf die Schliche kommt, schlägt der dem korrupten Anwalt einen Handel vor. Feaver soll ihm helfen, die bestechlichen Richter zu überführen. Eine Aufgabe, die Feaver in größte Gefahr bringt. Ein hochgradig spannender Justizthriller um Gier und Gerechtigkeit, in dem die Moral schließlich auf der Strecke bleibt.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nach 'Presumed Innocent' war dies mein zweiter Scott Turow Roman, den ich gelesen habe. Zunächst erscheint die Geschichte die in 'Personal Injuries' geschildert wird etwas banal und langweilig - wen interessiert es schon wirklich, ob eine Versicherung 2 oder 5 Millionen in einem Haftpflichtschaden bezahlen muß und ob ein Richter davon 10.000 $ erhält. Wir sind in Europa auch an andere Dimensionen gewöhnt. Doch Scott Turow gelingt es die Tragweite der kleinen Vergehen im Laufe der Handlung sehr deutlich zu machen. Er zeichnet ein präzises Bild der amerikanischen Gesellschaft, die dem Gesetz des Besitzes folgt und wirft dieses Licht auch auf uns. Seine Charaktere sind uns nicht unbekannt und mit der Erfindung von Robbie Feaver und Evon Miller portraitiert er hier das ganze Dilemma unserer Gesellschaft um Ehrlichkeit, Treue, Liebe, Hoffnung und Glauben. Der Disput zwischen den beiden ist immer spürbar und trägt zu der Spannung, die die Geschichte an sich schon liefert einen Aspekt bei, der z.B. in 'Presumed Innocent' fehlt. Robbie Feaver gewinnt am Ende und Evon Miller erfüllt das Versprechen, das er nicht halten konnte. So vermutet es der Erzähler, George Mason, Robbies Anwalt. Er vermutet dies, weil er etwas gelernt hat von Robbie. Wenige Bücher enden mit einer Vermutung, aber der Leser - zumindest ich selbst - glaubt dem Erzähler, glaubt zu wissen, daß diese Vermutung wahr ist. Dies geht weit über die normalen Standards eines Justiz- oder Kriminalromans hinaus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Stoeber HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Scott Turow vorzuwerfen er sei ein oberflächlicher und gewöhnlicher Autor wäre wahrscheinlich genauso falsch, wie Grisham vorzuwerfen, dass er kompliziert und schwierig zu lesen sei. Stärker als bei anderen Autoren dieses Genres versucht Turow eine intensive Story zu entwickeln, für die er sich im Laufe des Buches auch sehr viel Zeit nimmt. Er verwendet auch einen etwas anderen Erzählstil. Während bei Grisham eine Ausgewogenheit zwischen Dialogen und Erzählbereichen besteht, liegt bei Turow der Schwerpunkt eindeutig auf den erzählerischen Teil. Hinzu kommt, dass er hin und wieder - logisch korrekt - die Erzählperspektive wechselt - vom Narrativen hin zum Ich - Erzähler. Insgesamt ist dieses Buch also nicht für den Casual oder Zug-Leser zum empfehlen. Allen anderen sei diese Buch aber dennoch empfohlen. Hat man sich einmal in die dichte Atmosphäre und den Detailreichtum Turows eingelesen wird man von diesem Buch gefesselt. Die Geschichte um den Anwalt, der seine Komplizen bei gekauften Gerichtsurteilen verrät ist spannend und äußerst authentisch erzählt. Dabei nimmt das Ende der Geschichte den für Turow typischen überraschenden Wandel. Aber da fangen auch kleine Kritikpunkte an. Turow schafft des diesmal nicht so ganz ein völlig unerwartetes und logisches Ende zu kreieren. Vielmehr spielt es sich in dem gewöhnlichen Rahmen ab. So lässt sich zusammenfassen, dass es sich bei diesem Buch um ein handwerklich gutes Buch handelt , welches aber nicht so fesseln kann, wie die Vorgänger aus Turrows Feder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Scott Turow entführt uns einmal mehr in die justizszene von Kindle County . Der ehemalige bürgermeister, einige richterinnen, etliche anwälte sind bekannt und begleiten uns schon in mehreren seiner romane. In der jetzt vorliegenden geschichte geht es um einen überaus ehrgeizigen bundesstaatsanwalt und um einen korrupten anwalt, des sein großes vermögen mit schadenersatzprozessen erworben hat. Hierbei bedient er sich korrupter richter und eines illegalen bankkontos. Als ihm der bundesstaatsanwalt auf seine schliche kommt, bemüht er sich um einen strafverteidiger. Dieser erzählt in seltsam zurückhaltender "Ichform" die ganzen ereignisse. Er schildert den titelhelden als geschäftstüchtigen, erfolgreichen yuppie, der gleichzeitig ein fürsorglicher ehemann für sein schwerkranke ehefrau ist, nebenbei aber die auf ihn angesetzte lesbische FBI-Agentin zu umgarnen versucht. Ich habe alle bisher übersetzten bücher von Scott Turow gelesen, aber dieses werk ist eines der an schwersten zu beurteilenden. Einerseits begegnen einem die bekannten einrichtungen von Kindle County erneut, zum anderen wird diesmal die "Bundesgerichtsbarkeit" eingehend dargestellt. Wir erleben einen sich selbst verleugnenden und sehr verhalten auftretenden "Ichdarsteller", und eine hauptperson mit einerseits verwerflichen eigenschaften, der aber äußerst kooperativ mit den strafermittlungsbehörden zusammenarbeitet und sich selbstlos und aufopfernd um seine frau bemüht. Diese hat eine seltene, aber überaus auszehrende krankheit, die, unpassend im zusammenhang, äußerst detailreich geschildert wird (und eine noch ausführlichere schilderung im nachwort erfährt). Die geschichte gipfelt in einem eigentümlichen showdown, der nach meiner meinung die falschen bestraft, und für mich zu viele fragen offen lässt. Warum dieser gigantische aufwand der bundesbehörden und so wenig greifbare ergebnisse. Der tod unseres hauptdarstellers ist ebenfalls nicht plausibel, wird ein zeuge der anklage nicht besser geschützt ? die zweite hauptrolle, und zwar die der FBI-Undercover-Agentin ist für mich auch nicht schlüssig dargestellt, weder in ihrer sympathie für den hauptangeklagten, noch in ihrer eigenen FBI-Rolle und noch weniger in ihrer dezent angedeuteten rolle als lesbe.
Fazit: ein vom handlungsverlauf äußerst komplizierter justizroman, gekonnt inszeniert von Scott Turow. Dieses werk bleibt er jedoch wegen seines äußerst schwer zu durchschauenden sachverhalts hinter seinen topsellern zurück.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht sein bestes Werk
Dieses Buch hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Ich habe schon einige Werke von Scott Turow gelesen, die mir auch gut gefallen haben. Lesen Sie weiter...
Am 21. Mai 2005 veröffentlicht
Justia ist doch nicht ganz blind - oder?
Eine unabhängige Gerichtsbarkeit gehört zu den edelsten Hervorbringungen der sozialen Evolution, und wo wäre die Gerichtsbarkeit unabhängiger als „God's... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2005 von ludwigwitzani
sehr Zäh
Ich gebe einem Roman meistens ca. 100-150 Seiten. Wenn mich der Roman dann langweilt, hör ich auf zu lesen. So war es auch bei diesem Roman. Ich hörte nach ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2005 von Schlager Josef
Unerträglich langweilig
Ich habe schon einiges von Scott Turow gelesen und hielt ihn bisher für einen recht guten Autoren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2002 von dieleseratz
Bevor sich Spannung aufbauen kann ist das Buch zuende
Mein erstes Buch von Turow und wahrscheinlich auch mein letztes! Wirklich spannend ist es an keiner Stelle, die Handlung wirkt viel zu konstruiert. Lesen Sie weiter...
Am 13. Mai 2001 veröffentlicht
Wenig Spannung und Dynamik
Wer kennt nicht die bekannten Werke von Scott Turow? Die feine Spannung, die er aufbaut und in eine sich selbstentwickelnde Handlung einflechtet, ohne zu konstruieren oder... Lesen Sie weiter...
Am 25. Oktober 2000 veröffentlicht
Turow war schon besser
Der Roman fällt gegenüber den früheren Büchern deutlich ab.Die Thematik des Romans, die sich der Bestechlichkeit im amerikanischen Justizwesen... Lesen Sie weiter...
Am 25. Oktober 2000 veröffentlicht
Scott Turow beweist schriftstellerisches Können
Scott Turows neuester Roman ist ein wirklich interessant geschriebenes Buch, das aufschlussreiche Einblicke in das amerikanische Justizwesen gewährt. Lesen Sie weiter...
Am 30. September 2000 veröffentlicht
Guter Literatur Thriller!
Scott Turow gelingt in seinem neuen Roman die Quadratur des Kreises: ein intelligent gemachten Anwaltsroman und eine ausgezeichnet geschriebene Milieustudie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2000 von ahvw@ahvw.de
Zu viel Fakten, zu wenig Geschichte
Turrow hat mit diesem Roman bewiesen, das er ein Anwalt ist und kein Schriftsteller. Sammle viel Fakten und presse sie dann zwischen zwei Buchdeckel. Lesen Sie weiter...
Am 24. Juli 2000 veröffentlicht
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