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Die Gewürzhändlerin
 
 
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Die Gewürzhändlerin [Taschenbuch]

Petra Schier
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499256282
  • ISBN-13: 978-3499256288
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.977 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Petra Schier
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter. Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die Bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion. Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen …

Über den Autor

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerstochter Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln. Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Elinor
Format:Taschenbuch
Wer die Adelina Reihe und die Reihe über Marysa mochte ist hier bestens aufgehoben, gut unterhalten und hat Spaß.
Mir hat die Gewürzhändlerin sehr gut gefallen und ich werde nun auch den ersten Teil die Eifelgräfin lesen.
Die Handlung im Buch legt den Fokus auf Luzia und erzählt wie sich deren Leben in Koblenz weiterentwickelt, auch kommen viele Personen aus der Eifelgäfin darin wieder vor, der Roman ist eine Mischung aus Liebesgeschichte, Unterhaltungsroman und Krimi, gut eingebettet in das mittelalterliche Koblenz mit den damals üblichen Sitten und Bräuchen, eben ein typischer Mittellalterroman der Autorin.
Man kann dieses Buch sehr gut ohne Kenntnis des Vorgängerromans lesen, aber es macht Lust sich diesen danach zu kaufen.
Beim Lesen der dortigen Rezesionen bemerkte ich das viele der Personen in der Gewürzhändlerin auch in der Eifelgräfin vorkommen.
Wer die Eifelgräfin nicht mochte und auch die oben angesprochen Buchreihen von Petra Schier nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen, da er dann nur enttäuscht ist.
Ansonsten bekommt man für 10Euro einen dicken Schmöker der einen trefflich unterhält in bekannten Stil.
Zu der Handlung brauche ich nicht viel schreiben, da der Klappentext hier im wesentlichen das Wichtigste auflistet. Ich habe den Kauf nicht bereut und bin gespannt ob es eine Fortsetzung gibt, oder was sich Petra Schier im Bereich Mittelalterroman als nächstes einfallen lässt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Fenger
Format:Taschenbuch
"Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann,
der gute Perlen suchte,
und als er eine kostbare Perle fand,
ging er hin und verkaufte alles, was er hatte,
und kaufte sie."
(Matthäus 13,45-46)

Koblenz, 1351: Luzia, Leibmagd von Gräfin Elisabeth von Manten, hat ein besonderes Privileg. Durch den besonderen Bund ihrer beiden Familien ist sie für Gräfin Elisabeth keine Bauerntochter, sondern eine gute Freundin. Sie ist sogar des Schreibens und Rechnens mächtig. Das macht sich bezahlt, als Luzia mit ihrer Herrschaft für den Winter ins Koblenzer Stadthaus umzieht. Denn dort herrscht gerade ein großer Markt und der Wein- sowie Gewürzhändlerin Martin Wied braucht dringend Hilfe. Schnell wird klar, das Luzia ein außergewöhnliches Talent besitzt. Da sie nicht nur klug, sondern auch hübsch ist, versucht Martins größter Konkurrent natürlich sie ihm abspenstig zu machen. Doch Luzia hat andere Sorgen, als Martin Wied auch noch des Mordes angeklagt wird und sie seine Unschuld beweisen will...Die Eifelgräfin: Historischer Roman

"Die Gewürzhändlerin" ist nach "Die Eifelgräfin" das zweite Buch um das magische Kruzifix und des Freundschaftsversprechen zwischen den gesellschaftlichen Ständen, das Jahre überdauert hat. So war es schön, alte Bekannte wieder zu treffen und Luzia auf ihrem Weg zu begleiten. Alles Wichtige aus dem ersten Band 'Die Eifelgräfin' wird auch kurz wiederholt, so dass man "Die Gewürzhändlerin" auch lesen könnte, ohne den Vorgänger zu kennen.

Mal wieder hat der bildhafte Schreibstil der Autorin es mir einfach gemacht in die Vergangenheit einzutauchen. Durch den leicht verständlichen Text kann man problemlos der Handlung folgen, welche sich immer weiter zuspitzt. Denn nicht nur die heilige Reliquie gibt einem Rätsel auf, auch Luzias gesellschaftlicher Aufstieg, der Wettkampf der Koblenzer Händler und eine Liebe ohne Zukunftschance. Frau Schier versteht es wieder geschickt einen auf die falsche Fährte zu führen und die verschiedenen Ereignisse zu einem großen Ganzen zu verflechten.

Luzia ist eine sehr sympathische Hauptperson. Trotz der Widrigkeiten, mit der eine Frau damals kämpfen musste, hat sie das unmögliche geschafft. Mir ihrer Intelligenz und ihrer freche Zunge hat Luzia sich eine Position erkämpft, die ihrem Stand eigentlich verwehrt ist. Trotzdem bleibt sie sich dabei immer treu und ihres Standes bewusst.
Luzias Dialoge mit Martin Wied sind einfach grandios. Die beiden haben mich immer wieder schmunzeln lassen und ich hätte noch viel mehr über sie lesen können!

Sehr gut gefallen haben mir auch die Koblenzer Karte am Anfang des Buches und das Personenverzeichnis am Ende. Vor allem war es interessant, zu erfahren, welche Personen der Handlung historisch belegt sind. Auch ein paar Worte zum geschichtlichen Hintergrund fehlen natürlich nicht.

"Die Gewürzhändlerin" hat mir wirklich gut gefallen. Dieser dramatische Kriminalroman vor historischen Hintergrund ist kurzweilig, spannend und unterhaltsam. Ich vergebe daher gerne 4 von 5 Lesesternchen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eka
Format:Taschenbuch
Die Gewürzhändlerin
Wir schreiben das Jahr 1351. Es ist Winter.
Johann von Manten und seine Frau Elisabeth leben im Winter in ihrer Stadtwohnung in Koblenz. Luzia, die hübsche Tochter eines Bauern und ihr jüngerer Bruder Anton leben bei ihnen, Luzia als Leibmagd der Gräfin Elisabeth und Anton als Knecht. Es gibt nur noch diese beiden Geschwister, nachdem die übrige Familie an der Pest gestorben ist.
Doch Luzia ist mehr als eine Magd, sie ist Elisabeths Freundin und diese bringt ihr Lesen, Schreiben und Rechnen bei, was zu der damaligen Zeit nur dem Adel und den Höhergestellten zustand. Und beide haben ein Geheimnis. Es geht dabei um das Kruzifix-Relique, das Luzia um den Hals trägt. Es hat die besondere Eigenschaft zu vibrieren, wenn Gefahr droht. Das Kruzifix besteht aus zwei Teilen, die Luzia besitzt. Aber es muß noch irgendwo ein drittes Teil dazu geben, eine Kette zu dem Kreuz.
Als Luzia auf dem Markt dem Gewürzhändler Martin Wied begegnet, ist dieser erstaunt über ihre Lese- und Rechenkünste, denn er weiß, daß Luzia aus einem niederen Stand stammt. Nachdem er dann durch Zufall auch noch ihr Verkaufstalent entdeckt hat, macht er sie zu seiner Gehilfin. Sie ist natürlich begeistert von dieser Tätigkeit und entwickelt sich in kurzer Zeit zur Gewürzhändlerin. Sie lernt schnell, die vielen verschiedenen Gewürze zu unterscheiden, kann sich schnell die jeweiligen Preise merken und wird somit von Martin Wied als seine Vertreterin anerkannt.
Aber die Konkurrenz ist gar nicht einverstanden mit Luzias Tätigkeiten und legt ihr und Martin viele Steine in den Weg. Und als das Kreuz sie wieder einmal warnt, erfährt sie, daß Martin im "Turm" sitzt und wegen Mordes angeklagt ist. Sie jedoch glaubt an seine Unschuld und setzt alles daran, diese zu beweisen.
Denn mittlerweile hat sie erkannt, daß Martin sie liebt, und sie ihn, obwohl eine Heirat aussichtslos erscheint, da sie ja nicht standesgemäss ist.
Durch den Schreibstil der Autorin werden alle Figuren des Romans lebendig. Die Dialoge zwischen den Protagonisten Luzia und Martin sind einfach köstlich!Aber auch die Randfiguren sind wunderbar beschrieben. So kann man sich zum Beispiel gut in die Mutter von Martin hineinversetzen, als diese merkt, daß ihr Sohn sich in eine Bauerntochter verliebt hat, denn das Standesdenken wird so dargestellt, wie es tatsächlich zu der Zeit üblich war. Liebesheiraten gab es so gut wie gar nicht, Ehen wurden meistens von den Eltern beschlossen und hierbei ging es hauptsächlich um Geld und Titel.
Mir hat der Roman ausserordentlich gut gefallen und ich habe ihn in kürzester Zeit gelesen. Er beinhaltet alles, was man in einem historischem Roman lesen möchte: Liebe, Intrigen, Korruption und Kriminalität, aber auch ein wenig Mystik. Die "Eifelgräfin" habe ich nicht gelesen, habe aber nichts vermisst, denn dies ist ein in sich abgeschlossener Roman.
Sehr gut gefallen hat mir auch der Stadtplan und das Personenverzeichnis im hinteren Teil des Buches.
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