8 neu ab EUR 19,99
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Gewalt des einen Gottes: Die Monotheismusdebatte zwischen Jan Assmann, Micha Brumlik, Rolf Schieder, Peter Sloterdijk und anderen Gebundene Ausgabe – 24. Februar 2014


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, 24. Februar 2014
"Bitte wiederholen"
EUR 19,99
8 neu ab EUR 19,99

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Berlin University Press; Auflage: 1 (24. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862800679
  • ISBN-13: 978-3862800674
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 3,5 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 463.898 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rolf Schieder lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin Praktische Theologie. Er ist Sprecher des Program on Religion and Politics undFellow am Forschungskolleg des Collegium Helveticum/Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik, Basel.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 3 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W.Th.H. TOP 1000 REZENSENT am 16. Mai 2014
Jan Assmann, den ich selber und begeistert als Student gehört habe, ist ein faszinierender Wissenschaftler, der aus seinem Hauptgebiet heraus, der Ägyptologie, die Grenzen zu andern Wissenschaftsbereichen ausgelotet und überschritten hat. Er hat damit etliche fächerübergreifende Diskussionen ausgelöst, die bereichernd und wegweisend waren, etwa was die Leistung des kulturellen Gedächtnisses anbelangt (Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen).

Wer sich so mutig herauswagt, dem entgleitet mitunter das, was er als Diskussion angestoßen hat, indem seine Thesen missgedeutet oder missverständlich gebraucht werden. Oder er wird Opfer von wissenschaftlicher "Konsequenzerei", die Moses Mendelssohn so angeprangert hat: "Nicht jeder, der sich zu einer Meinung verstehet, verstehet sich zugleich zu allen Folgen derselben, und wenn sie auch noch so richtig aus derselben hergeleitet werden. Aufbürdungen dieser Art sind gehässig und führen nur zur Verbitterung und Streitsucht, dabei die Wahrheit selten gewinnnet" (zitiert S. 251 durch Jan Assmann).

Konsequenzerei und missbräuchliche Verwendung widerfuhr Jan Assmann nun mit seinen Thesen zum Monotheismus und der Gewalt. Seine Beobachtungen und Reflexionen wurden ziemlich rasch in populistische antijüdische, antichristliche, antiislamische Polemik umgemünzt mit Hilfe unsäglicher Banalisierungen oder Zuspitzungen. Der Tiefpunkt war, wie im vorliegenden Buch mehrfach zitiert, ein peinlich reißerischer Artikel, "Das Testament des Pharao" in Der Spiegel 52 (2006).
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fleischer, Christoph TOP 1000 REZENSENT am 4. November 2014
War der biblische Gottesglaube eine späte Kopie des ägyptischen Monotheismus unter Echnaton? Jan Assmann berichtete in mehreren Büchern und Aufsätzen von dem aufklärerischen Impuls dieser Fragestellung, die bis hin zu Sigmund Freud wirkte und nicht zuletzt zur modernen Altertumswissenschaft angeregt hatte. In diesem Zusammenhang tauchte die These von der “Gewalt des einen Gottes” auf, da in der Exodustradition Aussagen von der Eifersucht des biblischen Gottes und dazu gehörige Gewalterzählungen vorkommen. Dem Theologen Rolf Schieder und anderen war als Reaktion darauf hingegen aufgefallen, dass diese Schlüsse auf eine inhärente Gewalt des Monotheismus und die dazu nötige “mosaische Unterscheidung” (Jan Assmann) zwischen wahr und falsch nach neueren exegetischen Erkenntnissen völlig unabhängig von Einflüssen des antiken Ägyptens standen, sondern literarische Konstruktionen des 4./5. Jahrhunderts vor Christus sind, der Zeit der Rückkehr der Israeliten aus dem Exil, als die Judäer für die Tempelreligion in Jerusalem eine Wiederherstellung der israelitischen Religion auf der Grundlage der Exodustradition um Mose einführten. Bernhard Lang zum Beispiel zeigt, dass die biblische Religion nicht auf diese um Wahrheit bemühte Tradition beschränkt werden kann, und dass demgegenüber ein breiter eher weisheitlicher Traditionsstrang steht, von der Josefsgeschichte bis hin zum Prediger Salomos. Der historische Sitz im Leben der Exodustradition war die Konstitution eines Volks ohne König, in der die Religion unabhängig von der politischen Verfassung einen Bundesschluss des Volkes mit Gott voraussetzte.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Müller am 13. Januar 2015
Die „Monotheismus-Debatte“ um die Frage, ob oder inwiefern monotheistische Religionen die Quelle von Gewalt sind, hat durch die Terrorakte in Paris eine traurige Aktualität gewonnen. Muss sie nun anders beantwortet werden als vor oder nach den Anschlägen von 9/11?

Die Argumente der Kontrahenten in diesem Streit, Jan Assmann, Micha Brumlik, Rolf Schieder, Peter Sloterdijk und andere, sind nun in einer neu erschienen Aufsatzsammlung nachzulesen. In den fachwissenschaftlichen Beiträgen der Alttestamentler, Religions- und Islamwissenschaftler geht es vor allem um die Interpretation von Textstellen aus Bibel, Koran und Thora.
Ohne auf Details dieser differenzierten, größtenteils philologisch-historisch zentrierten Studien um Religion, Wahrheit, Gewalt und Toleranz einzugehen, möchte ich mich an dieser Stelle mit einem allgemeinen, philosophisch akzentuierten Fazit meiner Lektüre begnügen: Wer sucht, der findet!

Die aus verschiedensten Quellen und Zeiten zusammengeflossenen religiösen Schriften sind viel zu widersprüchlich und bei weitem zu vielgestaltig, um aus ihnen ein eindeutiges Plädoyer für oder gegen die gewaltsame Durchsetzung von Glaubensinhalten ableiten zu können. Da steht die radikalpazifistische Bergpredigt neben Moses Tötungsbefehl gegen Abtrünnige, der zornig seine Alleinherrschaft fordernde eine Gott gegen den sanftmütigen Josef, das friedfertige Leben Jesu gegen den mit Leichen gepflasterten Weg Mohammeds zur Führerfigur.

Was ist aus all‘ dem philosophisch zu lernen?

1.
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen